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Nächster Schritt am Berliner Institut für Islamische Theologie

Beirat bestätigt fünf von sechs Professuren

Der Beirat des Berliner Institutes für Islamische Theologie (BIT) hat der Besetzung von fünf der insgesamt sechs Professuren am BIT zugestimmt.

Dabei handelt es sich um folgende Professuren:

  • Islamische Religionspädagogik und praktische Theologie
  • Islamisches Recht in Geschichte und Gegenwart
  • Islamische Philosophie und Glaubensgrundlagen
  • Islamische Ideengeschichte der postklassischen Periode (1200–1800)
  • Vergleichende Theologie in islamischer Perspektive

Das BIT an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) ist damit einen weiteren wichtigen Schritt vorangekommen. Als nächstes folgt die Ruferteilung durch die Senatskanzlei - Wissenschaft Forschung. Mehr Informationen zu den Professuren finden sich auf der Webseite des Berliner Instituts für Islamische Theologie. Der Lehrbetrieb startet zum kommenden Wintersemester, wo nötig, wird die Universität dies durch Gastprofessuren und Dozentinnen/Dozenten sicherstellen, solange die Berufungsprozesse nicht abgeschlossen sind.

Das Verfahren zur Besetzung der sechsten Professur Islamische Textwissenschaften (Koran und Hadith) an der Humboldt-Universität ist noch nicht abgeschlossen. Auf der Webseite des Instituts gibt es auch einen Überblick über den Ablauf von Berufungsverfahren für das BIT.

Wie wirkt der Beirat bei Berufungsverfahren des Instituts mit?

Die Humboldt-Universität zu Berlin lässt sich bei ihren Berufungsvorschlägen in allen Fächern und Disziplinen ausschließlich vom Gesichtspunkt der besten wissenschaftlichen Eignung von Bewerbungen leiten. Dies gilt natürlich gleichermaßen für die Besetzung von Professuren am Berliner Institut für Islamische Theologie. Der Beirat wird erst zum Schluss eines nach rein wissenschaftlichen Kriterien erfolgten Berufungsverfahrens konsultiert.

Der Beirat kann die Zustimmung für eine Professur nur aus religiösen Gründen verweigern; er muss dies durch ein theologisches Gutachten begründen. Dabei handelt es sich nicht um eine Sonderregel für die Islamische Theologie. Gleiches gilt grundsätzlich auch für andere bekenntnisgebundene Theologien an deutschen Universitäten, also auch für die katholische und evangelische Kirche. Da der Islam über keine kirchenförmige Struktur verfügt, fungiert an Stelle einer kirchlichen Institution der Beirat.

Weitere Informationen

Kontakt

Hans-Christoph Keller
Pressesprecher Humboldt-Universität zu Berlin
Leiter Referat Kommunikation/Medien

Tel.: 030 2093-2677
hans-christoph.keller@hu-berlin.de

 

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