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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin

Sonderforschungsbereiche

mit der Humboldt-Universität als Sprecherhochschule


 

SFB 951: Organisch / Anorganische Hybridsysteme (HIOS)

Im Fokus des SFB stehen künstliche Hybridmaterialien, die aus Halbleitern, konjugierten organischen Molekülen und metallischen Nanostrukturen bestehen. Durch das Zusammenspiel dieser sehr unterschiedlichen Komponenten entstehen neue chemische und physikalische Eigenschaften, die verstanden, beherrscht und schließlich ausgenutzt werden sollen, um immer komplexere opto-elektronische Funktionen in immer kleineren Raumgebieten zu verwirklichen.

Sprecher/in:
Prof. Dr. techn. Norbert Koch
Humboldt Universität zu Berlin
Institut für Physik, Supramolekulare Systeme
Brook-Taylor Straße 6
D-12489 Berlin
Tel.: +49 30 2093-7819
Fax: +49 30 2093-7443
E-Mail: norbert.koch@physik.hu-berlin.de

Laufzeit: 07/11 - 06/23

Homepage: www.physik.hu-berlin.de/sfb951

 

 

SFB 1315: Mechanismen und Störungen der Gedächtnis-Konsolidierung: Von Synapsen zur Systemebene

Wie funktioniert unser Langzeitgedächtnis? Das ist die Kernfrage, mit der sich der neue SFB 1315 beschäftigten wird. Unser komplexes Gedächtnis macht uns als menschliche Wesen aus, jedoch ist über die Funktionsweise des Gedächtnisses bislang so gut wie nichts bekannt. Hier setzt der SFB an. Ziel ist es, die Prozesse, die der Entwicklung eines Langzeitgedächtnisses im Gehirn zugrunde liegen, zu beschreiben und zu verstehen. Das Forscherteam wird gemeinsam daran arbeiten, die Grundlagen des Gedächtnisaufbaus zu entschlüsseln und zu lernen, wie die Gedächtnisbildung beeinflusst und sogar verstärkt werden kann. Dies soll dazu führen, neue Behandlungsmethoden für bisher kaum behandelbare Krankheitsbilder, wie Alzheimer, zu entwickeln.

Sprecher/in:
Prof. Matthew Larkum, Ph.D.
Lebenswissenschaftliche Fakultät
Institut für Biologie
Charité Forschungsgebäude, Charitéplatz 1
10017 Berlin
Tel: +49 30 2093- 539117
E-Mail: matthew.larkum@hu-berlin.de

Laufzeit: 07/18 - 06/22

Homepage: https://hu.berlin/sfb1315

 

 

SFB 1412: Register: Situationelle und funktionale Aspekte sprachlichen Wissens

Der SFB 1412 untersucht Aspekte des Registerwissens von Sprecherinnen und Sprechern einer Sprache. Kompetente Sprecherinnen und Sprecher können ihr sprachliches Handeln auf jeder Ebene an die jeweilige Situation anpassen: Sie wissen beispielsweise, dass sauer in anderen Situationen angemessen ist als verärgert, dass mit einem Kind in weniger komplexen Sätzen gesprochen wird als in einer wissenschaftlichen Veranstaltung oder dass es manchmal egal ist, ob man gegen acht oder 7:49 Uhr sagt und manchmal nicht.

Sprecher/in:
Prof. Dr. Anke Lüdeling
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät
Institut für deutsche Sprache und Linguistik
Dorotheenstraße 24
10117 Berlin
Tel: +49 30 2093-9799
E-Mail: anke.luedeling@rz.hu-berlin.de

Laufzeit: 01/20 - 01/24

Homepage: https://hu.berlin/sfb1412

 

 

SFB 1404: FONDA - Grundlagen von Workflows für die Analyse großer naturwissenschaftlicher Daten

Die Untersuchung vieler aktueller Fragestellungen der Naturwissenschaften basiert auf der Auswertung großer Datenbestände mit automatischen Analysewerkzeugen, deren Zusammenspiel in sogenannten Datenanalyseworkflows festgelegt wird. Der dafür notwendige Entwicklungsaufwand ist nach wie vor sehr hoch. Der SFB „*FONDA – Grundlagen von Workflows für die Analyse großer naturwissenschaftlicher Daten*“ will diese Lücke schließen und Techniken, Verfahren und Werkzeuge erforschen, die eine Steigerung der Produktivität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei der Erstellung und Anwendung von Datenanalyseworkflows ermöglichen. Er konzentriert sich dabei auf die für dieses Ziel wichtigen Eigenschaften der Portierbarkeit, Adaptivität und Zuverlässigkeit.

Sprecher/in:
Prof. Dr. Ulf Leser
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut für Informatik
Rudower Chaussee 25
12489 Berlin
Tel: +49 30 2093-3902
E-Mail: leser@informatik.hu-berlin.de

Laufzeit: 07/20 - 06/24

Homepage: https://fonda.hu-berlin.de/

 

 

SFB/TR190: Rationalität und Wettbewerb: Die ökonomische Leistungsfähigkeit von Individuen und Unternehmen

Der SFB-Transregio verbindet die Forschungsprogramme von neoklassischen Ökonomen und Verhaltensökonomen, um angewandte Fragen von hoher wirtschaftspolitischer Relevanz zu untersuchen. Der Fokus liegt auf dem Verhalten und der ökonomischen Leistungsfähigkeit von Individuen und Unternehmen: Wie beeinflussen systematische Verzerrungen in der Erwartungsbildung, im Prozess der Entscheidungsfindung und in den Präferenzen wichtige ökonomische Entscheidungen von Individuen und Haushalten, über Ausbildung, Gesundheit, Arbeitsangebot, finanzielle Investitionen und den Kauf langlebiger Konsumgüter? Wie reagieren Unternehmen auf Verhaltensverzerrungen ihrer Kunden und ihrer Angestellten, z.B. durch die Anpassung ihrer Marketingstrategien, ihres Organisationsdesign, ihrer Anreizmechanismen und ihrer Innovationsentscheidungen? Verringert oder vergrößert Wettbewerb die Verzerrungen im Verhalten von Individuen und Unternehmen? Welche wirtschaftspolitischen Interventionen können Konsumenten und Arbeitnehmer wirksam vor Fehlentscheidungen und Ausbeutung schützen und wie können sie die Destabilisierung von Märkten (z.B. durch Blasenbildung und Marktzusammenbrüche) verhindern? Der SFB untersucht also die allokativen Konsequenzen und die wirtschaftspolitischen Implikationen von verschiedenen Aspekten von Rationalität und Abweichungen von Rationalität. Er fokussiert dabei auf Situationen, in denen die Wirtschaftssubjekte im Wettbewerb stehen.Eine wichtige empirische Frage ist, in welchen Kontexten die Abweichungen des Verhaltens vom neoklassischen Modell ökonomisch signifikante Effekte haben und in welchen anderen Kontexten das neoklassische Standardmodell ausreicht, um das beobachtete Verhalten befriedigend zu erklären. Diese Frage kann nur beantwortet werden, wenn Verhaltensökonomen und neoklassische Ökonomen eng zusammenarbeiten. Ziel des geplanten SFB ist es, diese Zusammenarbeit zu forcieren. Dazu verwenden wir die Methoden der modernen mikroökonomischen Theorie (einschließlich der Verhaltenstheorie), um testbare ökonomische Hypothesen zu generieren, gepaart mit einem breiten Spektrum von empirischen Methoden, die nicht nur Felddaten, sondern auch Umfragen, administrative Daten und ökonomische Feld- und Laborexperimente nutzen.

Sprecher/in:
Prof. Georg Weizsäcker, PhD
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Spandauer Straße 1
10178 Berlin
Tel: +49 30 2093 99492
E-Mail: weizsaecker (at) hu-berlin.de

Laufzeit: 01/17 - 12/24

Homepage: https://rationality-and-competition.de/