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Mathematik kreiert Kunst

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HU Berlin und der TU Berlin initiieren den Wettbewerb „Math Creations“ / Einladung zur Auftaktveranstaltung am 27. Januar 2017

Welche Ideen und Bilder, welche Assoziationen und Gedanken entstehen bei Künstlern und Designern, wenn Mathematiker über Mathematik sprechen? Dies wollen Mathematikerinnen und Mathematiker zweier Sonderforschungsbereiche (Sfb) an der TU Berlin und der HU Berlin herausfinden und haben das Projekt „Math Creations“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, erstmalig in der kreativen Szene Berlins und Umgebung einen Wettbewerb für mathematische Kunst durchzuführen. Er richtet sich an Studierende entsprechender Fachgebiete, freischaffende Künstler und Designer, aber auch an Schülerinnen und Schüler.

„Die Designer werden überrascht sein von der Schönheit unserer mathematischen Strukturen, und so hoffen wir, dass sie im Gegenzug auch uns und alle anderen überraschen werden“, sagt Dr. Alexander I. Bobenko, Professor für Geometrie und mathematische Physik an der TU Berlin und Sprecher des Sfb/Transregio 109 „Diskretisierung in Geometrie und Dynamik“. Er und Prof. Dr. Matthias Staudacher gehören zu jenen sechs Mathematikern, die beim ersten Event des dreistufigen Wettbewerbs jeweils einen Vortrag halten werden. „Mathematik und mathematische Physik leben vom Wechselspiel des Abstrakten und Unanschaulichen einerseits und des Konkreten und Bildlichen andererseits. Ich bin überzeugt, dass Künstler und Designer hier mitspielen können und sollten, und Wesentliches beizutragen haben“, sagt Matthias Staudacher, Sprecher des an der HU Berlin angesiedelten Sfb 647 „Raum – Zeit – Materie. Analytische und Geometrische Strukturen“.

1. Event: „Creative Input“

Mathematische Grundgedanken werden durch inspirierende kurze Vorträge von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden Sfb vorgestellt. Die Regel für alle Vorträge ist, keine Formeln zu verwenden.

Zeit: 27. Januar 2017, 18.00 Uhr

Ort: Mathematikgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin, Hörsaal/Raum MA 004

Der „Creative Input“ ist offen für alle und soll Anstoß sein zu einem kreativen Prozess. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

2. Event: „Creative Output“

Hier stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen vor, die sie nach dem „Creative Input“ entwickelt haben. Es gibt keine Teilnahme-Beschränkungen,  niemand muss sich bewerben. Jede(r) hat die Möglichkeit, ihr/sein Projekt zu präsentieren. Eine Jury wird die vielversprechendsten Mathematik-Kunst-Ideen zur Förderung und weiteren kreativen Bearbeitung auswählen.

Zeit: 24. März 2017, 18.00 Uhr

Ort: Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig auf der Webseite bekanntgegeben.

3. Event: „Exhibition“

In einer Ausstellung werden die fertigen „Math Creations“ gezeigt und Protoypen der fertigen Exponate ausgestellt.

Zeit: 5. Mai 2017, 18.00 Uhr

Ort: Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig auf der Webseite bekanntgegeben.

Die mathematische Betreuung des Projekts liegt beim Sfb/Transregio 109 „Diskretisierung in Geometrie und Dynamik“ von Prof. Dr. Alexander I. Bobenko von der TU Berlin und dem Sfb 647: „Raum – Zeit – Materie. Analytische und Geometrische Strukturen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Staudacher von der HU Berlin.

Die Filmemacherin Ekaterina Eremenko, Regisseurin der Dokumentarfilme „Colors of Math” und „Discrete Charme of Geometry“, sowie Mitarbeiterin des Sfb/Transregion 109 wird die Events und den Entstehungsprozess der geförderten Projekte filmdokumentarisch festhalten. Von ihr stammt auch die Idee zu diesem Projekt.

Unterstützt wird „Math Creations“ von IMAGINARY. Die gemeinnützige Organisation ist eine Ideenschmiede für Innovation in der Wissenschaftskommunikation mit dem Ziel, die moderne Mathematik in einer ästhetischen, interaktiven und kollaborativen Weise zu vermitteln. Der Wettbewerb wird von IMAGINARY organisiert und online begleitet. Die Ergebnisse sowie der Dokumentarfilm werden ebenfalls online präsentiert.

Die Jury

Christoph Gengnagel, Professor und Direktor des Instituts für Architektur und Städtebau. Universität der Künste Berlin,

Udo Walz, Friseur, Coiffeur Udo Walz,

Florence von Gerkan, Professorin für Kostüm, Universität der Künste Berlin,

Joanna Hofmann, Professorin, University of Arts in Poznan, Vorsitzende des Art & Science Node Berlin,

Almuth Grüntuch-Ernst und Armand Grüntuch, Architekten, Grüntuch Ernst Architekten BDA

Jochen Brüning, Professor für Mathematik, HU Berlin,

Christina Bylow, Autorin, Kulturjournalistin, u. a. für Vogue, Berliner Zeitung

Kontakt

Prof. Dr. Matthias Staudacher
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Mathematik und Institut für Physik – Sfb 647 „Raum – Zeit – Materie. Analytische und Geometrische Strukturen“

Tel: 030/2093 66392
matthias@math.hu-berlin.de

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