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Qualitätsoffensive Lehrerbildung: FDQI-HU erneut erfolgreich

Professional School of Education der HU überzeugt mit Förderantrag und wurde für eine Weiterförderung bis Ende 2023 empfohlen

Die Professional School of Education konnte mit ihrem Förderantrag „Fachdidaktische Qualifizierung Inklusion angehender Lehrkräfte an der Humboldt-Universität zu Berlin (FDQI-HU)“ im Rahmen der gemeinsam von Bund und Ländern geförderten „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ überzeugen und wurde für eine Weiterförderung bis Ende 2023 empfohlen. Für die zweite Förderphase stehen der HU Berlin 1,7 Millionen Euro zur Verfügung, um die inklusionsorientierte Lehrkräftebildung entlang der Querschnittsbereiche Medienbildung/ Digitalisierung, Rehabilitationswissenschaften und Sprachbildung in den MINT-Fächern Physik, Biologie und Mathematik weiterzuentwickeln.

In der ersten Förderphase wurde im Rahmen von FDQI-HU seit 2016 ein didaktisches Modell für inklusives Lehren und Lernen entwickelt. Dabei standen die Fächer Englisch, Geschichte, Informatik, Latein, Arbeitslehre und Sachunterricht im Zentrum der Arbeiten. Es wurden Lehrveranstaltungen zur Steigerung der adaptiven Lehrkompetenz und der Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Studierenden hinsichtlich des Unterrichtens heterogener Lerngruppen entwickelt und erprobt. Durch eine umfassende Begleitforschung wurde die Wirksamkeit der Lehrveranstaltungen untersucht, was eine empirisch fundierte Weiterentwicklung der interdisziplinären Projektarbeit möglich macht.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in der zweiten Förderphase nun die Möglichkeit haben, die erfolgreichen Seminarkonzepte weiterzuentwickeln und auf die MINT-Fächer zu übertragen. Dabei sollen vor allem auch die Vorteile von Lehr-Lern-Laboren genutzt und systematisch integriert werden“, sagt Prof. Dr. Detlef Pech, Direktor der Professional School of Education (PSE) der Humboldt-Universität zu Berlin zusammen mit Prof. Dr. Vera Moser, wissenschaftliche Projektleitung von FDQI-HU. „Unter dem Dach der PSE können wir mit den Mitteln nun die Projektarbeit fortsetzen und die inklusionsorientierte Lehrkräftebildung strukturell an der HU verankern.“

Mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis zum Jahr 2023 bis zu 500 Millionen Euro bereit, um innovative Projekte in der Lehrkräftebildung zu fördern. Über die Auswahl der Projekte entschied ein 18-köpfiges Gremium mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Studierendenschaft, der schulpraktischen Lehrkräfteausbildung sowie Vertreterinnen und Vertretern des Bundes und der Länder.

Kontakt

Dr. Kristina Hackmann
Geschäftsführerin
Professional School of Education
kristina.hackmann@hu-berlin.de

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