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Neuerungen zum eingeschränkten Betrieb

by Abteilung Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement (VIII) posted on 03.07.2020 13:55 last modified 21.09.2020 10:44

Mit der neuen SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung hat das Land Berlin vergangende Woche seine Maßgaben zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert. Auf dieser Grundlage hat die Humboldt-Universität eine Reihe von Festlegungen beschlossen, die ab Montag, den 6. Juli 2020 gültig sind. Im Folgenden finden Sie Antworten auf wichtige Fragen:

 

Bleibt es beim digitalen Sommersemester 2020?

Der Lehrbetrieb läuft bis einschließlich 20. Juli 2020 in der Regel mit Online-Formaten, nicht im Präsenzlehrbetrieb. Bei der Durchführung und Teilnahme an Praxisformaten und/oder Präsenzprüfungen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

  • auf den Verkehrswegen 
  • in der Sportausübung dienenden Räumen, außer während der Sportausübung,
  • bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern.

Kann die HU wieder uneingeschränkt betreten werden?

Nein, die Häuser der Humboldt-Universität bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Und die HU kehrt nicht in den Präsenzlehrbetrieb zurück.

Dürfen HU-Beschäftigte an ihren Arbeitsplätzen in der HU arbeiten?

Ab dem 6. Juli 2020 gilt im Grundsatz: Alle Beschäftigten kehren zum Arbeiten in Präsenz zurück. Dabei sind weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten sowie die arbeitsplatzspezifischen Gefährdungsbeurteilungen. Soweit erforderlich, sind Arbeitsplätze durch geeignete technische Vorkehrungen für eine risikoarme Nutzung zu ertüchtigen.

Auch Wissenschaftler*innen ohne Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis mit der HU können die Liegenschaften der HU betreten, wenn sie etwa über Stipendien oder Lehraufträge in Forschungs- und/oder Lehrzusammenhänge der HU eingebunden sind.

Studierende sind ebenfalls berechtigt, Uni-Liegenschaften zu betreten, um an Praxisveranstaltungen, Präsenzprüfungen, in den Bibliotheken zu arbeiten und an der Gremienarbeit teilzunehmen.

Weitere Informationen

Rahmenhygieneplan der HU (PDF)

Ist das Arbeiten im Homeoffice weiterhin möglich?

Soweit zur Pandemie-Eindämmung und zum persönlichen Schutz der Mitarbeitenden ohne Nachteil möglich, gilt: Arbeitsaufgaben, die im Homeoffice möglich und sinnvoll zu erledigen sind, können auch aus dem Homeoffice durchgeführt werden.

Die Voraussetzungen dafür sind weiterhin:

  • die organisatorischen und technischen Möglichkeiten, um im Homeoffice zu arbeiten 
  • die Möglichkeit, den definierten Arbeitsinhalt im Homeoffice sinnvoll umzusetzen
  • eine bindende Absprache mit der/dem Vorgesetzten, die/der für ihren/seinen Verantwortungsbereich plant.

Grundsätzlich entscheiden die/der Vorgesetzte und die/der Beschäftigte nach Abwägung aller Rahmenbedingungen, ob die Tätigkeit im Homeoffice oder vor Ort auf dem Campus ausgeführt wird. Ärztliche Atteste und die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe sind dabei zwingend zu beachten. 

Risikogruppen im Sinne der Definition des RKI sowie Schwerbehinderte sollen, sofern gewünscht und technisch möglich, im Homeoffice eingesetzt werden. Bei der Bewertung des individuellen Risikos wirken die Betriebsärztinnen mit. Die bisherigen Arbeitszeitregelungen für das Arbeiten im Homeoffice gelten weiter.

Wie und warum muss der Aufenthalt in der HU dokumentiert werden?

Um die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen, muss jede*r Mitarbeiter*in Präsenzzeiten schriftlich dokumentieren, unabhängig von der individuellen Arbeitszeiterfassung. Das ermöglicht im Bedarfsfall eine effektive Nachverfolgung von Infektionsketten.

Welche Büros und Arbeitsräume können genutzt werden?

Es gilt weiterhin die Regel: Eine Person pro Büro und Arbeitstag. Falls nötig muss die Anwesenheit rollierend organisiert werden.

Wenn sich etwa in Großraumbüros oder Laboratorien eine Mehrfachbelegung nicht vermeiden lässt, gilt nunmehr: maximal eine Person pro ca. 10 Quadratmeter. In diesem Fall sind zusätzliche Maßnahmen nötig, etwa veränderte Sitzanordnungen, um den Abstand zwischen den Mitarbeitenden zu maximieren.

Die Mitarbeiter*innen sollen möglichst in fester Teamkonstellation und gleichmäßig auf die Tage verteilt vor Ort arbeiten.

Welche Regeln gelten für das Arbeiten in Präsenz?

Alle eingeführten Hygiene- und Abstandsregeln sind weiterhin zwingend einzuhalten. Auf den Verkehrsflächen der HU wird das Tragen von Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmasken) empfohlen.

In Gemeinschaftsräumen, beim Zusammentreffen mehrerer Personen in geschlossenen Räumen und auf sogenannten Sozialflächen (Kopierraum, Teeküche etc.) ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend, wenn das Einhalten des Mindestabstandes nicht gewährleistet werden kann.

Weitere Inforat

 

Dürfen Besucher*innen die Liegenschaften der Universität betreten?

Ja, soweit das unverzichtbar ist für die Erledigung unaufschiebbarer Dienstaufgaben in Forschung, Lehre und Verwaltung. Darüber entscheiden die Fach- bzw. Dienstvorgesetzten formlos. Besucher*innen müssen schriftlich in den Anwesenheitslisten dokumentiert werden, um im Bedarfsfall eine effektive Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen.

Und: Besucher*innen sind über die an der HU geltenden Hygieneregeln zu informieren.

Welche Regelungen gelten für Dienstreisen?

Zwingend erforderliche Dienstreisen sind möglich. Während der gesamten Dienstreise müssen die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Es gelten die Reisempfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bzw. des Auswärtigen Amtes. Der/die Antragstellende muss im Antrag darlegen, warum die Dienstreise zwingend erforderlich ist.

Für die Dienstreise ist die Bahn und im Ausnahmefall der private PKW zu nutzen, auf innerdeutsche Flüge soll - unabhängig von der Pandemie - weiterhin verzichtet werden. Reisen im Rahmen von Lehrveranstaltungen sind nur für Pflichtmodule (Pflichtexkursionen) gestattet. Diese werden wie Praxisveranstaltungen behandelt. Die Entscheidung über die Notwendigkeit der Dienstreise erfolgt dezentral und ist zu dokumentieren.

Ändern sich die Arbeitszeitregelungen für das Homeoffice?

Nein. Der individuelle Arbeitszeitumfang und die allgemeinen Regelungen zur Lage der Arbeitszeit sind auch im Homeoffice grundsätzlich unverändert. Im Homeoffice gilt Vertrauensarbeitszeit. Soweit nicht anders vereinbart, hat die/der Beschäftigte während der Kernarbeitszeit von 9 bis 15 Uhr bzw. an Freitagen und Vorfesttagen von 9 bis 13 Uhr grundsätzlich erreichbar zu sein. Für Teilzeitbeschäftigte gilt im Zweifel die Arbeitszeitregelung wie vor Eintritt der pandemiebedingten Sonderregelungen. 

Abweichende Regeln zu Erreichbarkeit und Lage der tatsächlichen Arbeitszeit können getroffen werden, wenn sich dadurch beispielsweise die Arbeit im Homeoffice mit Betreuungspflichten besser vereinbaren lässt. Personen, die aufgrund pandemiebedingter Betreuungspflichten nur eingeschränkt arbeiten können, wenden sich bitte an ihre Dienstvorgesetzten.

Welche Regelungen gelten für Frauen in der Schwangerschaft?

Schwangere können auf Wunsch im Homeoffice eingesetzt werden, sofern nicht bereits aus anderen Gründen ein Beschäftigungsverbot besteht. Der Wunsch der Schwangeren zum Arbeiten in Präsenz ist dem/der Dienstvorgesetzten schriftlich/per E-Mail zu erklären.

Es wird dringend eine vorherige Beratung durch die Betriebsärzte des AMZ empfohlen.
Die Ansprechpartnerinnen sind: Frau Ines Riebeling, ines.riebeling@charite.de
Frau Dr. Ute Anske, ute.anske@charite.de

Die allgemeinen Pflichten bei Schwangerschaften zur Gefährdungsbeurteilung und zum Treffen von Schutzmaßnahmen nach § 13 MuSchG bleiben davon unberührt.                                

Hinweise zum Arbeitsschutz – Gefährdungsbeurteilung

Die Führungskräfte jeder Einheit sind aufgefordert, ihre Bereiche auf Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung entsprechend auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards zu überprüfen, einzuleitende Maßnahmen zu dokumentieren und ihre Mitarbeiter*innen zeitnah über die eingeleiteten Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen zu unterweisen.

Die notwendigen Hinweise und Formulare finden Sie hier.

Hinweise zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung (GfBU)

Dokumentation

Gültigkeitsbereich

Welche Regelungen gelten für die Bibliotheken der HU?

Das Grimm-Zentrum und alle Fach- und Zweigbibliotheken bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. 

Ein kontaktarmer Leihverkehr steht allen HU-Mitarbeiter*innen und Studierenden zur Verfügung. Die Öffnung der Lesesäle für HU-Mitarbeitende und HU-Studierende hat schrittweise begonnen. Wichtig: Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

+++ Update vom 15. Juli 2020 +++

Seit dem 1. Juli 2020 ist es HU-Angehörigen wieder möglich, in der Universitätsbibliothek Arbeitsplätze zu nutzen. Sukzessive öffnen nun die verschiedenen Bibliotheksstandorte. Um die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten, steht jedoch jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Arbeitsplätzen zur Verfügung.

Der kontaktarme Leihverkehr steht natürlich weiterhin allen HU-Mitarbeiterenden sowie Studierenden zur Verfügung.

Angehörige der Humboldt-Universität haben außerdem über das Primus-Suchportal ortsunabhängig Zugriff auf alle lizenzierten elektronischen Texte und Recherchequellen. Beratung und Dienstleistungen im Bereich des Open Access werden unvermindert fortgeführt.

In den Zweigbibliotheken Campus Nord sowie Naturwissenschaften ist ab dem 15. Juli die Ausleihe, Rückgabe und Wiederausleihe von Büchern auch für externe Nutzerinnen und Nutzern wieder möglich.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Universitätsbibliothek, die laufend aktualisiert wird.

 

Sind öffentliche oder hochschulöffentliche Veranstaltungen wieder möglich und können sie bereits für das Wintersemester geplant werden?

Tagungen, Konferenzen oder ähnliche Veranstaltungen, sowie von und mit Dritten ausgerichtete Präsenzformate (auch kommerziellen Charakters) finden bis auf Weiteres nicht statt.

Für das Wintersemester 2020 können solche Veranstaltungen geplant werden. Zwingend bei der Planungs- und Vertragsgestaltung ist zu berücksichtigen, dass ein kurzfristiges Rücktrittsrecht gewahrt bleibt und der Humboldt-Universität durch einen kurzfristigen Rücktritt von einer Veranstaltung kein materieller Schaden entsteht, unabhängig davon, ob die Absage von ihr oder von Dritten zu verantworten ist.