Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Presseportal

Coronavirus – Update: Präsenznotbetrieb, Prüfungen und mehr

by Abteilung Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement posted on 19.03.2020 13:20 last modified 19.03.2020 18:23

Präsenznotbetrieb ab 20. März 2020, Dienstschluss

Der Betrieb an allen Berliner Wissenschaftseinrichtungen und damit auch an der Humboldt-Universität ist ab dem 20. März 2020, Dienstschluss, bis auf weiteres auf den Präsenznotbetrieb beschränkt. Die Hochschulen bereiten sich nach einer entsprechenden Ankündigung der Senatskanzlei seit der vergangenen Woche darauf vor. Das Umschalten in den Präsenznotbetrieb zielt auf den Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden, der Studierenden und ihrer Familien ab.

Zur Pressemitteilung der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung

Was bedeutet dies konkret?

Alle Gebäude der HU sind geschlossen. Ausschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Kernaufgaben betraut sind und dem Pandemiestab als solche gemeldet wurde, ist der Zutritt erlaubt.

Zu den Kernaufgaben zählen:

  • die strategische Leitung
  • die Aufrechterhaltung der Kommunikation, der IT-Systeme und des Datenmanagements
  • die Auszahlung der Gehälter
  • die Sicherung von Dauerversuchen sowie der Gefahrenstofflagerung
  • die Versorgung von Tieren und Pflanzen
  • die Sicherung der Liegenschaften
  • die Bearbeitung von Rechnungen externer Dienstleister, also z.B. für Reinigung, Wachschutz und die Versorgung mit Wasser und Strom
  • die Grundversorgung unabweisbarer Post (z.B. Gerichtssachen oder Lebendfutter für Tiere)

Die zentrale Verwaltung ist nur insofern arbeitsfähig, wie sie Dokumente und Unterlagen außerhalb des Verwaltungsnetzes bearbeiten kann. Angesichts der hohen Sicherheitsstandards ist dies nur sehr bedingt möglich. Normale Personal- oder Rechnungsvorgänge werden deshalb zwangsläufig weitgehend zum Stillstand kommen. Im Präsenz-Notbetrieb kommen de facto fast alle regulären Verwaltungsprozesse zum Erliegen. Gleichwohl bearbeiten Mitarbeitende – soweit das möglich ist – im Homeoffice Projekte und Aufgaben.

Diese Entscheidung der Senatskanzlei gilt, bis die Landes- und Bundesbehörden die Lage neu bewerten und die Hochschulen in den Normalbetrieb zurückgehen können.

Prüfungen und Abschlussarbeiten

Bereits ab Donnerstag, den 19. März 2020, werden bis auf weiteres keine Präsenzprüfungen durchgeführt. Die Prüfungen werden in alternativer Form und/oder zu einem späteren Termin durchgeführt. Vorgaben zur Durchführung von Staatsexamina werden von den jeweiligen Prüfungsämtern erlassen und mitgeteilt.

Die Abgabefristen für Abschlussarbeiten im Rahmen von Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen werden ab dem 12. März 2020 bis zur Wiederaufnahme eines regulären Studienbetriebes (mindestens aber bis zum 11. Mai 2020) gehemmt, das heißt die Abgabefristen laufen derzeit nicht weiter, sodass die Studierenden mit Wiederaufnahme eines regulären Studienbetriebes, der die Wiederöffnung der Bibliotheken und PC-Pools umfasst, den vollen Rest der Abgabefrist wahrnehmen können und ihnen somit keine Nachteile entstehen.

Datenschutzrechtliche Anforderungen ans Homeoffice

Durch die derzeitige Entwicklung sind viele Mitarbeitende kurzfristig gezwungen im Homeoffice zu arbeiten. Es ist zu beachten, dass auch ein Präsenznotstand auf Bearbeitungsseite die datenschutzrechtliche Sensibilität der Daten auf Betroffenenseite nicht verändert. Der Datenschutzbeauftragte weißt darauf hin, in Verantwortung für die an Mitarbeitende überlassenen Daten bei der Tätigkeit, im und vom Homeoffice aus, die datenschutzrechtliche Vorgaben zu beachten.

Die unter nachfolgendem Link beschriebenen Maßgaben und Tipps sollen dabei helfen. Sie werden fortgeschrieben und ergänzt.

Hinweise zum Datenschutz im Homeoffice

Charité: Coronavirus-App für Handlungsempfehlungen

Immer mehr Menschen benötigen Untersuchungen und der Bedarf an SARS-CoV-2-Testungen steigt. Um die Abläufe in der eigenen Charité-Untersuchungsstelle weiter zu verbessern, startet die Charité – Universitätsmedizin Berlin die CovApp.

Diese App erbringt zwar keine diagnostischen Leistungen. Sie erhalten aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner*innen und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten. Ziel ist es, die Patientenströme in Krankenhäuser und Untersuchungsstellen zu optimieren.

Zur Web-App