Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin

Studium mit Beeinträchtigung

Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Informationen zum Studium mit Beeinträchtigung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Themen

Anfahrt

Bibliotheken

 

 

 

Anfahrt zur Humboldt-Universität

Die Humboldt- Universität hat drei 3 Campusbereiche im Berliner Stadtgebiet: Nord, Mitte und Adlershof. Bei Kombinationsbachelorstudiengängen muss unter Umständen zwischen verschiedenen Campus-Bereichen gewechselt werden. 

Foto: Ben Gross

 

Campus Mitte

Mit dem Rollstuhl ist das Hauptgebäude des Campus Mitte, Unter den Linden 6, 10117 Berlin am Besten vom S-und U-Bahnhof "Friedrichstraße" zu erreichen. Von dort sind es 550 Meter bis zum Hauptgebäude.

Ebenso fahren barrierefreie Busse (100, 245) ab dem Bahnhof "Alexanderplatz" (ebenfalls mit dem Rollstuhl zugänglich) bis zur Station "Staatsoper", von dort sind es 85 Meter bis zum Hauptgebäude.

Mehr Infos hier.

Campus Nord

Abhängig davon, zu welcher Fakultät Sie auf dem Campus Nord möchten, gibt es verschiedene Anreisemöglichkeiten. Als zentralen Anfahrtsort wird die Adresse der "Berlin School of Mind and Brain" in der Luisenstraße 56, 10117 Berlin empfohlen. In der Nähe befindet sich auch die Haltestelle "Charité - Campus Mitte" (Bus 147) des öffentlichen Nahverkehrs. Möchten Sie beispielsweise zur Mensa Nord oder zur Zweigbibliothek Campus Nord bietet es sich mit dem Rollstuhl an, bis zu U-Bahnstation "Naturkundemuseum" (U6) zu fahren. Von dort sind es ca. 550 Meter. Sollten Sie mit dem Zug anreisen, nehmen Sie die Tram (M10) ab "Hauptbahnhof" bis zu U-Bahnstation "Naturkundemuseum". Von dort aus gelangen Sie zu den entsprechenden Instituten.

Mehr Infos hier.

Campus Adlershof

Campus Adlershof befindet sich im südosten Berlins. Als zentraler Anfahrtsort wird das "Erwin Schrödinger-Zentrum" in der Rudower Chaussee 26, 12489 Berlin empfohlen. Mit dem Rollstuhl ist dies am Besten vom S-Bhf. Adlershof zu errreichen. Von dort sind es 850m bis zum Campus. Vom S-Bhf. Adlershof kann auch die barrierefreie Tram (M63) bis Magnusstraße genommen werden. Von dort sind es noch 140m.

Mehr Infos hier.

Wichtiges

  • Für aktuelle Fahrpläne schauen Sie unter www.bvg.de unter dem Stichwort: 'Fahrinfo' und dann 'barrierefreie Verbindung' nach. Wir empfehlen, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob eine Aufzugstörung vorliegt, z.B. auf der Seite brokenlifts.org.
  • Die Humboldt- Universität ist nicht verantwortlich für den Transport zu den Campussen und auf dem Campus. Wenn Sie aufgrund Ihrer Beeinträchtigung nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können, wenden Sie sich bitte an das LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales), um zu klären, ob Sie den Sonderfahrdienst nutzen können.

Für Rollstuhlnutzer*innen kann zur Anfahrt und Orientierung ebenfalls die Seite Wheelmap.org hilfreich sein. Wheelmap ist eine Online-Karte zum Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte.

 

Bibliotheken

Die Universitätsbibliothek (UB) bietet eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung. Dies beinhaltet zum Beispiel verlängerte Ausleihfristen, Hilfe bei der Bücherausleihe, höhenverstellbare Tische oder Arbeitskabinen für sehbeeinträchtigte Menschen. Aufgeführt ist eine Kurzübersicht der Angebote. Für Details wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Standorte.

Foto: Ben Gross


Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Das Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum - die größte Bibliothek an der Humboldt-Universität - ist die Bibliothek für Geistes- und Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und befindet sich auf dem Campus Mitte. Sie hält das umfangreichste Unterstützungsangebot für beeinträchtigte Studierende bereit. Teile der barrierefreien Ausstattung sind: Arbeitskabinen für körper- und sehbeeinträchtigte sowie für blinde Studierende (mit Braille-Drucker), höhenverstellbare Tische, barrierefreie Garderobenschränke.

 

 

Erwin Schrödinger-Zentrum (ESZ)

Das ESZ stellt das Kernstück des mathematisch-naturwissenschaftlichen Campus in Adlershof dar. Es sind eine Arbeitskabine für sehbeeinträchtigte Studierende und höhenverstellbare Arbeitsplätze im Lesesaal vorhanden.

 

Weitere Standorte

Neben dem Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum und dem ESZ gibt es weitere neun Standorte und das Universitätsarchiv. Die Barrierefreiheit der Ausstattung variieren hier. Für weitere Informationen zur Barrierefreiheit eines Standortes wenden Sie sich an die jeweilige Ansprechperson oder nehmen Sie über die zentrale E-Mailadresse zur Barrierefreiheit an der UB Kontakt auf.

 

Computerpools

Es stehen Computerpools des Computer- und Medienzentrums sowie der Fakultäten und Institute zur Verfügung.

 

Integrationshilfen

Im Berliner Modell werden Integrationshilfen vom Studierendenwerk Berlin im Auftrag der Berliner Hochschulen vergeben. Sie stellen den Antrag direkt beim Studierendenwerk, das ihn zur Stellungnahme an die Behindertenbeauftragten der Hochschulen weiterleitet.

Foto: Ben Gross

 

Beantragt werden können:

  • Studienassistenz (personale Hilfe)

  • Kommunikationshilfen (Gebärdensprach- und Schriftdolmetschende)

  • Technische Hilfen (behinderungsbedingte Zusatzausstattung)

  • Büchergeld.

 

 

 

 

 

Ausführliche Information und die Antragsunterlagen finden Sie auf den Seiten der Beratungsstelle Barrierefrei Studieren (BBS). Die BBS ist regelmäßig auch im Studierenden-Service-Center, Unter den Linden 6, zur offenen Sprechstunde vertreten. Die aktuellen Termine sind auf der Startseite angegeben.

 

Kontakt

Frau Bültbrune und Herr Handke

Studierendenwerk Berlin

Beratung Barrierefrei Studieren

Franz-Mehring-Platz 2, 10243 Berlin

 

Mensen und Cafeterien

Im Bereich der Humboldt-Universität betreibt das Studierendenwerk an neun Standorten Mensen und Cafeterien. Je nach Küchenkapazität werden drei oder mehr verschiedene Gerichte angeboten. Hierunter gibt es auch vegane, vegetarische oder glutenfreie Varianten.

Für Studierende mit Rollstuhl sind folgende Einrichtungen zugänglich:

  • Mensa Süd und Säulenmensa (Unter den Linden 6)
  • Mensa Nord (Hannoversche Straße)
  • BAföG-Amt (Behrenstraße)
  • Cafeteria Adlershof, Rudower Chaussee 25, Haus 2
  • Weitere Mensen finden Sie beim Studierendenwerk

 

Nachteilsausgleich

Der Nachteilsausgleich soll Studierenden mit Beeinträchtigung ermöglichen, das Studium unter angemessenen Bedingungen und die Prüfungen chancengleich zu absolvieren. Diese Modifikationen stellen keine Erleichterungen dar. Sie dienen dem Ausgleich der Nachteile, die Studierende mit Beeinträchtigung gegenüber anderen Studierenden haben.

Gesetzliche Grundlage

Das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) verpflichtet in den §§ 4, 9 und 31 BerlHG die Universitäten, die besonderen Bedürfnisse Studierender mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung zu berücksichtigen.

Umsetzung an der HU

Die Fächerübergreifende Satzung zur Regelung von Zulassung, Studium und Prüfung der Humboldt-Universität zu Berlin (ZSP-HU; pdf) regelt in § 109 den Nachteilsausgleich. Danach kann der Nachteilsausgleich in Anspruch genommen werden, wenn eine Behinderung oder chronische Erkrankung vorliegt und eine Studien- oder Prüfungsleistung in der vorgeschriebenen Form nicht oder nur teilweise erbracht werden kann. Die Regelungen sehen vor, dass die Modifikation von der*dem Studierenden

  • Für eine Studienleistung (auch Teilnahme an LV) formfrei bei der*dem Dozierenden oder
  • für eine Prüfungsleistung beim Prüfungsausschuss schriftlich beantragt und der Grund für die Modifikation nachgewiesen werden muss.

Die zu erbringende Studienleistung bzw. Prüfungsleistung muss gleichwertig sein. Die*der Dozierende bzw. der Prüfungsausschuss hat dann mit der*dem Studierenden die Maßnahmen festzulegen, wie eine gleichwertige Prüfungsleistung erbracht werden kann (z. B. innerhalb einer verlängerten Bearbeitungszeit, in einem gesonderten Raum, in einer anderen Form oder auch durch Inanspruchnahme zusätzlicher personaler oder technischer Hilfen). Dabei sollte die*der Studierende eine konkrete Form des Ausgleichs beantragen. Je nach Organisation der Fakultät nehmen die Prüfungsbüros den Antrag entgegen und leiten ihn weiter.

Bei Staatsprüfungen ist der Antrag auf Nachteilsausgleich beim jeweiligen Landesprüfungsamt zu stellen. Der Antrag muss frühzeitig gestellt werden.

Wichtige Hinweise

  • Nehmen Sie bei Prüfungsleistungen mindestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin der zu erbringenden Leistung mit der*dem Prüfer*in und dem zuständigen Prüfungsausschuss Kontakt auf. Je später Sie sich darum kümmern, umso schwieriger wird die Umsetzung.
  • Es gibt weder eine vorgeschriebene Form des Nachteilsausgleiches noch kann er für mehrere Semester gestellt werden. Er muss immer auf den individuellen Fall, die Erkrankung, die Studien- und Prüfungsordnung und die aktuelle Prüfungsanforderung erstellt werden sowie genau beschrieben sein. Damit gibt es auch keine Katalogkriterien, die vorgeben, welche Ausgleiche bei welcher Erkrankung möglich oder erforderlich ist.
  • Gerne können Sie sich auch vorab bei der Behindertenberatung informieren und bei der Beantragung unterstützen lassen.

 

Downloads

Musterschreiben zur Beantragung eines Nachteilsausgleich (Anregung). Als doc, pdf

Merkblatt zum Nachteilsausgleich

Hinweise zu einem Attest

Grafik Flussdiagramm NTA

Grafik zur Erläuterung des Unterschieds von Nachteilsausgleichen während des Semesters (Studienleistungen) und Prüfungen (Prüfungsleistungen):

 

 

Nicht-barrierefreie Gebäude

Bei nachfolgenden Gebäuden sind Barrieren bekannt:

Campus Mitte

  • Dorotheenstr. 24: Behindertenparkplätze sind regelmäßig fremdbeparkt
  • Dorotheenstr. 26: Einschränkungen durch Bauarbeiten von der Unistr.
  • Dorotheenstr. 28 (komplett nicht barrierefrei, derzeit Umbauarbeiten)
  • Georgenstr. 47: U. a. kein Behindertenparkplatz, die Einrichtung wurde durch das Bezirksamt abgelehnt, in der Tiefgarage gibt es keine Automatiktüren
  • Unter den Linden 6: Kopfsteinpflaster beim Zugang über den Ehrenhof und durch den Garten von der Dorotheenstr.
  • Unter den Linden 6: Einschränkungen beim Zugang durch Bauarbeiten von Seiten Unter den Linden und Dorotheenstr.

 

Campus Nord

  • Nahezu alle Gebäude mit Ausnahme der Invalidenstr. 42, 110 und 118 und des Gebäudes Philippstr. 13 Haus 25 nicht barrierefrei.
  • Hessische Str. 2, Emil-Fischer-Hörsaal: Zugang für Menschen mit Rollstuhl oder Gehbehinderung nur über die ZwB Campus Nord mit Hilfe des Wachschutzes

 

Campus Adlershof

  • Rudower Chaussee 16/18: Behindertenparkplätze sind regelmäßig fremdbeparkt
  • Rudower Chaussee 25 (Johann-von-Neumann-Haus): Keine Treppenmarkierung (Stufen und Stoßflächen bei den innenliegenden Treppen).
  • Rudower Chaussee 26 (ESZ): Keine Automatiktüren am seitlichen Eingang vom Forum; Kopfsteinpflaster beim Hautpeingang.
  • Zum Großen Windkanal 6, Häuser 1 und 2 (zum Institut für Psychologie, PC-Pool)

 

Sonstige

  • Wassersportzentrum Schmöckwitz, Alt-Schmöckwitz: ÖPNV (Straßenbahn) nicht barrierefrei, Stufen am Gebäude, keine Behindertentoilette.

 

Sozial- und Ruheräume

Die Sozial- und Ruheräume an der Humboldt-Universität sind Orte, an die Studierende sich bei Bedarf zurückziehen können.

Studierende mit Beeinträchtigung können an der Humboldt-Universität folgende Sozialräume nutzen:

  • Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Familienraum 3093, Schlüssel beim Pförtner im Foyer unter Vorlage eines Bestätigungsschreibens, das Sie bei uns erhalten können.
  • Institutsgebäude Germanistik/Skandinavistik, Dorotheenstr. 24, Raum  2.002 (im Erdgeschoss gegenüber dem Haupteingang), Schlüssel am Tresen der Zweigbibliothek Germanistik/Skandinavistik.
  • Universitätsbibliothek Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Straße 1-3, 1. Hilfe-Raum mit Liege (Raum E.511), Schlüssel beim Pförtner/Sicherheitspersonal im Foyer.
  • Seminargebäude Invalidenstr. 110: wegen Umbauarbeiten geschlossen.
  • Adlershof, Erwin-Schrödinger-Zentrum, Raum 0.103 (im Erdgeschoss rechts neben dem Eingang zur Bibliothek), Schlüssel am Tresen des Zweigbibliothek Naturwissenschaften. Der Sozialraum ist durch eine Verbindungstür direkt mit dem behindertengerechten WC verbunden, bei dauerhaftem Bedarf kann eine eigene Schlüsselkarte ausgegeben werden, Interessenten wenden sich bitte an direkt an den Leiter der Benutzerberatung des CMS (frank.olzog@cms.hu-berlin.de).
  • Darüber hinaus verfügen einige Fachschaften über Fachschaftsräume, die mit Liegen versehen sind.
  • Übersicht über die Eltern-Kind-Zimmer (erstellt vom Familienbüro)

 

Studienbedingungen

 

Studierende mit Körperbehinderung

  • Foto: Ben Gross
    Wegen des großen und teilweise denkmalgeschützten Gebäudebestandes ist die vollständige Barrierefreiheit leider noch nicht gegeben. Für Rollstuhlfahrer*innen nicht zugänglich sind zur Zeit noch die Gebäude der Biologie (Campus Nord).
  • Die Mehrzahl der größeren Gebäude ist für Studierende mit Rollstuhl zugänglich. Auskünfte über die Zugänglichkeit einzelner Gebäude erteilt Ihnen die Behindertenbeauftragte. Bei Bedarf kann eine gemeinsame Begehung/Berollung durchgeführt werden.

  • Ausgewiesene Behindertenparkplätze für Ihren PKW befinden sich bei fast allen Gebäuden entweder auf der Straße oder auf dem Universitätsgelände. Bei den meisten Parkplätzen besteht freie Zufahrt. Zum Befahren des Universitätshofes kann bei der Beauftragten ein Schranken(steck)schlüssel oder ein Ponder beantragt werden; wenn eine Parkgenehmigung erforderlich ist, kann sie ebenfalls dort beantragt werden (Kontakt: Frau Sylvia Bork oder über die Beauftragte)

  • In den für Rollstuhlfahrer*innen zugänglichen Gebäuden sind barrierefreie Toiletten vorhanden. Die Toiletten sind nicht verschlossen.

  • Aufzüge sind in den größeren Gebäuden vorhanden. Alle bereits rekonstruierten Aufzüge sind mit Haltestellenansage und optischer Etagenanzeige ausgestattet, haben Brailleschrift auf den Tasten und sind rollstuhlgerecht ausgebaut. In einigen Altbauten sind Schräglifte im Einsatz. Für Schräglifte und einige Aufzüge ist ein Schlüssel (s. o.) erforderlich. Hierzu wird an der Universität ein einheitliches Schließsystem mit einem einfachen Steckschlüssel verwendet.

 

Studierende mit Sehbehinderung

  • In vielen Fällen ist es möglich, Lehrveranstaltungsskripte von den Lehrkräften zu erhalten.
  • In der Zentralen Universitätsbibliothek (Grimm-Zentrum) und in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften im Erwin-Schrödinger-Zentrum auf dem Campus Adlershof sind EDV-Arbeitsräume für Blinde und sehbehinderte Studierende vorhanden. Siehe Bibliotheken
  • Um die Einrichtungen des Arbeitsplatzes im Erwin-Schrödinger-Zentrum nutzen zu können, muss man sich einmalig beim CMS (PC-Lesesaal) freischalten lassen. Das CMS-Personal führt dann auch eine Einweisung in die Technik vor Ort durch. Nach dieser Einweisung muss man sich nur noch den Schlüssel an der Bibliothekstheke geben lassen.

 

Studierende mit Hörbehinderung

  • Studierende mit Hörbehinderung sollten rechtzeitig mit den Lehrkräften Kontakt aufnehmen. Das ist erforderlich, damit Mikroportanlagen benutzt und ggf. zusätzliche schriftliche Unterlagen zur Verfügung gestellt werden können. Die Behindertenbeauftragte bietet hierbei ihre Hilfe an.

  • Mikroportanlagen werden in der Regel von den Krankenkassen finanziert. Verzögert sich die Beschaffung, besteht die Möglichkeit bei der Beratungsstelle für Studierende mit Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen des Studierendenwerks Berlin eine Mikroportanlage befristet auszuleihen. Eine mobile Induktionsanlage ist auch bei der Beauftragten erhältlich.

  • Eine Liste von Gebärdensprachdolmetschern ist u.a. unter www.bgbb.de zu finden. Sie werden über das Studierendenwerk bestellt.

  • Induktionsschleifen sind verlegt im:

    • Hauptgebäude, Unter den Linden 6: Kinosaal, Senatssaal, alle Hörsäle im Westflügel

    • Hörsaal 10 (Nordbau, Invalidenstrasse 42) des Instituts für Biologie

    • Auditorium des Grimm-Zentrums

    • großen Hörsaal 3'001 des Instituts für Informatik in Adlershof

 

Studierende mit chronischer und*oder psychischer Erkrankung

  • Studierende, die eine chronische und*oder psychische Erkrankung haben, sind oft in einer anderen Situation als Studierende mit einer sichtbaren körperlichen Beeinträchtigung. Dennoch können sie grundsätzlich dieselben Möglichkeiten der Unterstützung und des Nachteilsausgleichs wahrnehmen. 


Studieren im Ausland

Sie sollten sich rechtzeitig über die im jeweiligen Land bestehenden Studienbedingungen, wie Zugänglichkeit der Hochschulgebäude, Wohnmöglichkeiten, Fahrdienste, Pflegeangebot u. a. sowie über die Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung informieren.

 

Foto: Julia Kunze

Informationen

  • Informationen über Studienmöglichkeiten im Ausland, Austauschprogramme und Förderungsmöglichkeiten erhalten Sie beim Internationalen Büro der Humboldt-Universität zu Berlin. Über das Austauschprogramm für Studierende mit Beeinträchtigung Dialogues on Disability informiert das Projekt Barrierefrei Studieren.
  • Bei der European Agency for Development in Special Needs Education finden Sie den Higher Education Accessibility Guide. Dort sind Informationen zu Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen für behinderte und chronisch kranke Studierende der Hochschulen in den Ländern der Europäischen Union, Norwegen und Island enthalten.

 

Finanzierung

  • Austausch- und EU-Programme sind oft mit einer finanziellen Förderung verbunden. Meist ist diese Förderung aber nicht bedarfsdeckend. Manche ausländische Hochschule bietet selbst finanzielle Fördermaßnahmen oder kostenlose Serviceleistungen an. Es kann auch versucht werden, den behinderungsbedingten finanziellen Mehraufwand bei den Stipendiengebern zu beantragen.

  • BAföG wird während des Auslandsaufenthalts weiter gewährt. Hinzu kommt ein Zuschlag für den erhöhten Bedarf im Ausland (siehe http://www.studentenwerke.de/de/node/1047)
  • Bei vorübergehendem Aufenthalt im Ausland werden Leistungen der Pflegeversicherung nach § 34 SGB XI bis zu 6 Wochen im Kalenderjahr gewährt. Aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes muss das Pflegegeld ins EU-Ausland auch über 6 Wochen hinaus gezahlt werden. Pflegegeld nach Landesgesetzen wird in der Regel nicht weiter gewährt.
  • Für die Leistungen der Krankenversicherung gibt es sehr unterschiedliche Regelungen. Sie sind u. a. vom Land, von der Art der Versicherung und von der Immatrikulation an einer deutschen Hochschule abhängig. Oft erweist sich eine private Auslandskrankenversicherung als zweckmäßig. Eine Rücksprache bei der gesetzlichen Krankenversicherung sollte erfolgen.
  • Sozialhilfe wird grundsätzlich nur bei Wohnsitz bzw. gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland gewährt. Die Eingliederungshilfe kann aber auch im Ausland gewährt werden, wenn es im Interesse der Eingliederung geboten ist, die Dauer der Eingliederungsmaßnahme sich nicht wesentlich verlängert und keine unvertretbaren Mehrkosten entstehen.

 

Sportmöglichkeiten

Die Zentraleinrichtungen Hochschulsport der Humboldt-Universität, Technischen Universität und Freien Universität bieten Sportprogramme für Studierende aller Berliner Hochschulen an. Alle Veranstaltungen des Hochschulsports sind grundsätzlich offen für Menschen mit Beeinträchtigung. Ein Teil der Kursangebote ist speziell auf Menschen mit Beeinträchtigung abgestimmt. Die angebotenen Sportarten und Termine werden von der ZE Hochschulsport in dem zu jedem Semester erscheinenden Sportprogramm der Humboldt-Universität bekannt gegeben. Bei Bedarf können auch zusätzliche Kurse eingerichtet werden.

Nachfragen und Anregungen zu den Angeboten sowie Anfragen auf Zusendung des aktuellen Sportprogramms der Humboldt-Universität richten Sie bitte an:

Die Anmeldung erfolgt online. Auskünfte und Informationen zu Angeboten des Behindertensports erteilt die

 

Foto: Ben Gross

Vernetzung

 

  • Plattform für Studierende mit Beeinträchtigung des Projekts Barrierefrei Studieren: Das regelmäßig stattfindende Treffen für Studierende mit und ohne Beeinträchtigung bietet die Möglichkeit die Erfahrungen zum Studium mit einer Beeinträchtigung an der Humboldt-Universität auszutauschen.
  • Der hochschulübergreifende Stammtisch für Studierende mit Beeinträchtigung findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im OYA in Kreuzberg statt.

 

 

 

 


 

Linkliste zu externen Angeboten

Studieren mit Beeinträchtigung

Psychischen Problemen und Krisen

Die Nightline Berlin ist ein Zuhörtelefon von Studierenden für Studierende. Jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 20:30 und 00:00 Uhr unter 030 2093-70666.

  • Die Psychologen*innen des Studierendenwerks Berlin unterstützen Sie bei studienspezifischen Problemen sowie in persönlichen Konfliktsituationen.
  • Der Berliner Krisendienst hilft Ihnen rund um die Uhr schnell und qualifiziert in akuten seelischen und psychiatrischen Notsituationen (030 390 63 – 10).
  • Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet Unterstützung und Information rund um Depression. Über Onlineforen für Erwachsene und junge Menschen und das Info-Telefon erhalten Sie direkte Unterstützung (0800 33 44 533).
  • FIDEO informiert über Depression bei jungen Menschen, klärt auf und baut Vorurteile ab. Im Forum für Studierende geht es u.a. um Prüfungsstress und Leistungsdruck.
  • Soulsspace ist eine Beratungs–, Kontakt– und Behandlungsinitiative für junge Menschen in Krisen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren.
  • [U25] ist eine Online-Beratungsstelle für junge Menschen unter 25 Jahren in Krisen und bei Suizidgefährdung. Die Beratung erfolgt anonym und kostenfrei.

Praktika, Weiterbildung und Jobs

Stipendien und Studienfinanzierung

Studieren im Ausland

  • Informationen für Studierende mit Behinderung oder chron. Erkrankung, die eine Zeit in Frankreich studieren möchten (campusfrance).

Selbsthilfe und Vereinigungen

Sucht

  • Der Verein Dick und Dünn e.V. bietet Hilfe und Beratung für Menschen, die an Essstörungen erkrankt sind oder sich der Gefahr ausgesetzt sehen, evtl. an einer Essstörung zu erkranken.
  • Informationen und Videos zum Konsum von Cannabis, Alkohol und synthetischer Drogen. Drugcom bietet außerdem verschiedene Selbsttests, um das eigene Konsumverhalten besser einschätzen zu können.
  • Hilfe für Computerspiel- und Internetsüchtige und Beratung für ihre Angehörigen gibt es auf internet-sucht.

Informationen nach der EU-DSGVO

Bei der Kontaktaufnahme zu Einrichtungen der Studienabteilung werden zum Teil personenbezogene Daten erfasst und bearbeitet. Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und in Übereinstimmung mit dem für die Humboldt-Universität geltenden Berliner Datenschutzgesetz (BlnDSG). Weitere Informationen dazu, zu Ihren Rechten und Möglichkeiten finden Sie unter https://www.hu-berlin.de/de/hu/impressum/datenschutzerklaerung