Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin | Informationen für Beschäftigte an der HU | Aus der Verwaltung | Selbstverwaltete Universität: Wie arbeitet die Entwicklungsplanungskommission?

Selbstverwaltete Universität: Wie arbeitet die Entwicklungsplanungskommission?

by Sven Ellerbrock posted on 26.03.2020 15:10 last modified 06.08.2020 10:51

Die Universität verwaltet sich zum Großteil selbst. Wichtige Entscheidungen zu Forschung, Lehre und Studium werden im Akademischen Senat (AS) getroffen. Wir stellen in loser Reihenfolge Kommissionen vor, die vom AS eingesetzt werden und ihm zuarbeiten.

Dr. Maren Huberty ist stellvertretende Vorsitzende der Entwicklungsplanungskommission (EPK) und seit zehn Jahren Mitglied der EPK. Sie gibt Einblicke in die Arbeit der Kommission.

 

Frau Huberty, welche Aufgaben hat die Entwicklungsplanungskommission?

Die EPK berät Beschlussvorlagen des Akademischen Senats (AS) und spricht Empfehlungen aus. Dabei geht es um Strukturfragen der Universität, beispielsweise um die Freigabe von Stellen zur Besetzung  von Professuren, die Einrichtung von IRIs, Zentralinstituten und Interdisziplinären Zentren. Vieles davon ist Routinearbeit, vor allem, wenn die Finanzierung  klar ist. Anders ist es, wenn es um befristete oder Drittmittel-Stellen geht. Wir fragen beispielsweise nach Möglichkeiten der Verstetigung.  Aufwändig und zeitintensiv wird es, wenn es um Themen wie das Personalentwicklungskonzept und den Strukturentwicklungsplan geht.

 

Wie macht sie sich ein Bild, um Sachen gut einschätzen zu können?

Wenn Fragen offen sind, laden wir Vertreter*innen der Institute und Fakultäten oder der Universitätsleitung ein und befragen sie. 2014, als wir in die erste Runde der neuen Strukturplanung gegangen sind, haben wir mit Vertreter*innen aller Institute und Fakultäten ihre jeweiligen Strukturkonzepte diskutiert.

 

Wie wird man Mitglied in der EPK?

Der Akademische Senat wird alle zwei Jahre gewählt. Dann werden auch die Kommissionen des AS wieder neu konstituiert. Dafür benennen alle Statusgruppen ihre jeweiligen Vertreter*innen. Die meisten Kommissionen sind paritätisch besetzt, in der EPK beispielsweise hat jede Statusgruppe (Professor*innen, akademischer Mittelbau, MTSV, Studierende) vier Sitze. Schließlich werden die Kommissionsmitglieder (inklusive stellvertretender Mitglieder) von dem/der Präsident*in ernannt.

 

Wie oft tagt die EPK? 

Wir treffen uns einmal im Monat, jeweils eine Woche vor der Sitzung des AS.  

 

Warum ist es Ihnen wichtig, bei der EPK mitzuwirken?

Weil es um die Entwicklung der Humboldt-Universität als Ganzes geht und, speziell aus meiner Perspektive als wissenschaftliche Mitarbeiterin, um die damit verbundenen Auswirkungen auf den akademischen Mittelbau, der den höchsten Anteil an befristeten Stellen umfasst.

 

Die Fragen stellte Ljiljana Nikolic