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Der Auftakt

Zukunftsfragen von globaler Bedeutung bilden den Rahmen für die Auftaktausstellung des Humboldt Labors. Wie wollen wir leben? Was hat die Krise der Natur mit der Krise der Demokratie zu tun? Zu den universitären Forschungsprojekten, die in diesem Zusammenhang vorgestellt werden, gehören die Exzellenzcluster der drei Berliner Universitäten (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, deren Arbeit im Rahmen der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ ab 2019 für sieben Jahre gefördert wird. An einer großen „Forschungswand“, die als interaktives Element auch auf das Publikum reagieren wird, können die Besucherinnen und Besucher die komplexe Verflochtenheit ganz unterschiedlicher Forschungsthemen und -perspektiven nachvollziehen, deren Gemeinsamkeit in ihrer besonderen gesellschaftlichen Relevanz besteht.

Forschungsstationen, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzipiert wurden, laden die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung ein, an aktueller Forschung teilzuhaben und mitzuwirken. Die Ausstellung zeigt Objekte aus Lehr- und Forschungssammlungen und gibt einen Einblick in verschiedene Archive der Universität und in Möglichkeiten der wissenschaftlichen Bearbeitung ihrer Bestände. Es ist auch geplant, studentische Projekte einzubeziehen.

Die Auftaktausstellung bespielt eine Fläche von 750 qm und wird rund drei Jahre lang zu sehen sein. Auch innerhalb dieser Zeit können Objekte ausgetauscht, aktuelle Forschungsergebnisse ergänzt und neue Zusammenhänge hergestellt werden, so dass die Prozesshaftigkeit von Wissenschaft in der Ausstellung ihre Entsprechung findet. Gerade im Hinblick auf den angestrebten Verbund der Berliner Universitäten kann das Humboldt Labor in den nächsten Jahren ein zentraler Ort der Berliner Wissenschaftskommunikation, aber auch der experimentellen Forschung werden.