▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin

Studienbedingungen an der HU

Körperbehinderung
Sehbehinderung
Hörbehinderung
Chronische Krankheit
Sonstige Beeinträchtigungen
Mensen und Cafeterien
Bibliotheken
PC-Pools

Bitte beachten Sie auch die Übersicht der nicht-barrierefreien Gebäude.

Studierende mit Körperbehinderung

Wegen des großen und teilweise denkmalgeschützten Gebäudebestandes ist die vollständige Barrierefreiheit leider noch nicht gegeben. Für Rollstuhlfahrer/innen nicht zugänglich sind zur Zeit noch die Gebäude der Biologie (Campus Nord).

Die Mehrzahl der größeren Gebäude ist für Studierende mit Rollstuhl zugänglich. Auskünfte über die Zugänglichkeit einzelner Gebäude erteilt Ihnen der Behindertenbeauftragte. Bei Bedarf kann eine gemeinsame Begehung/Berollung durchgeführt werden.

Ausgewiesene Behindertenparkplätze für Ihren PKW befinden sich bei fast allen Gebäuden entweder auf der Straße oder auf dem Universitätsgelände. Bei den meisten Parkplätzen besteht freie Zufahrt. Zum Befahren des Universitätshofes kann beim Beauftragten ein Schranken(steck)schlüssel oder ein Ponder beantragt werden; wenn eine Parkgenehmigung erforderlich ist, kann sie ebenfalls dort beantragt werden (Kontakt: Frau Sylvia Bork oder über den Beauftragten)

In den für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zugänglichen Gebäuden sind barrierefreie Toiletten vorhanden. Die Toiletten sind nicht verschlossen.

Aufzüge sind in den größeren Gebäuden vorhanden. Alle bereits rekonstruierten Aufzüge sind mit Haltestellenansage und optischer Etagenanzeige ausgestattet, haben Brailleschrift auf den Tasten und sind rollstuhlgerecht ausgebaut. In einigen Altbauten sind Schräglifte im Einsatz. Für Schräglifte und einige Aufzüge ist ein Schlüssel (s. o.) erforderlich. Hierzu wird an der Universität ein einheitliches Schließsystem mit einem einfachen Steckschlüssel verwendet.

Studierende mit Sehbehinderung

In vielen Fällen ist es möglich, Lehrveranstaltungsskripte von den Lehrkräften zu erhalten.

In der Zentralen Universitätsbibliothek (Grimm-Zentrum) und in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften im Erwin-Schrödinger-Zentrum auf dem Campus Adlershof sind EDV-Arbeitsräume für Blinde und sehbehinderte Studierende vorhanden.
Um die Einrichtungen des Arbeitsplatzes im Erwin-Schrödinger-Zentrum nutzen zu können, muss man sich einmalig beim CMS (PC-Lesesaal) freischalten lassen. Das CMS-Personal führt dann auch eine Einweisung in die Technik vor Ort durch. Nach dieser Einweisung muss man sich nur noch den Schlüssel an der Bibliothekstheke geben lassen.

Studierende mit Hörbehinderung

Studierende mit Hörbehinderung sollten rechtzeitig mit den Lehrkräften Kontakt aufnehmen. Das ist erforderlich, damit Mikroportanlagen benutzt und ggf. zusätzliche schriftliche Unterlagen zur Verfügung gestellt werden können. Der Behindertenbeauftragte bietet hierbei seine Hilfe an.

Mikroportanlagen werden in der Regel von den Krankenkassen finanziert. Verzögert sich die Beschaffung, besteht die Möglichkeit bei der Beratungsstelle für behinderte Studierende des Studentenwerks Berlin eine Mikroportanlage befristet auszuleihen. Eine mobile Induktionsanlage ist auch beim Beauftragten erhältlich.

Eine Liste von Gebärdensprachdolmetschern ist u.a. unter www.bgbb.de zu finden. Sie werden über das Studentenwerk bestellt (http://www.studentenwerk-berlin.de/bub/behinderte/index.html)

Induktionsschleifen sind verlegt:

  • Hauptgebäude, Unter den Linden 6: Kinosaal, Senatssaal, alle Hörsäle im Westflügel
  • im Auditorium des Grimm-Zentrums
  • im großen Hörsaal 3'001 des Instituts für Informatik in Adlershof

Studierende mit chronischer Erkrankung

Studierende, die eine chronische Krankheit haben, sind in einer anderen Situation als Studierende mit einer offensichtlichen körperlichen Behinderung. Sie empfinden sich häufig nicht als "behindert". Dennoch sind sie grundsätzlich auf dieselben Möglichkeiten der Unterstützung und des Nachteilsausgleichs angewiesen wie Studierende mit einer Behinderung.

Chronisch kranke Studierende müssen abwägen, ob sie ihre als privat und intim empfundenen Gesundheitsdaten der Institution Hochschule bzw. einzelnen Verantwortlichen offenbaren wollen.

Sozial- und Ruheräume

siehe Sozialräume

Mensen und Cafeterien

Im Bereich der Humboldt-Universität betreibt das Studentenwerk an neun Standorten Mensen und Cafeterien. Je nach Küchenkapazität werden mehrere Gerichte, mindestens drei verschiedene Essen, davon ein Bio-Essen, angeboten.

Für Studierende mit Rollstuhl sind folgende Einrichtungen zugänglich:
Mensa Süd und Säulenmensa (Unter den Linden 6),
Mensa Nord (Hannoversche Straße)
BAföG-Amt (Behrenstr.),
Cafeteria Adlershof, Rudower Chaussee 25, Haus 2.
Weitere Mensen finden Sie beim Studentenwerk.

Bibliotheken

Die Universitätsbibliothek umfasst die Zentrale Universitätsbibliothek (Grimm-Zentrum mit Informationen zur Barrierefreiheit) und die Zweigbibliotheken in den Fakultäten und Instituten. Informationen über den Zugang zu den einzelnen Gebäuden erhalten Sie beim Behindertenbeauftragten. In den meisten Bibliotheken ist die Freihandausleihe wegen der hohen Regale und in einigen Bibliotheken wegen nichtbefahrbarer Galerien für Menschen mit Rollstuhl und/oder eingeschränkter Mobilität nicht möglich. In diesen Fällen hilft Ihnen das Bibliothekspersonal.

Studierende mit Behinderung können längere Ausleihfristen beantragen. Die Bibliothek bemüht sich ggf. auch um die Anschaffung zusätzlicher Exemplare. Bei Problemen können Sie sich an die Leiterin der Zweigbibliotheken oder an die Leiterin der Benutzungsabteilung wenden.

Für Blinde und Sehbehinderte gibt es in der Zentralen Universitätsbibliothek (Grimm-Zentrum) sowie in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften im Erwin-Schrödinger-Zentrum in Berlin-Adlershof eine Arbeitskabine sowie im Grimm-Zentrum eine Kabine für Menschen mit körperlicher Behinderung. Zwecks Einweisung in die Bedienung wenden Sie sich bitte an das Bibliothekspersonal.

Computerpools

Es stehen Computerpools des Computer- und Medienzentrums sowie der Fakultäten und Institute zur Verfügung. Der Behindertenbeauftragte informiert Sie über den Zugang zu den Gebäuden und zu den Pools sowie über die Nutzungsmöglichkeiten.

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