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Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin | Informationen für Beschäftigte an der HU | Ballungsraumzulage: Protest durch die Landesrektorenkonferenz

Ballungsraumzulage: Protest durch die Landesrektorenkonferenz

Beschäftigte im Landesdienst in Berlin sollen ab Herbst 2020 eine Ballungsraumzulage bekommen, als staatliche Hochschule wird die Humboldt-Universität zu Berlin hiervon allerdings ausgeschlossen. Dr. Ludwig Kronthaler, Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik, kritisierte dies im Rahmen der Sitzung des Akademischen Senats am 22.10.2019.

Die im Sommer 2019 angekündigte Maßnahme sieht vor, dass Beamte und Angestellte im Landesdienst in Berlin voraussichtlich ab Herbst 2020 eine monatliche Gehaltsaufstockung von 150 € (brutto) erhalten sollen. Hinzu kommt die Option, sich einen Teil der Summe mit einer BVG-Monatskarte verrechnen zu lassen. Hintergrund ist das Ziel, den Berliner Landesdienst gegenüber der Wirtschaft konkurrenzfähiger zu machen, um qualifiziertes Personal zu binden und langfristig zu gewinnen.

Tatsächlich sind diese Maßnahmen nur für die Mitarbeitende der unmittelbaren Berliner Landesverwaltung, der § 26 LHO-Betriebe  und  Kita-Eigenbetriebe geplant. Die etwa 25.000 Beschäftigten der staatlichen Hochschulen, Fachhochschulen und künstlerischen Hochschulen in Berlin werden hier bisher nicht berücksichtigt und bleiben außen vor.

Die Landesrektorenkonferenz hat dagegen Protest bereits eingelegt und Initiativen ergriffen, um eine Geltung auch für die Hochschulbeschäftigten  zu  erreichen.  Für  alle  Hochschulen  geht  es  dabei  auch  darum,  dass  das  Land  die  notwendigen Mittel zur Finanzierung einer Ballungsraumzulage für Hochschulbeschäftigte bereitstellt.