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+ultra. gestaltung schafft wissen

Eine Ausstellung des Exzellenzclusters „Bild Wissen Gestaltung. Ein Interdisziplinäres Labor“ der Humboldt-Universität zu Berlin vom 30. September 2016 bis 8. Januar 2017 im Berliner Martin-Gropius-Bau

Alternativtext
Abbildung: Key Visual,
François Lauginie

Wissenschaft ist Gestaltung und Gestaltung schafft Wissen. Die Ausstellung +ultra. gestaltung schafft wissen zeigt, wie unser Wissen von jeher durch Werkzeuge, Architekturen, Modelle und Bilder gestaltet wurde und wird.

Die Ausstellung wurde vom Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung. Ein Interdisziplinäres Labor“ der Humboldt-Universität konzipiert. Seit November 2012 erforschen Geistes-, Natur- und Technikwissenschaftler sowie Architekten und Designer im Cluster erstmals gemeinsam die Zusammenhänge von Wissenschaft und Gestaltung. Ziel ist es, Wissenschaft durch Gestaltung und Gestaltung durch Wissenschaft neu zu bestimmen.

Interdisziplinäre Bühne des Wissens

„Wir untersuchen Visualisierungen in wissenschaftlichen Disziplinen und fragen nach deren Rolle für die Erzeugung, Vermittlung und Dokumentation von Erkenntnissen. Die Ausstellung thematisiert die Beziehungen zwischen künstlerischen, wissenschaftlichen und technologischen Gestaltungsprozessen im Zusammenspiel von Naturobjekt, Artefakt und begehbarer interaktiver Installation“, erläutert Nikola Doll, Kuratorin der Ausstellung.

„Die Ausstellung erprobt für das Humboldt-Labor im Humboldt Forum die interdisziplinäre Bühne des Wissens. Es geht um Fragen wie: Was genau macht und bewirkt Wissenschaft, wenn es um Probleme geht, deren Lösungen lebenswichtig sind; Wie kann man das Wissen unterschiedlicher Disziplinen produktiv verbinden; Warum haben Bilder unmittelbaren Einfluss auf unser Denken, Handeln und Fühlen; Was verbindet Faustkeile, Krabbenscheren und digitale Interfaces“, erklärt Wolfgang Schäffner, der zusammen mit Horst Bredekamp Sprecher des Exzellenzclusters ist.

'+ultra' weist den Weg für das zukünftige Humboldt-Labor

Horst Bredekamp betont: „Aus den knapp 40 historisch gewachsenen Wissenschaftssammlungen der Humboldt-Universität sind bereits aufsehenerregende Wissenschaftsausstellungen hervorgegangen: In der Ausstellung Theatrum naturae et artis (2000) wurde der Konnex zum Berliner Schloss und der hiesigen Kunstkammer bis in die jüngste Forschung hinein hergestellt. Die Schau WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin (2009/10) zog ein Resümee der Berliner Forschungsgeschichte in Naturwissenschaft, Medizin, den Geisteswissenschaften und den Künsten. Die Ausstellung +ultra. gestaltung schafft wissen weist nun den Weg für das zukünftige Humboldt-Labor als eine offene Bühne der Universität und der Berliner Wissenschaftslandschaft insgesamt.“

Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität, sagt: „Wir können hier bereits in ersten Ansätzen sehen, welche Chance das Humboldt Forum einmal bieten wird: ein Spektrum der Topwissenschaft aus Clustern und Forschungsprojekten in einen Diskurs mit der Gesellschaft zu bringen. Es ist mir ein großes Anliegen, das Humboldt-Labor an die Erzählstränge der anderen Ausstellungen im Humboldt Forum anzubinden, und ich freue mich auf die konzeptionelle Entwicklung zusammen mit der Intendanz, dem Bund und dem Land.“

Ausstellung

+ultra. gestaltung schafft wissen
30. September 2016 – 8. Januar 2017

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Der Eintritt ist kostenfrei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog; ein umfangreiches Programm aus Führungen, Tagungen und Vorträgen begleitet die Ausstellung. Auch ein Spiel für Besucher wurde entwickelt.

Weitere Informationen

Pressekontakt

Claudia Lamas Cornejo
Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung. Ein Interdisziplinäres Labor“
der Humboldt-Universität zu Berlin
Leiterin Public Relations & Fundraising

Tel.: 030 2093-66258
bwg.publicrelations@hu-berlin.de

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