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Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Pandemiebetrieb an der HU | Arbeitsplatz: Nur Beschäftigte, die die 3G-Voraussetzungen erfüllen, dürfen die Dienstgebäude betreten

Arbeitsplatz: Nur Beschäftigte, die die 3G-Voraussetzungen erfüllen, dürfen die Dienstgebäude betreten

Bundestag und Bundesrat haben am 18.11. bzw. 19.11.2021 die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Das Gesetz tritt nach Verkündung, voraussichtlich ab 24.11.2021 in Kraft und schreibt nun zwingend 3G am Arbeitsplatz vor.

Zur Eindämmung der Pandemie und zum persönlichen Schutz aller sollen Beschäftige der Humboldt-Universität, wenn möglich, vermehrt aus dem Homeoffice arbeiten. Zudem schreibt das Gesetz nun zwingend 3G am Arbeitsplatz vor. Das bedeutet, dass Beschäftigte die Arbeitsstelle nur betreten dürfen, wenn sie entweder vollständig gegen den SARS-Cov2-Virus geimpft, nach einer Covid-Infektion genesen oder negativ darauf getestet sind. Das Vorliegen der 3G-Voraussetzungen muss von allen Beschäftigten nachgewiesen und von den Arbeitgebern kontrolliert und dokumentiert werden.

Die Neuregelung dient dem Schutz aller Menschen. Sie ist aber nicht in allen Kreisen der Gesellschaft unumstritten. Durch die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz wirkt dieser gesellschaftliche Diskurs direkt auch in das Arbeitsleben ein. Die Universitätsleitung unterstützt das Anliegen der Neuregelung. Ihr ist aber auch bewusst, dass einige Mitglieder die Neuregelung als Belastung empfinden werden. Doch das Gesetz muss umgesetzt werden. Die Universitätsleitung appelliert daher eindringlich, bei der Umsetzung zu unterstützen, damit die Pandemie nun hoffentlich bald bezwungen werden kann.

Umsetzung der 3G-Pflicht an der Humboldt-Universität

Die Humboldt-Universität setzt das Gesetz wie folgt um:

  • Die Leitungen der Beschäftigungsbereiche (Dekanate, Institute, Abteilungen, etc.) bestimmen nach Zweckmäßigkeit Personen, denen gegenüber die Beschäftigten ihren 3G-Status nachweisen.
  • Bei Geimpften und Genesenen muss der Status nur einmal nachgewiesen werden.
  • Beschäftigte, die weder geimpft noch genesen sind, müssen täglich zu Beginn eines jeden Präsenzarbeitstages einen negativen Test vorweisen. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden, bei PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein.
  • In einer Liste werden der Name des*der Beschäftigten, die Art des Nachweises, das Datum der Kontrolle und der Name des*der Kontrollierenden notiert. Bei Genesenen wird zusätzlich das Enddatum des Genesenenstatus dokumentiert.
  • Die Nachweise sind von den Beschäftigten mit sich zu führen, zur Kontrolle vorzuweisen, oder können in der Beschäftigungsstelle hinterlegt werden.
  • Im Falle eines benötigten Testnachweises: Da der Teststatus bei Beginn der Arbeit nachgewiesen sein muss, ist von den Beschäftigten der tägliche Arbeitsbeginn mit den Kontrollpersonen abzusprechen. Die Möglichkeiten des gleitenden Arbeitsbeginns sind insoweit eingeschränkt.
  • Die Durchführung der Tests ist gesetzliche Verpflichtung und Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme. Die von der HU eingerichteten Testzentren stehen weiterhin zweimal wöchentlich zur Verfügung.
  • Testzeit gilt nicht als Arbeitszeit.
  • Im Homeoffice bzw. beim mobilen Arbeiten besteht keine Test-/Nachweispflicht.

Zum Nachlesen: Übersicht verschiedener Nachweisvarianten

Im Überblick: Schnelltestzentren an der Humboldt-Universität

Gewährleistung des Datenschutzes

Um die Sicherheit personenbezogener Daten zu gewährleisten, ist folgendes zu beachten:

  • Die Listen über die Nachweise sind vor unberechtigter Einsichtnahme geschützt aufzubewahren und müssen auf Verlangen der Aufsichtsbehörde, Bereichsleitung, Geschäftsführung oder der Pandemiebeauftragten vorgelegt werden.
  • Der Impf-, Genesenen- und Testnachweis darf von der HU nur verarbeitet werden, soweit dies zum Zwecke zur Nachweiskontrolle erforderlich ist. Darüber hinaus dürfen die Daten bei der Anpassung des betrieblichen Hygienekonzepts verwendet werden. Eine Verarbeitung zu einem anderen Zweck ist nicht zulässig. Die Daten sind spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung zu vernichten.

Konsequenzen

Beschäftigte, die den Nachweis nicht erbringen, sind abzuweisen. Ist Arbeit im Homeoffice nicht möglich, besteht kein Entgeltanspruch. Entsprechende Fälle sind den Personalstellen zu melden.

Allein die fehlende Bereitschaft, seinen 3G-Status nachzuweisen, berechtigt nicht zur Verweigerung von Präsenzarbeit oder begründet keinen Anspruch auf mobile Arbeit im Homeoffice. Nach den Hinweisen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann die Verweigerung des Statusnachweises im Einzelfall erhebliche arbeits- oder dienstrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen (bis hin zu Kündigung; bei Beamt:innen Eröffnung eines Disziplinarverfahrens).

Arbeiten im Homeoffice

Beschäftigte sollen Aufgaben, deren Wahrnehmung im Homeoffice möglich und sinnvoll ist, vermehrt im Homeoffice erledigen. Die Planung erfolgt in Absprache zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten. Beschäftigten mit überwiegender Bürotätigkeit ist dabei anzubieten, im Homeoffice tätig zu werden, sofern dem keine dienstlichen Gründe entgegenstehen.

Grundlage für die Absprache zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten ist die vergangene Woche kommunizierte Dienstvereinbarung mobiles Arbeiten. Mitarbeitende der HU können die volle Dienstvereinbarung und begleitende Tipps zu Arbeits- und Gesundheitsschutz, Datenschutz und Informationssicherheit im Intranet auf der Seite „Mobiles Arbeiten“ nachlesen.

Zur Seite „Mobiles Arbeiten“ im Intranet

Weitere Fragen und Antworten zu aktuellen Maßnahmen

Fragen und Antworten rund um die aktuellen Maßnahmen der Humboldt-Universität zur Eindämmung der Pandemie finden Sie gebündelt auf hu.berlin/corona.