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Die feministische Medienakademie: Wie wir als junge Frauen Medien verändern und gestalten können (für Frauen, Trans- und nicht-binäre Personen)

Referentin: Bianca Jankovska
Leistungspunkte: 5


Der Kurs ist für Frauen, Trans- und nicht-binäre Personen im Masterstudium, die bereits erste Erfahrungen im (journalistischen) Schreiben oder Bloggen gesammelt haben und Interesse an der Medienbranche und Social Media aufweisen. Für den Kurs ist ein einseitiges Motivationsschreiben erforderlich.

 

In den Medien arbeiten? Das hört sich für viele Studienabsolventinnen erstmal vielversprechend an. Schließlich gelten Verlagshäuser als seriöse Arbeitgeber, die daran interessiert sind, die Gesellschaft mit journalistischen Produkten zum Besseren zu verändern. Aber ist es wirklich so einfach?

 

Meist merken junge Personen beim Eintauchen ins Innere der Redaktionsstrukturen schnell, dass sie nicht in einer Umgebung arbeiten, in der Können allein zählt. Dass Seilschaften wichtiger sind als Recherche und persönliche Traumata für Klicks instrumentalisiert werden, wissen wir spätestens seit dem Fall Claas Relotius.

 

Zudem behindern sexistische und/oder rassistische Bemerkungen – ob intern oder extern – die publizistische Wirkung und das eigene Selbstbewusstsein. Der typische Karriere-Aufstieg gelingt langfristig meist denjenigen, die sich selbst an fragwürdige Praxen (Stichwort: Clickbait) anpassen und in Machtpositionen nach unten treten.

 

Deshalb diese Lehrveranstaltung. Um aufzuzeigen, welche Mindsets das System Journalismus reproduzieren. Und, nicht zuletzt: Den Studierenden eine realistischere Auseinandersetzung mit einem potenziellen Berufsfeld zu ermöglichen und die Motivation zu stärken, selbst tätig zu werden. Schließlich leben wir in einer digitalen Ära, die es einfacher macht denn je, aus eigener Kraft zur medialen Public-Persona zu avancieren.

 

Durch praktische Elemente kombiniert mit lektüregestützten Diskurs-Einheiten lernen Teilnehmer*innen ....

... Macht- und Arbeitsstrukturen im Journalismus zu erkennen
... die häufigsten Fehler bei Vertragsverhandlungen und Nutzungsrechten (Crashkurs Medienrecht)
... Wege abseits vom klassischen Journalismus kennen, um sich medial zu verwirklichen (Stichwort: Passion Projects)
... Grenzen bezüglich der Preisgabe von Persönlichem
... sich realistisch auf die Selbstständigkeit vorzubereiten
... Personal-Branding-Techniken und die Wahl der richtigen SM-Plattform
... das eigene Projekt unabhängig von der Erlaubnis anderer durchzuziehen

 

Voraussetzung für den Erhalt der Leistungspunkte: Bis zum Ende des Semesters sollen die Studierenden in Teams ein eigenes Projekt-Konzept entwickeln – sei es in Form eines Podcasts, Instagram- Accounts oder eines Blogs.

 

Anmeldung: Für diesen Kurs ist ein Motivationsschreiben erforderlich. Senden Sie dieses bis zum 25.10.2020 an die Dozentin Frau Jankovska (presse@jankovska.de).
 

XXXXX Dieses Modul ist nur für Studentinnen!!!


Studierende des Studienganges Rechtswissenschaft: Bitte informieren Sie sich ab sofort über die für das Modul BZQ I für die juristische Ausbildung anerkannten Kurse des Career Centers ausschließlich über folgende Website: https://www.rewi.hu-berlin.de/de/sp/2015/anerkennungen/sq
 

Modul MA1576
Termin:

03./17.11., 01./15.12.2020, 05./19.01., 02.02.2021

Zeit:

16.00 s.t. – 21.00 Uhr

Ort: Online
Modul entfällt!