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25 Jahre Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität feierte ihr 25-jähriges Bestehen nach der Neugründung im Jahr 1993.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erzählt Prof. Dr. Daniel Klapper, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der HU, im Gespräch, was die Fakultät so besonders macht und wie sie sich für die Zukunft aufstellt.

Was zeichnet die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät an der HU aus? Was macht sie im Vergleich zu anderen nationalen und internationalen Universitäten so besonders?

Daniel Klapper
Prof. Dr. Daniel Klapper
Foto: Matthias Heyde

Daniel Klapper: Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin ist eine herausragende und bedeutende internationale Forschungs- und Lehreinrichtung. Sie steht für kooperative Spitzenforschung, exzellente Nachwuchsausbildung und Praxisorientierung. Kernelement der Lehr- und Forschungsaktivitäten der Fakultät bilden die zahlreichen, gut etablierten Kooperationen mit verschiedenen Partnereinrichtungen, zu denen neben den Berliner Hochschulen unter anderem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), die European School of Management and Technology, die Hertie School of Governance sowie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zählen.

Welchen Beitrag zur Gesellschaft will die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät an der HU leisten?

Die Fakultät versteht sich als Impulsgeberin für den kontinuierlichen Ausbau des Berliner Netzwerks von Forschungsinstitutionen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Der Erfolg dieser kooperativen Strategie zeigt sich unter anderem in durchweg sehr guten Bewertungen in Forschungsrankings, der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln für Verbundprojekte, der gemeinsamen Berufung von Professuren mit den wichtigsten Kooperationspartnern sowie einer umfassenden, gemeinschaftlich getragenen Nachwuchsförderung.

Wie positioniert sich die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät für die Zukunft? An welchen Themen oder Forschungsgebieten wird sie sich künftig orientieren?

Im Rahmen ihrer strategischen Planung setzt die Fakultät auch weiterhin auf ihre kooperative Strategie. Zur Stärkung der inner- und außeruniversitären Vernetzung sowie der Diversifizierung ihres Lehr- und Forschungsportfolios sind weitere gemeinsame Berufungen mit Kooperationspartnern angedacht; unter anderem wird eine gemeinsame Professur mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) eingerichtet werden. Ein weiterer Schwerpunkt der strategischen Planung der Fakultät liegt auf der Initiierung und erfolgreichen Einwerbung von drittmittelgeförderten Verbundvorhaben, mit dem Fokus auf DFG-finanzierten Großprojekten (insbesondere Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs). Im Bereich der Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden sowie Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden wird mit der Etablierung der Berlin Economics School, einer Initiative mit sechs Kooperationspartnern, ein weiterer Schritt in Richtung qualitätsgeleiteter, systematischer Nachwuchsausbildung auf internationalem Niveau vollzogen werden.

Was sind die besonderen Leistungen oder Angebote der Fakultät für die Studierenden - als Alleinstellungsmerkmal in Deutschland?

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät verbindet seit jeher ihren Forschungsauftrag eng mit der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Leitgedanke und Anspruch in der Nachwuchsausbildung ist es, Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden in ihrer individuellen Entwicklung gezielt zu unterstützen und international wettbewerbsfähige Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für Wissenschaft und Praxis auszubilden. Grundlage hierfür bilden die Bachelor-, Master- und Doktoranden-Programme, die internationalen Standards gerecht werden. Das Studium und die Lehre an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zeichnen sich insbesondere durch die konsequente Vermittlung quantitativer Methodenkompetenz, die Fokussierung auf forschungsbasiertes Lernen und die Förderung des internationalen Austausches aus.

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