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Humboldt-Universität zu Berlin

Bewerbung und Zulassung

Stand: Juni 2017

Generelle Information

Ein Härtefallantrag kann nur von deutschen, europäischen sowie Bewerber/innen aus den EWR-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz und von Bildungsinländer/innen gestellt werden, da ausländische Bewerber/innen bereits innerhalb einer Quote zugelassen werden.

Es gibt kein gesondertes Formular, Sie stellen im Rahmen Ihrer Online-Bewerbung einen Sonderantrag/Härtefallantrag und fügen die entsprechenden Unterlagen Ihrer Bewerbung bei. Bitte reichen Sie nur Unterlagen in der Form ein, die Ihnen am Ende der Online-Bewerbung angezeigt werden. Ein persönliches Anschreiben mit Ihren Gründen ist nicht erforderlich und wird nicht gewertet.

Härtefallantrag

Mit einem Härtefallantrag (pdf mit ausführlicher Information) können Sie die sofortige Zulassung zum Studium beantragen. Der Nachweis der Schwerbehinderung (GdB) allein reicht für die Anerkennung als Härtefall nicht aus. Im erforderlichen fachärztlichen Gutachten muss zum Antrag hinreichend Stellung genommen werden. Ein Härtefallantrag ist keine Garantie auf einen Studienplatz.

Antrag auf Nachteilsausgleich bei der Bewerbung

Mit dem Antrag auf Nachteilsausgleich können Sie eine Verbesserung der Durchschnittsnote oder eine Verkürzung der Wartezeit erwirken. Wenn Sie z. B. aufgrund einer längeren Krankheit schulische Ausfallzeiten hatten und eine dadurch bedingte Verschlechterung der Schulnoten durch ein Schulgutachten nachweisen können, dann kommt eine Verbesserung der Durchschnittsnote in Betracht. Konnte die Hochschulzugangsberechtigung wegen krankheits- oder behinderungsbedingter Fehlzeiten erst später erworben werden, so kann dies auf die Wartezeit angerechnet werden. Auch dafür ist ein Schulgutachten notwendig. Weiterführende Information zum Nachteilsausgleich bei der Bewerbung finden Sie auf den Seiten der Stiftung für Hochschulzulassung (pdf).

Verfahren

1. Fachsemester BA und MA

Sie können sowohl einen Nachteilsausgleich beantragen (Schulgutachten) als auch einen Härtefallantrag stellen (fachärztliches Gutachten). Die beiden Anträge auf Nachteilsausgleich (Durchschnittsnote/Wartezeit) und/oder der Härtefallantrag sind bei zulassungsbeschränkten Studiengängen im Rahmen der Online-Bewerbung zu stellen, und mit den ggf. erforderlichen weiteren Bewerbungsunterlagen fristgerecht und formlos einzusenden.

Ein Härtefallantrag für Bewerber/innen zum Zweitstudium und ohne Abitur ist nicht möglich.

Die Zulassung für Härtefälle zum 1. Fachsemester erfolgt innerhalb einer Vorabquote von derzeit 5 % der Studienplätze pro Studiengang. Gehen mehr Bewerbungen mit Härtefallantrag ein, als Plätze in der Quote zur Verfügung stehen, wird ein Ranking nach Grad der Härte durchgeführt. Ein Härtefallantrag ist somit keine Garantie auf einen Studienplatz. Zu den Chancen siehe auch Hartmut Maier: Härtefall und Nachteilsausgleich bei der Vergabe von Studienanfängerplätzen. Rechtsrahmen und Grundstrukturen der Anwendung, in: Ordnung der Wissenschaft 1/2016, S. 19-32)

Sollten Sie innerhalb der Vorabquote für Härtefälle keinen Studienplatz erhalten, nehmen Sie automatisch am Hauptverfahren und allen weiteren Verfahren teil, in denen Sie mit allen anderen Bewerber/innen konkurrieren. Ihre Angaben zum Härtefall fließen in diese Verfahren nicht ein.

Höheres Fachsemester (kein Härtefallantrag)

Beim Zulassungsverfahren zu einem höheren Fachsemester gibt es keine Vorabquote, hier konkurrieren alle Bewerber/innen nach Leistung, sofern Plätze vorhanden sind. Sie können insofern einen Antrag anstellen, als dieser bei Ranggleichheit mit einem/einer anderen Bewerber/in zum tragen kommt (soziale, insbesondere familiäre, wirtschaftliche oder wissenschaftliche Gründe, § 9 Abs. 2 BerlHZG).

hochschulstart.de

Wird der gewünschte Studiengang über die Stiftung für Hochschulzulassung (vorher: ZVS) vergeben, können Sie einen Antrag auf bevorzugte Berücksichtigung des ersten Studienortwunsches stellen. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der Stiftung: http://www.hochschulstart.de/.

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