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Professional School of Education (PSE)

Richtlinien für den Umgang zwischen Lehrenden und Studierenden

  • Lehrende wie Studierende sprechen Anliegen außerhalb der Veranstaltungszeit bei den Beteiligten an und vereinbaren ggf. einen gemeinsamen Termin.

  • Lehrende wie Studierende kommunizieren miteinander auf der sachlichen Ebene.

  • Lehrende geben wertschätzendes, kompetenzorientiertes Feedback direkt an die betreffenden Studierenden, wenn diese es einfordern.

  • Der Umgang mit Heterogenität erfolgt diskriminierungsfrei.

(Hinsichtlich der Kategorien: Behinderung, ethnische Herkunft, Geschlecht oder Geschlechteridentität, Hautfarbe, Lebensalter, Religion und/oder Weltanschauung, sexuelle Identität, sozio – ökonomischer Status, Sprache)

(siehe: ZSP-HU, https://gremien.hu-berlin.de/de/stupa/refrat/ersties/glossar/zsp-hu)

  • Lehrende halten ihre Sprechstundenzeit ein oder informieren (ggf. durch sein/ ihr Arbeitsgebiet) bei Ausfall umgehend auf der GSP-Homepage (https://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/de/grundschulpaed/).

  • Bei Ausfall einer Lehrveranstaltung sorgt der/ die Lehrende bzw. sein/ ihr Arbeitsgebiet dafür, dass die Kursteilnehmer_innen davon umgehend per Email informiert werden.

  • Lehrende wie Studierende sorgen für eine Lernatmosphäre, die für die Beteiligten angemessen erscheint.

 

 

Bei Verletzung von einem oder mehreren dieser Punkte, erfolgt eine Meldung an die gewählten studentischen Vertreter_innen der gemeinsamen Kommission als Vertretung der Fachschaftsinitiative Grundschulpädagogik. Diese organisieren ein Gespräch, an dem die betroffenen Personen, ein Mitglied der Fachschaftsinitiative, ein Mitglied der gemeinsamen Kommission und der/die jeweils zuständige Studiendekan_in bzw. Dekan_in teilnehmen.

 

Vorschläge für weitere Punkte können von Lehrenden wie Studierenden jederzeit an die FSI Grundschulpädagogik (grundschulpaedagogik@gmail.com) geschickt werden. Diese werden bei der kommenden Sitzung der gemeinsamen Kommission diskutiert.

 

 

 

Die GK BaGS/LaGS hat diese Richtlinien auf Antrag der Studierenden in ihrer Sitzung am 20.04.2016 einstimmig als verbindlich für alle Lehrveranstaltungen in den Studiengängen BaGS und LaGS verabschiedet.

 


 

 

 

Schreiben des Vorsitzenden der Gemeinsamen Kommission BaGS/LaGS vom 03.07.2017

 

Diskriminierungsfreier Umgang von Lehrenden

und Studierenden an der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Liebe Studierende,

liebe Lehrende

der Grundschullehramtsstudiengänge an der HU Berlin,

am 20.04.2016 hat die Gemeinsame Kommission für die Studiengänge BA Bildung an Grundschulen und MEd Lehramt an Grundschulen auf Initiative der Studierendenvertreter*innen in der GK Richtlinien für den Umgang von Studierenden und Lehrenden verbindlich für alle Lehrveranstaltungen in diesen Studienfächern verabschiedet. Sie finden diese unter „Studieninformationen“ auf der Website der GK: https://hu.berlin/GK_GSL.

In diesen wird in einem ersten Schritt festgehalten, dass in potenziellen Konfliktsituationen Studierende und Lehrende das gemeinsame Gespräch zur Klärung suchen – außerhalb der jeweiligen Lehrveranstaltung.

Für Konfliktsituationen wird in den Richtlinien ein konkretes Verfahren formuliert, das insbesondere für Studierende, die Sorge hinsichtlich der Prüfungen o.ä. haben, eine Möglichkeit eröffnet, Gehör zu finden, ohne in der formalen Klärung persönlich anwesend zu sein.

Neben dieser studiengangsbezogenen Verständigung existiert an der Humboldt-Universität bereits seit 2014 eine offizielle Richtlinie und Dienstvereinbarung hinsichtlich eines respektvollen Umgangs aller Universitätsangehörigen. Diese ist im Amtlichen Mitteilungsblatt 117/2014 veröffentlicht.

Darin wird explizit festgehalten, dass jegliche Form von Diskriminierung, nicht nur bezogen auf die Gruppe der Studierenden nicht zu akzeptieren ist, sondern dieses Recht ebenso für die Lehrenden – und letztlich eben uneingeschränkt für alle Angehörigen der Universität – gilt.

Unter §3 (1) heißt es dort: „Die HU schützt all ihre hauptberuflich und nebenberuflich Tätigen, ihre Studierenden sowie ihre Gäste vor Diskriminierung, Mobbing, Stalking sowie sexualisierter Belästigung und Gewalt. Sie ahndet Verstöße gegen diesen Grundsatz.“

Ich möchte Sie alle bitten, diese Regeln nicht nur selber stets zu berücksichtigen, sondern gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass sie jederzeit und überall in unseren Studiengängen durgesetzt werden.

 

Detlef Pech

Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission

BA Bildung an Grundschule und MEd Lehramt an Grundschulen