Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin | Forschung | Wissens- / Technologietransfer | Patente und Lizenzen | Wissenschaftsfreundliche Regelung zur Verteilung von Erlösen aus Vermarktung von Know-how oder Patenten

Wissenschaftsfreundliche Regelung zur Verteilung von Erlösen aus Vermarktung von Know-how oder Patenten

Im Gegensatz zu eingeworbenen Drittmitteln, bei denen der einwerbende Wissenschaftler/die einwerbende Wissenschaftlerin die vom Mittelgeber zur Verfügung gestellten Mittel zum ganz überwiegenden Teil für den eingeworbenen Zweck verwenden kann, geht es bei der Vermarktung von wissenschaftlichen Ergebnissen um die Erlöse, die aus einem Verkauf oder einer Lizenzierung von Know-how oder Patenten erzielt werden, die der Universität gehören.

Die Humboldt-Universität hat sich entschlossen, entgegen der Standardregelung in deutschen Universitäten, die Verteilung von Erlösen aus Vermarktung wissenschaftsfreundlich zu gestalten und dabei den Wissenschaftler/innen bzw. den Arbeitsgruppen einen Anreiz zu einer aktiven Vermarktung zu geben. Die Regelung gilt sowohl bei einer Vermarktung durch die Humboldt-Innovation GmbH als auch durch die Humboldt-Universität.

In Anlehnung an die Gewinnverteilung von international renommierten Universitäten verteilt die Humboldt-Universität die Gewinne wie folgt:
 

Gewinne Universität / GmbH Fakultät / Institut Professur / Arbeitsgruppe
bis 5.000 Euro 0% 0% 100%
über 5.000 Euro 25% 25% 50%
über 50.000 Euro 35% 35% 30%
Bei Gewinnen über 500.000 Euro entscheidet die Universitätsleitung.