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Humboldt-Universität zu Berlin

humboldt gemeinsam: Die Testphase startet

by Ljiljana Nikolic posted on 05.08.2020 14:50 last modified 05.08.2020 15:03

Das Programm humboldt gemeinsam ist weiterhin in vollem Gange. Jetzt ist die Zeit reif, um mit dem Testen zu beginnen.

 

Das Programm humboldt gemeinsam ist weiterhin in vollem Gange. Alle Kolleg*innen, die in den Projektteams tätig sind, sowie das Kernteam, haben trotz pandemiebedingter Herausforderungen gewohnt pragmatisch weitergearbeitet. Zwar sind auch weiterhin noch Konzepte in der Erstellung und Abstimmung sowie einige Prozessbeschreibungen offen, dennoch wurden entscheidende Meilensteine erreicht. Jetzt ist die Zeit reif, um mit dem Testen zu beginnen.

 

Das System endlich in Aktion erleben

Der Sinn der Testphase besteht darin, zu prüfen, ob das System die in den Konzepten genannten Anforderungen in der Systementwicklung berücksichtigt und die Anforderungen im System umgesetzt wurden. Für einige Kolleg*innen wird es das erste Mal sein, das neue System direkt und in Aktion zu sehen. Jetzt können die Tester*innen sich mit dem System vertraut machen und bereits antizipieren, wie es konkret den Arbeitsalltag verändern wird.

Zunächst werden in den Projekten die Testeinweisungen für Rechnungswesen, Beschaffung, Personalwesen und Objektmanagement durchgeführt. Normalerweise werden solche Funktionstests nur vom Implementierer, im Falle der HU der Dienstleister Scheer GmbH,  vorgenommen. Doch viele Mitarbeitende, die in den Projekten mitgearbeitet haben, möchten nun ihre Ergebnisse testen, um ihr bisher in „Trockenübungen“ erlangtes Wissen nun am Live-System durchführen zu können. Das bringt zusätzliche Sicherheit für die folgenden Integrationstests. Die Testfälle wurden ebenfalls von den Kolleg*innen erarbeitet.

 

Teste unter Pandemiebedingungen

Mit Hochdruck hat das Projektteam von humboldt gemeinsam ein Hygienekonzept erstellt, welches die Sicherheit und Gesundheit der Kolleg*innen auch unter Pandemiebedingungen gewährleistet. Die Testungen finden daher in Präsenz, aber unter strengen Hygieneauflagen im Grimm-Zentrum statt. Die Einführung ins SAP-System besteht aus drei Komponenten: dem SAP-Führerschein, der Einweisung der Tester*innen und dem eigentlichen Test.

Beim SAP-Führerschein werden den Kolleg*innen die ersten allgemeinen Schritte für den Einstieg ins System wie Login, Umgang mit dem Passwort, Favoriten anlegen usw. vermittelt. Im Fokus steht die Vermittlung fachunspezifischer Kenntnisse. In den Einweisungen geht es dann darum, wie die zukünftigen und in den Fachkonzepten beschriebenen Abläufe des Rechnungswesens, der Beschaffung und des Objektmanagements überprüft werden können. Sind tatsächlich alle Anforderungen im System umgesetzt worden und werden sie dort abgebildet? Wurde an alle Einstellungen gedacht? Und finden wir uns in den Prozessen wieder?

Parallel zu den Präsenzveranstaltungen wird für den SAP-Führerschein die Durchführung via Zoom erprobt und kritisch beäugt. Erreicht werden soll eine Wissensvermittlung ohne Qualitätsverlust durch fehlende Präsenz der Kursleitung sowie der Kursteilnehmer*innen. 

Weiter sind die Fachkonzepte der Projekte Rechnungswesen (Anlagen- und Finanzbuchhaltung, Haushaltsmanagement und Controlling), Personaladministration und Organisationsmanagement, Beschaffung und technisches Objektmanagement (Stammdaten) sowie kaufmännisches und Flächenmanagement bereits in der Mitbestimmung gewesen und haben ihre Zustimmung erhalten.

 

Rahmenkonzepte folgen

Parallel zur Testung werden dem GPR die noch fehlenden Konzepte sukzessive zur Mitbestimmung vorgelegt:

  • das Migrationskonzept, das regelt, welche Daten wie aus den Altsystemen migriert werden
  • das Berechtigungskonzept, das die Rollen und Berechtigungen in den einzelnen Systemen regelt
  • das Architekturkonzept, welches die Systemlandschaft der neuen SAP-Systeme beschreibt,
  • sowie das Betriebskonzept, das Vorlagen liefert, wie wir eine gute Service-Struktur des SAP-Systems in unserer Organisation abbilden wollen.

Das Programm humboldt gemeinsam ist Treiber der großen Veränderungen an der HU. Das betrifft nicht nur die Einführung neuer Software-Lösungen. Auch die Kultur an der HU wird sich entscheidend verändern. Doch die HU als Organisation und ihre Mitarbeitenden haben gerade in diesen Zeiten bewiesen, dass man gemeinsam Veränderungen meistern kann.

 

Bei allen Fragen zum Projekt und den anstehenden Veränderungen an der HU steht Ihnen die Programmleitung gern zur Verfügung.