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Humboldt-Universität zu Berlin

Anna-Lindh-Stiftung: Förderung des euro-mediterranen Dialogs der Kulturen

Ziele:

Die Anna-Lindh-Stiftung für den Dialog der Kulturen ist eine von den Mitgliedsländern und -regionen der Partnerschaft Europa-Mittelmeer gemeinsam finanzierte Einrichtung, die sich der euro-mediterranen zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Kultur widmet und im Zuge dessen auch entsprechende Projekte fördert. An der Stiftung beteiligen sich derzeit 43 Länder. Neben den EU-Staaten sind dies: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Monaco und Montenegro; die Mittelmeeranrainer Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Palästinensische Autonomiebehörde, Syrien, Tunesien und Türkei sowie Mauretanien.

Förderbereiche:

Die Stiftung definiert jeweils in Dreijahresprogrammen zu behandelnde Themenkreise. Aktuelle Schwerpunkte der Förderung bis zum Jahr 2014 sind Vorhaben auf folgenden sechs thematischen Gebieten:

  • Eudcation & Youth: Ziel der Vorhaben sollte die Verbreitung bester Vorgehensweisen sowie pädagogischer und akademischer Ansätze sein, die zur Behandlung interkultureller Herausforderungen, zur Entwicklung von Lernwerkzeugen sowie zum besseren Verständnis komplexer sozialer, kultureller und religiöser Bezüge beitragen. Unterstützung und Koordinationshilfen finden ebenfalls regionale Jugendprojekte und akademische Vorhaben zu Identität und interkulturellen Dialog.

  • Culture & Arts: Hier werden Projekte zwischen Künstlern und kulturellen Gruppen des Mittelmeerraumes ermöglicht, Kultur und Kunst genutzt, um das Verständnis füreinander zu stärken und für interkulturelle Unterschiede zu sensibilieren sowie regionale Vorhaben gefördert, die jungen Leuten Zugang zu Kunst und Literatur ermöglichen sollen.

  • Cities & Migration: Die Vorhaben sollten soziale und kulturelle Herausforderungen bzw. Chancen behandeln, die sich aus dem Zusammenleben von Angehörigen verschiedener Kulturen im städtischen Raum ergeben.

  • Religion & Spirituality: Unter dieser Priorität stehen die Förderung des interreligiösen Dialogs, die Chancen von kultureller und religiöser Diversität, neue Ansätze in Lehre und Lernen über religiöse Vielfalt und Unterstützung für regionale Vorhaben der menschlichen und sozialen Entwicklung  im Mittelpunkt.

  • Peace & Coexistance: Projekte, deren Inhalte das Vertrauen in ein friedliches Zusammenleben unter nicht einfachen Bedingungen, gemeinsame Initiativen von Ländern des Mittelmeerraumes auf lokalem und regionalem Level, kulturelle Veranstaltungen und künstlerische Initiativen zur Zusammenführungen von heterogenen Gemeinschaften und eine Kultur des Friedens in konfliktreichen Regionen sind, werden gefördert.

  • Media Activities: Angestrebt werden nationale und regionale Debatten zwischen den Medien, akademischen Experten und der Zivilgesellschaft über interkulturelle Angelegenheiten, gemeinsame journalistische Unternehmungen von Partnern aus Ländern des Mittelmeerraumes und eine Sichtbarmachung bzw. Erhöhung der Anerkennung von journalistischen Beiträgen über Kultur und kulturelle Diversität.

Förderbedingungen:

Die Projekte sollten neben den einzelnen Prioritäten stets den Einsatz von Kulturmaßnahmen und des interkulturellen Dialogs zur Lösung gemeinsamer sozialer, wirtschaftlicher und Umweltprobleme des euro-mediterranen Raumes im Auge behalten. Zudem sollten sich die Aktionen vorrangig an junge Menschen im Alter von 16 bis 40 Jahren, Frauen und Migrant/innen richten. Die Antragsteller/innen brauchen mindestens drei Partnerorganisationen. Ein Konsortium muss also immer wenigstens vier Mitglieder haben, von denen jeweils zwei aus verschiedenen Ländern der EU bzw. Kroatien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Monaco sowie Montenegro und zwei unterschiedlichen Ländern des Mittelmeerraums bzw. Mauretanien kommen müssen. Der Antragstellende muss eine juristische Person aus einem der an der Stiftung beteiligten Länder sein. Dabei kann es sich um Nichtregierungsorganisationen (NRO), Bildungs-, Kultur-, akademische oder Forschungseinrichtungen, Medien, Stiftungen oder lokale Behörden handeln.

Antragstermine:

Die jeweiligen Antragstermine werden in den Aufrufen zur Vorschlagseinreichung (Call for Proposals) genannt.
Weitere Informationen
http://www.euromedalex.org/
Kontaktadresse

Anna Lindh Foundation
P.O. Box 732 El Mansheia
Alexandria 21111
Ägypten

Tel. +203 4820342

E-Mail
info@euromedalex.org