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FAQ

Häufige Fragen zur HU im Humboldt Forum

 

Was macht die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) im Humboldt Forum? Gibt es nur Ausstellungen oder auch andere Formate?

 

Die ausstellungsbegleitenden Formate sind ebenso vielfältig wie das Publikum der Ausstellung: Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich beispielsweise mittels Forschungsstationen im Raum, Workshops, Performances, Science Slams, interaktiver Theaterinszenierungen oder Vortrags- und Diskussionsreihen mit aktuellen Forschungsfragen auseinanderzusetzen und an der Erprobung neuer Wissensformate teilzuhaben.

 

Wann eröffnen die Ausstellungsflächen der HU im Humboldt Forum?

 

Das hängt alleine von den Arbeiten auf der Baustelle ab – ihrer Fertigstellung. Der Fertigstellungstermin wird von die Stiftung Humboldt Forum im Juni bekanntgegeben. Daran gekoppelt ist der Eröffnungstermin der HU, den die HU in jedem Fall halten wird – weil die Ausstellungsplanung der HU auf einen Eröffnungstermin im Dezember 2019 ausgerichtet war.

 

Was ist die mittel- und langfristige Planung für die Ausstellungsflächen der HU im Humboldt Forum?

 

Mittelfristig soll alle drei Jahre die bestehende Ausstellung von einer neuen Ausstellung abgelöst werden. Parallel sollen auch – mit ausgesuchten Einzelprojekten – die Sonderausstellungsflächen des Humboldt Forums vom HUB bespielt werden. Auch Sonderausstellungen an anderen Orten in Kooperation mit unterschiedlichsten Partnern – beispielsweise unseren internationalen Partneruniversitäten – sind denkbar.

 

Wie wird mit problematischen Sammlungen umgegangen, Provenienz thematisiert?

 

Die Provenienzforschung ist ein wichtiger Bestandteil des Humboldt Forums, das haben die Kulturstaatsministerin Monika Grütters und auch Hermann Parzinger immer gesagt. Gerade bei Teilen des Lautarchivs, das ja ins HUB einziehen wird, handelt es sich um eine sogenannte „sensible Sammlung“. Es ist uns wichtig, in die Erforschung dieser Sammlungen auch andere Kulturen einzubeziehen und wir arbeiten beispielsweise eng mit Institutionen in Indien, Georgien und Südkorea zusammen. Als wissenschaftliche Einrichtung haben wir aber die Möglichkeit, Sammlungsnarrative noch weitgehender zu hinterfragen. In der Ausstellung [laut]: Die Welt hören, die in der Humboldt-Box zu sehen war, war es uns zum Beispiel wichtig, die den Sammlungen zugrundeliegenden Prozesse der Wissensbildungen kritisch zu hinterfragen.

 

Wie wollen Sie nicht nur wissenschaftliche Erkenntnis- und Forschungsprozesse darstellen, sondern auch noch neues Wissen generieren? Und das auch noch unterhaltsam?

 

Wie unterhaltsam Wissenschaft vermittelt werden kann, haben schon Hermann von Helmholtz, A.W. von Hofmann und Emil Du Bois-Reymond vor 150 Jahren vorgemacht. Die Besucher ihrer öffentlichen Experimente und Vorträge sollten „zu inneren Augenzeugen“ werden – so anschaulich waren ihre Wissenschaftsvorstellungen. Transdisziplinäre Forschung von heute geht sogar noch einen Schritt weiter und lädt auch Bürgerinnen und Bürger als Akteure dazu.