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Hinweise für Autorinnen und Autoren der Zeitung HUMBOLDT

Zeitungsartikel haben immer einen Nachrichtenwert. Das kann ein fertiges oder gerade gestartetes Forschungsprojekt sein, ebenso eine Konferenz oder ein Studienprojekt.

Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sollten Sie sich fragen:

Warum sollte die Öffentlichkeit meine Nachricht kennen? Wodurch ist meine Nachricht über die Fachwelt hinaus interessant? Ist sie informativ?

Was ist das Besondere, Einzigartige, Spannende, Ungewöhnliche an meiner Forschung, unserem Studienprojekt - und an den Ergebnissen?

Welche wichtigen Informationen, welche Botschaft will ich unbedingt vermitteln?

Welchen Nutzen und welche Folgen könnte meine Arbeit haben?


Schreiben Sie für Laien verständlich.

Orientieren Sie sich beim Schreiben des Beitrags an Fragen, wie:

  • Wie kann ich Neugier wecken?
  • An welche Alltagserfahrungen und -dinge kann ich anknüpfen?
  • Was kann ich als bekannt voraussetzen, was muss ich erst erklären?
  • Was gibt es für treffende Vergleiche? Wie kann ich auch komplizierte Vorgänge anschaulich machen? Was wären konkrete Beispiele?
  • Welche Bezüge gibt es zu aktuellen Diskussionen in der Öffentlichkeit?
  • Haben Sie etwas Außergewöhnliches im Zusammenhang mit Ihren Forschungen erlebt, z.B. einen Zufall, der zu Ihren Ergebnissen führte?

Um sich das Schreiben zu erleichtern, stellen Sie sich beim Schreiben einen Menschen vor aus Ihrem Freundeskreis, der nicht zur Fachwelt gehört, und schreiben Sie in Gedanken für diese Person. Erläutern Sie ihm, was an Ihrem Projekt das Besondere ist, warum gerade dieses Projekt oder diese Konferenz es wert ist, in die Öffentlichkeit getragen zu werden.


Folgende Eigenschaften sollte Ihr Artikel haben:

Ihr Text muss die berühmten W-Fragen beantworten: Wer hat was wann wo wie und warum getan?

Verwenden Sie eine aktive, persönliche, auch emotionale Sprache.

Verwenden Sie Zitate, sie lassen den Artikel lebendig werden.

Machen Sie kontroverse Behauptungen und Meinungen kenntlich. Ordnen Sie eine Meinung immer einer Person zu.

Verwenden Sie eine aussagekräftige aber knappe Überschrift, die durchaus bildhaft sein kann - weitere Erläuterungen folgen in einer Unterzeile ("Internationale Konferenz zum Thema Mikrobiologie" ist keine Überschrift, sondern eine Unterzeile! Eine Überschrift könnte z.B. hier heißen: "Zellen in den Kern geschaut")


Verschiedene Formen von Beiträgen

Meldung

Eine Nachricht mit dem Charakter des Neuen. Ein kurzer, kompakter Text, der die W-Fragen sachlich korrekt beantwortet.

Unter diese Rubrik fallen auch die "Personalia" von Seite 2. Neben der eigentlichen Nachricht (Professor X hat das Bundesverdienstkreuz erhalten) sollten ergänzende Informationen zum Lebenslauf bereitgestellt werden.


Bericht

Beinhaltet eine Situationsbeschreibung, aber keine Interpretationen. Ein Bericht kann z.B. nach einer Tagung verfasst werden. Wichtig ist immer, einen Aspekt in den Vordergrund zu rücken. Ein Hinweis: Verfassen Sie kein Verlaufsprotokoll!


Reportage

Enthält Informationen über Tatsachen wie eine Meldung, die dem Leser überwiegend durch Beobachtungen und dem subjektiven Blick des Autoren verdeutlicht werden. Konkreter, anschaulicher Text mit dramaturgischem Aufbau. Er beginnt mit dem Besonderen, nicht dem Allgemeinen. Handelnde Personen kommen mit Originaltönen zu Wort.


Wichtig ist bei beiden letztgenannten Textformen der Einstieg, der erste Absatz, der Spannung aufbauen sollte und zum Weiterlesen anreizt. Verwenden Sie hier ein markantes Zitat, eine ungewöhnliche Beobachtung oder eine verblüffende These.

Beginnen Sie Ihren Text niemals mit "Am 22. September fand in der Humboldt-Universität eine Konferenz zum Thema ... statt."

Reine Informationen beinhaltet der zweite Absatz. Hier wird der Anlass des Berichts genannt (W-Fragen). Erst dann folgen Hintergründe, Entwicklung, Erläuterungen.

Am Schluss können Sie einen Bogen zum Anfang schlagen.


Textumfänge & Technische Daten

Kündigen Sie Ihre Beiträge in jedem Fall vorher an und besprechen Sie mit der Redaktion Umfang und Form des Beitrags: hu-zeitung@uv.hu-berlin.de

Senden Sie die Texte bitte als Word-Datei.

Allen Texten (außer Nachrichten) sollten Illustrationen beigefügt sein.

Vorstellungen eines Forschungsprojekts, Reportagen

4.000 - 5.000 Zeichen (incl. Leerzeichen)

Tagungsberichte

ca. 2.500 Zeichen (incl. Leerzeichen)

Nachrichten, Personalia

maximal 1.300 Zeichen (incl. Leerzeichen)

Rezensionen, Kurzberichte, Veranstaltungsankündigungen

1.300 - 2.500 Zeichen (incl. Leerzeichen)


Wie Sie Ihren Beitrag illustrieren

Suchen Sie nach geeigneten Bildern, Grafiken etc.. Beispielsweise können das Bilder sein, die Sie bei der Arbeit zeigen. Denken Sie an die wünschenswerte Verbindung von wissenschaftlichen Sachverhalten mit Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen oder von ihnen betroffen sind. Illustrieren Sie immer den Sachverhalt an sich und nicht z.B. die Konferenz, die der Anlass war, über das Thema zu berichten. Sollten keine Fotos vorhanden sein, stellen Sie bitte Grafiken oder ähnliches zur Verfügung.

Illustrationen
  • Bilddateien als .jpg- oder .tiff-Datei (eine Mail darf 5 MB nicht überschreiten)
  • Die Auflösung muss hier mindestens 300 dpi bei einer Breite von 15 cm (Querformat) betragen.
  • jpg-Dateien dürfen nur eine geringe Kompression aufweisen. Eine Orientierung: Bei einer Breite von 1700 Pixeln sollte die Datei ca. 2 MB groß sein.

Bitte vergrößern Sie die Datei nicht durch "Hochrechnen", d.h. Vergrößerung der Auflösung und Neuberechnung der Datei. Das führt dazu, dass die einzelnen Pixel "aufgeblasen" werden und die Qualität des Bildes weiter zurück geht.

Stellen Sie sicher, dass die Veröffentlichungsrechte der verwendeten Bilder bei Ihnen bzw. bei der Humboldt-Universität liegen. Bilddateien, die Sie z.B. aus dem Internet geladen haben, haben in der Regel einerseits keine genügende Auflösung und sind außerdem urheberrechtlich geschützt. Das Gleiche gilt für Scans aus Büchern. Die Bilder sollten frei von Rechten Dritter sein (auch abgebildeter Personen).

In Einzelfällen können Fotos auch von Papierabzügen oder Dias veröffentlicht werden. Zur Vorgehensweise sprechen Sie bitte mit uns.


Ansprechpartner

Nennen Sie am Ende des Artikels stets eine Ansprechpartnerin/einen Ansprechpartner. Geben Sie eine Telefonnummer und E-Mailadresse an. Wünschenswert ist die Angabe einer Internet-Adresse, auf der man weitere Informationen findet.


Kontakt

 

Lilijana Nikolic

Ljiljana Nikolic

Redaktion HUMBOLDT

Tel.: +49 30 2093-2090
Fax: +49 30 2093-2107
lili.nikolic@hu-berlin.de

Redaktion: hu-zeitung@uv.hu-berlin.de