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Studieren und gründen

Das Career Center bietet einführende Kurse an.

Wer nur eine gute Produktidee hat und eine Vorstellung, wie man diese auf den Markt bringen könnte, ist noch längst nicht für die Selbstständigkeit gewappnet. Und bevor Gründungsinteressierte sich mit dem Marktpotenzial ihrer Idee, der Finanzierung oder mit rechtlichen Fragen beschäftigen, sollten sie sich zunächst über die gesamte Organisation ihres Vorhabens informiert haben. Um einen ersten Einblick zu vermitteln, bietet das Career Center der Humboldt-Universität in Kooperation mit der Humboldt-Innovation GmbH Informationsveranstaltungen zur Existenzgründung an. Das Angebot richtet sich an Studierende.

Die Veranstaltung „Start-up, Wege in die Selbstständigkeit“ gibt einen ersten Überblick.

Es geht unter anderem um persönliche und fachliche Voraussetzungen für eine Unternehmengründung. Der Aufbau des Kurses orientiert sich an den Punkten eines Businessplans: Das Produkt, das Team und die Unternehmensstruktur werden von Teams in drei Phasen besprochen. Ein Theorieteil gibt den Studierenden die wichtigsten Instrumente zur Marktanalyse an die Hand. In der zweiten Phase erklären Experten und Start-ups, wie zum Beispiel „sofatutor“, das ebenfalls an der HU entstanden ist, die jeweiligen Punkte eines Businessplans anhand von Praxisbeispielen.

Die Kursteilnehmer erhalten eine Wochenaufgabe, deren Ausarbeitung im Internet für alle Kursteilnehmer hochgeladen wird. Nach dem Prinzip des „Blended learning“ erhalten die Gründungsinteressierten nicht nur das Feedback der Lehrenden, sondern auch Verbesserungsvorschläge von anderen Kursteilnehmern. In der dritten Phase arbeiten die Teilnehmer anhand des erworbenen Wissens aus Theorie- und Praxisteil schließlich am eigenen Projekt weiter. Am Ende soll ein Businessplan für eine tatsächliche oder fiktive Gründungsidee stehen.

Der EXIST-priME Cup ist ein Angebot, das seit einigen Jahren von der Humboldt-Universität und der Technischen Universität Berlin veranstaltet wird. Studierende nehmen zwei Tage lang an einem computerbasierten Unternehmensplanspiel teil und können sich so mit den Problemen einer Unternehmensführung vertraut machen. Sie lernen, grundlegende Entscheidungen für die imaginäre Firma zu treffen, und erhalten so einen Einblick in die wirtschaftliche Ebene der Unternehmensführung. Unterstützt werden die Gründungsinteressierten dabei von ausgebildeten Spielleitern und Gründungschoaches beider Hochschulen.

Das Career Center gibt Studierenden grundlegende Einblicke in die für sie neue Welt. Wer anschließend den Schritt zur Unternehmensgründung tatsächlich gehen will, wird von der Humboldt-Innovation mit einem umfassenden Angebot betreut – mit helfenden Händen beim Sprung ins kalte Wasser.

Irina Quander