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HUmanitiesLab

Spielen wie die alten Römer

 

Das Modul wird im Rahmen des Moduls „Einführung in die Didaktik des Lateinunterrichts“ von Studierenden durchgeführt und dient als Ergänzung zum regulären Lehrplanangebot im Fach Latein.

„Warum spielen wir?“ - das Thema „Spielen“ findet im regulären Lateinunterricht wenig bis gar keinen Platz. Dabei dient das Spielen damals wie heute u.a. dem Lernen, dem Erkenntnisgewinn und dem Spaß. In den vier Stunden des Moduls lernen die SuS nicht nur einen Ausschnitt des römischen Alltags kennen, sondern setzen sich auch intensiv mit der lateinischen Sprache außerdem, indem sie Spielanleitungen ins Deutsche übersetzen. Die Übersetzungen sind der Klassenstufe der SuS entsprechend angepasst.  Außerdem wird Latein in Ausrufen und kleinen Wendungen, die beim Spielen verwendet werden, zum Klingen gebracht.

Um dem Projekt einen Rahmen zu geben und damit sich die SuS etwas in diese Zeit hineinversetzten können, tragen sie während des Spielens Kleidung wie die alten Römer. Die Jungen tragen eine Toga, die Mädchen Tunica und Stola.

 

Zielgruppe für dieses Modul sind die Klassenstufen 5 bis 8.

 

Welche Spiele werden gespielt?

Die Mola Rotunda gleicht dem heutigen Spiel der Mühle. Jeder Spieler erhält drei Steine, die er in eine Reihe bringen muss, um zu gewinnen.

Das Spiel Ludus Lactruculroum ist ein Vorläufer des heutigen Schachspiels. Anhand bestimmter Bewegungsmöglichkeiten der Steine sollen die gegnerischen Steine erobert werden.

Im Spiel Lusus Talorum haben die Römer mit Knöchelchen gewürfelt. Ihre Anordnung ergibt eine bestimmte Punktzahl und derjenige mit den meisten Punkten ist der Sieger der Spielrunde.

Die Ludi Nucum werden mit Walnüssen gespielt. Es werden drei Spielvarianten vorgestellt.