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HUmanitiesLab

Humboldt-Universität zu Berlin | HUmanitiesLab | Exzellenz-Cluster Bild-Wissen-Gestaltung | Die Anthropozän-Küche. Matooke, Bienenstich und eine Prise Phosphor – in zehn Speisen um die Welt

Die Anthropozän-Küche. Matooke, Bienenstich und eine Prise Phosphor

- in zehn Speisen um die Welt

 

Die Inhalte des Wissenschaftscomics „Die Anthropozän-Küche. Matooke, Bienenstich und eine Prise Phosphor – in zehn Speisen um die Welt“ drehen sich um Aspekte globaler Stoffflüsse rund um das Thema Ernährung. Hierbei greifen wir diverse Themen auf, die die Wechselwirkung zwischen menschlicher Ernährung und resultierenden Umweltveränderungen im globalen Maßstab aufzeigen – aber auch, wie sich die moderne Ernährung auf den menschlichen Körper und die Gesellschaft auswirkt. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Ressource Phosphor, die eine bedeutende Rolle bei der Nahrungsmittelproduktion spielt und im menschlichen Körper essentiell für viele Strukturen und Prozesse ist. Weitere Relevanz dieses Kernthemas ziehen wir aus der Tatsache, dass Phosphor als limitierte und nicht substituierbare Ressource verstanden wird, und somit die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs aufgezeigt werden soll.

Zehn „expert citizens“ aus zehn verschiedenen Ländern geben als Protagonist_innen in dem Sachcomic Einblick in ihre momentane Ernährungssituation und ihren Alltag. Zusammen mit den Forschungsergebnissen unserer Wissenschaftler werden diese in einem kooperativen, partizipativen Prozess aller Beteiligten von einer Mediendesignerin in Narrative eingebettet und von unseren zwölf internationalen Künstler_innen zeichnerisch umgesetzt.

Wir sind der festen Überzeugung, dass der Comic ein bereicherndes Element für den Unterricht sein kann, und möchten daher eine entsprechende Lehrerhandreichung (LH) entwickeln. Da wir auch diesen Schritt gern, der Entstehung des Comics folgend, partizipativ gestalten möchten ist es uns wichtig, Lehrenden eine Möglichkeit zu geben, im Rahmen eines Workshops am 17.06.2016 Ideen, Wünsche und Erfahrungen in die Entwicklung der LH mit einzubringen.

Die Diversität der Comicinhalte erlaubt eine Implementierung des Comics als Unterrichtsmittel in diversen Unterrichtsfächern. Neben Fächern wie etwa Biologie oder Sozialkunde, die inhaltliche Aspekte des Comics aufgreifen und vertiefen können, wäre beispielsweise auch eine Anwendung im Englisch- oder Kunstunterricht denkbar, um den Comic gewissermaßen ‚sekundär’ als Lehrmaterial einzusetzen. Eine fächerübergreifende oder fächerverbindende Verwendung bietet sich ebenfalls an.

 

Ein vergleichbares Projekt wurde im Jahr 2013 im Rahmen der Comic-Umsetzung des WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung für Gesundheit und Umwelt) – Gutachtens „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ realisiert. Auch hierzu wurde eine Lehrerhandreichung gestaltet. Weitere Informationen: http://www.wbgu.de/comic-transformation/