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HUmanitiesLab

Reformationsgedenken

 

Im Jahr 2017 wird das erste gemeinsame evangelisch-katholische Reformationsgedenken gefeiert. Doch was bedeutet überhaupt „Gedenken“? Welche Formen nimmt es an, welches Bild wird von der Reformation transportiert? Und was lässt sich daraus zur Funktion und Intention des Gedenkens herausfinden?

 

Zu diesen Fragen wird zurzeit im Rahmen einer Lehrveranstaltung ein interaktives und multimediales Projekt für Jugendliche entworfen. Im Fokus des Moduls steht das Gedenken an die Anfänge der Reformation in der Region Berlin-Brandenburg. Daher findet das Projekt in Spandau statt: Die Kirche St. Nikolai sowie Erinnerungsmonumente in der und um die Kirche werden zum Untersuchungsgegenstand für die Jugendlichen.

Mit Hilfe der App „Actionbound“ setzen sich die Jugendlichen an mehreren Stationen rund um den Reformationsplatz in Spandau mit dem Thema Reformationsgedenken auseinander. Dabei werden ausgehend von verschiedenen Quellen von Traditionen und Überresten (Altarbild, Historienbild, Denkmal, Denkschriften, …) Formen des Gedenkens thematisiert und theologische und historische Hintergründe aufgearbeitet.

 

Ziel des Moduls ist es, dass die Schülerinnen und Schüler in Auseinandersetzung mit Formen des Gedenkens in Spandau die Überlieferungen zu den Anfängen der Reformation in Spandau hinterfragen.