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▼ Zielgruppen ▼

bologna.lab

Ziele und Aufgaben des bologna.labs

Das bologna.lab ist eine Initiative der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Ziel, Studierenden und Lehrenden Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten in Studium und Lehre zu eröffnen. Die Projekte des bologna.labs werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aus dem Qualitätspakt Lehre finanziert.

Das bologna.lab ist ein fakultätsübergreifendes Lehr- und Lernlabor der Humboldt-Universität und organisatorisch der Vizepräsidentin für Lehre und Studium zugeordnet. Es zielt darauf ab, selbstverantwortliches, wissenschaftliches und forschendes Lernen von Studierenden zu unterstützen. Zu diesem Zweck entwickelt und fördert das bologna.lab in sieben Projekten innovative Lehr- und Lernformate, die Freiräume für die individuelle Entwicklung Studierender schaffen und zu einer bedarfsorientierten Studiengestaltung beitragen. Damit antwortet das bologna.lab auch auf Kritik an Verschulungstendenzen durch die Bologna-Reform.

Studierenden wie Lehrenden bietet das bologna.lab vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten. Zum einen sind Studierende und Lehrende eingeladen, in den Projekten an der Entwicklung und Erprobung innovativer Lehr- und Lernformate aktiv mitzuwirken. Zum anderen bietet das bologna.lab Beratung und Unterstützung, um erprobte Formate aufzugreifen und in angepasster Form auf weitere Studienangebote bzw. Institute und Fakultäten zu übertragen. Das Team des bologna.labs freut sich über Initiativen, Anregungen und Ideen aller Angehörigen der Universität.

 

Die Projekte des bologna.labs fördern Freiräume mit Fokus auf vier Schwerpunktthemen:

  • Forschendes Lernen: Das Q-Programm entwickelt und erprobt unterschiedliche Lehr- und Lernformate, die Studierenden eigenständige Zugänge zur Forschung eröffnen. Das Programm umfasst vier Kerninitiativen, die unterschiedlichen Zielgruppen jeweils Formate für selbstbestimmtes, forschungsorientiertes Studieren bieten.
  • Interdisziplinarität: Die Projekte Vielfalt der Wissensformen und Humboldt-Bachelor konzipieren und realisieren interdisziplinäre Studienelemente. Diese Lehr- und Lernformate unterstützen Studierende darin, ein reflexives Wissenschaftsverständnis zu entwickeln und die Charakteristika unterschiedlicher Disziplinen zu erfassen.
  • Flexibilisierung: Die Projekte Studium und Spitzensport und Studieren in Teilzeit entwickeln und verwirklichen exemplarisch Lehrangebote und lernbegleitende Maßnahmen zur flexibleren Studiengestaltung. Ausgangspunkt sind die Bedarfe von Studierenden, die in ihrer Studiengestaltung aufgrund von Mehrfachbelastung besondere Hürden zu überwinden haben.
  • Internationalisierung: Die Projekte Berlin Perspectives und Internationale Lehrentwicklung (bis 09/2016) fördern eine Internationalisierung des Studiums. Spezifische Lehr- und Lernformate für Programmstudierende einerseits und die Internationalisierung von Studiengängen andererseits eröffnen unterschiedlichen Zielgruppen Freiräume für internationalen Austausch.

 

Die Entwicklung und Erprobung dieser Lehr- und Lernformate wird wissenschaftlich evaluiert. Mithilfe seiner begleitenden Forschung identifiziert das bologna.lab wirksame Instrumente im Sinne der genannten Schwerpunkte und arbeitet darauf hin, in Zusammenarbeit mit den Fakultäten und Instituten entsprechende Formate breiter zu implementieren. Weiterhin beteiligt sich das bologna.lab an ForschenLernen, einem hochschulübergreifenden Forschungsprojekt.

Das bologna.lab bringt seine Expertise außerdem in das Verfahren zur Vergabe des Preises für gute Lehre der Humboldt-Universität ein. Es berät die Vizepräsidentin für Lehre und Studium bei der wechselnden themenbezogenen Ausschreibung und unterstützt sie bei der Durchführung des Verfahrens.

Mit den Projekten des bologna.labs beabsichtigt die Humboldt-Universität, universitätsweit Impulse zu setzen und zur Qualitätsentwicklung in der Lehre beizutragen. Damit verbinden sich die übergeordneten Ziele, das Profil guter Lehre zu schärfen und deren Stellenwert an der Universität zu erhöhen.

Das bologna.lab wird seit Anfang 2012 im Rahmen des Antrags „Übergänge“ (FKZ: 01PL11030) aus Mitteln des Qualitätspakts Lehre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die aktuelle zweite Förderphase läuft bis Dezember 2020.