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Nur noch wenige Tage: Ausstellung „Repliken Wissen“ im Tieranatomischen Theater

Ausstellung gibt Ausblick auf das Humboldt-Labor

Gips-Repliken der “Schlangengöttinen” aus Knossos
Gips-Repliken der “Schlangengöttinen” aus Knossos,
Antikenmuseum und Abguss-Sammlung der Universität
Heidelberg, im Hintergrund Fotografie der Performance
„The Biography Remix“ von Marina Abramovic und Michael
Laub (2005, Foto: Christophe Raynaud de Lage).
Foto: CC-BY-SA Felix Sattler / HU Berlin

Noch bis 31. März 2018 ist die Ausstellung „Repliken Wissen“ im Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) zu sehen. Anhand ikonischer Funde der Archäologie untersucht die Ausstellung, welche Wirkung sie auf unser Bild der Antike haben. Im Zentrum stehen dabei nicht die Originale, sondern ihre vielfachen Repliken und Rekonstruktionen, Kopien und Verfremdungen und deren massenhafte Verbreitung. Die Ausstellung deckt die politischen, kulturellen und ideologischen Zusammenhänge auf, die archäologische Objekte zu Ikonen europäischer Geschichte erhoben. Erforscht werden unter anderem Repliken der „Maske des Agamemnon“, der „Schlangengöttin von Kreta“ oder des „Bechers des Nestors“.

Die Ausstellung dient auch als Experimentierfeld für das Humboldt-Labor, das die HU 2019 im Humboldt Forum eröffnet. Der Eintritt in das Tieranatomische Theater ist frei.

Workshop: Making Goddesses – A Re-Embodiment

Replik der Vapheio-Tasse
Ausstellungsansicht, Replik der
Vapheio-Tasse, verwendet in
„Game of Thrones (Season 5, Episode 1).
Leihgabe von Farley Prop Hire,
London. Foto: CC-BY-SA Felix Sattler /
HU Berlin

Die sogenannten Schlangengöttinnen aus Knossos gehören zu den spektakulärsten archäologischen Funden der ägäischen Bronzezeit. Doch ihre (Re-)Konstruktion ist äußerst umstritten. Zu Teilen ist sie schlicht ein Produkt der Vorstellungskraft und Wünsche der Archäologen, die sie fanden. Jetzt nutzen Archäologeninnen und Archäologen sowie Designerinnen und Designer 3D–Scanner und –Druck, um die Schlangengöttin erneut zu untersuchen. Die Ergebnisse werden am 10. März 2018, von 14 bis 18 Uhr, im Tieranatomischen Theater vorgestellt.

Termine

Workshop: Making Goddesses – A Re-Embodiment
Samstag, 10. März 2018, 14.00 Uhr

Tieranatomisches Theater der Humboldt-Universität zu Berlin
Campus Nord | Haus 3
Philippstraße 12/13, 10115 Berlin

Kuratorenführungen „Repliken Wissen“
Samstag, 10.03.2018, 15.00 Uhr (Englisch) und 16.00 Uhr (Deutsch)
Mit Felix Sattler und Anna Simandiraki-Grimshaw

Tieranatomisches Theater der Humboldt-Universität zu Berlin
Campus Nord | Haus 3
Philippstraße 12/13, 10115 Berlin

Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

„Repliken Wissen“ wird gefördert im Programm „Fellowship Internationales Museum“ der Kulturstiftung des Bundes und findet statt mit freundlicher Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und VG Bild-Kunst. Das Tieranatomische Theater – Raum für forschende Ausstellungspraxis wird betrieben vom Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung“ an der Humboldt-Universität.

Weitere Informationen

Veranstaltungsseite

Kontakt

Luise Wolf
Tieranatomisches Theater
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 030 2093-46625
luise.wolf@hu-berlin.de

Kontakt

Hans-Christoph Keller
Sprecher der Humboldt-Universität zu Berlin
Leiter der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 030 2093-2332
hans-christoph.keller@hu-berlin.de

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