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Neuer Masterstudiengang „Digitales Datenmanagement“

Der gemeinsame Masterstudiengang der Humboldt-Universität zu Berlin und der Fachhochschule Potsdam wird im Frühjahr 2020 starten – die Genehmigungen der Länder Berlin und Brandenburg liegen vor

Der weiterbildende Studiengang „Digitales Datenmanagement“ - gemeinsam entwickelt von der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Fachhochschule Potsdam unter der Leitung von Prof. Vivien Petras, PhD (HU) und Prof. Dr. Heike Neuroth (FH Potsdam) - wird im Sommersemester 2020 beginnen. Sowohl der Berliner Senat als auch das Brandenburgische Wissenschaftsministeriums haben den Studiengang genehmigt. Zwischen dem 2. Dezember 2019 und dem 15. Februar 2020 nimmt die FH Potsdam Bewerbungen über ihr Portal an.

Digitales Datenmanagement und Data Literacy gehören zu den Zukunftsthemen unserer Zeit: In Wirtschaft, Forschung und Kultur werden Schlüsselkompetenzen rund um das Erzeugen, Prozessieren und Verfügbarmachen von digitalen Daten als immer wichtiger erkannt. Themen rund um das Datenmanagement sind international aus Wissenschaftspolitik und -förderung nicht mehr wegzudenken. Auch der Fachkräftemangel stellt eine Herausforderung dar. „Die Digitalität verändert nahezu alle Aufgabenfelder. Selbst in unserer eigenen Branche, im Wissenschaftsbetrieb, fehlt es an qualifizierten Kräften“, stellt Prof. Vivien Petras fest. Sie ist geschäftsführende Direktorin des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU und leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Heike Neuroth, Professorin für Bibliothekswissenschaft am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam, den neuen Studiengang.

Prof. Neuroth verweist auf die aktuellen Empfehlungen des Rates für Informationsinfrastrukturen: „Hier wird ein gesamtgesellschaftlicher Ausbildungsauftrag für das Wissenschaftssystem formuliert und eine Fortbildungsinitiative gefordert. Mit dem weiterbildenden Studiengang gehen wir genau in diese Richtung.“ Dabei können beide Hochschulen auf ihre vorhandenen Kompetenzen in der informations-wissenschaftlichen Ausbildung aufbauen. „Wir freuen uns alle sehr, dass es uns gelungen ist, diese hochschul- und länderübergreifende Kooperation auf den Weg zu bringen. So können die Studierenden von der Expertise beider Hochschulen profitieren,“ betonen die Professorinnen.

Der Studiengang umfasst 120 ECTS-Leistungspunkte, die nach dem Konzept des Blended Learning, unterstützt durch eine Lernplattform absolviert werden können. Die Selbststudienphasen werden ergänzt durch vier bis fünf jeweils 2-tägige Seminarveranstaltungen pro Semester, die abwechselnd in Berlin und Potsdam stattfinden.

In nur vier Semestern kann der Master erworben werden. Zur Zulassung wird der Abschluss eines ersten Studiums mit 180 ECTS-Leistungspunkten sowie der Nachweis einer einjährigen Berufspraxis vorausgesetzt.

Auf die Einbindung der Berufspraxis in den Studienablauf wurde im Curriculum großen Wert gelegt. Durch eine starke Projektorientierung können Studierende ganz gezielt auf ihre Erfahrungen aufbauen und nach neuen Lösungen suchen, die sie unmittelbar in ihrer Praxis umsetzen können.

Das innovative Konzept richtet sich an Personen aus Wissenschaft, Forschung, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft, die ihre Kenntnisse im Umgang mit digitalen Daten vertiefen möchten. Die Studierenden beschäftigen sich mit den komplexen Rahmenbedingungen und erwerben analytische und praktische Kompetenzen für die Weiterentwicklung von Forschungs- und Informationsinfrastrukturen zur Unterstützung des digitalen Datenmanagements.

Die Module des Studiengangs sind als eigenständige und in sich abgeschlossene Weiterbildungskurse konzipiert. Die Modulkurse können einzeln oder in Paketen belegt und mit einem Hochschulzertifikat oder einer Teilnahmebescheinigung abgeschlossen werden. Die Studienleistungen können sich Teilnehmer*innen ggf. auch zu einem späteren Zeitpunkt anerkennen lassen. „Damit sprechen wir auch Interessenten an, die sich auf einem bestimmten Gebiet für neue berufliche Herausforderungen fit machen wollen und zunächst weniger an einem weiteren akademischen Abschluss interessiert sind“, betont Christina Thomas, Leiterin der Zentralen Einrichtung Weiterbildung (ZEW) der Fachhochschule Potsdam, die den Studiengang mit ihrem Team koordiniert.

Der Studiengang soll jährlich im Sommersemester beginnen, Einzelmodule können während des gesamten Studienverlaufs belegt werden, solange noch Plätze frei sind. Anmeldungen werden laufend entgegengenommen.

Weitere Informationen

Webseite des Studiengangs

E-Mail

Kontakte

Prof. Dr. Vivien Petras

Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
der Philosophischen Fakultät der HU Berlin

Tel.: +49 (0)30 2093-70954
vivien.petras@ibi.hu-berlin.de

Prof. Dr. Heike Neuroth
Fachbereich Informationswissenschaften
Fachhochschule Potsdam

Tel.: +49 (0)331 5801532
neuroth@fh-potsdam.de

 

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