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Über die Produktivität von Grenzen in Transformationsprozessen

Jahrestagung des Sonderforschungsbereiches „Transformationen der Antike“ vom 12. bis 14. Mai 2011

Grenzen bedeuten Kontinuität und Wandel, Offenheit und Beschränkung, bei räumlichen, kulturellen und temporalen Grenzen ebenso wie bei Wissenschaftsdisziplinen, Medien, Herrschaftsräumen oder Institutionen. Die Produktivität von Grenzen erwächst aus ihrer Doppelgesichtigkeit und zirkulären Dynamik: Jegliche Ordnungen sind zunächst ohne eine (wenn auch nur temporäre oder imaginierte) Stabilität von Grenzen nicht vorstellbar. In ihrer Überschreitung werden Grenzen aber mithin nicht nur verschoben, sondern auch bestätigt.

Wie aber wirkt die Produktivität von Grenzen auf Transformationsphänomene? Und wie werden Konflikte, Paradoxien, Widerständigkeiten und Überlagerungen in transformativen „Grenzregimes“ ausgehandelt?  Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der interdisziplinären Tagung „Die Produktivität von Grenzen in Transformationsprozessen“ des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Transformationen der Antike“.

Die Produktivität von Grenzen in Transformationsprozessen
Jahrestagung des SFB 644 »Transformationen der Antike«
vom 12. bis 14. Mai 2011
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1/3, 10117 Berlin

Den Festvortrag am 12. Mai hält um 19 Uhr Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann von der Universität Konstanz zum Thema „Die durchlässige Grenze zwischen Lebenden und Toten. Unterweltreisen in der englischen Moderne“. In vier weiteren Sektionen werden die „Transgressionen und Grenzgänge“, „Abgrenzung, Kanon, Affirmation“, „Konstitution politisch-kultureller Räume“ sowie die „Grenzen und Imaginationen des Wissens“ und die Rolle der Antike in den späteren Epochen thematisiert.

Eröffnen wird die Tagung  Prof. Dr. Johannes Helmrath, der die Leitung des SFB zum 1. Mai 2011 von Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Hartmut Böhme übernommen hat. Helmrath ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität und seit 2005 Leiter des Teilprojekts „Humanistische Historiographie“ im SFB.
Hartmut Böhme, der den SFB entscheidend geprägt und durch einen erfolgreichen Verlängerungsantrag geführt hat, bleibt dem SFB als Teilprojektleiter und Vorstandsmitglied weiterhin erhalten.



WEITERE INFORMATIONEN
Dr. Stefan Schlelein
Humboldt-Universität zu Berlin
Sonderforschungsbereich 644 "Transformationen der Antike"
Wissenschaftlicher Koordinator
Mohrenstr. 40/41
10117 Berlin        
Tel.: 030 2093-7384 oder -7401
E-Mail: koordination@sfb-antike.de
www.sfb-antike.de

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Nachricht vom 06.05.2011, Eingeschickt von Constanze Haase