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Wirtschaft

Kennen Sie schon…?

Die wichtigen themenoffenen Förderprogramme zum Thema Wissenstransfer.

Die deutschlandweit beste, da vollständigste Suchmaschine für Fördermittel der EU, des Bundes und der Länder, die Förderdatenbank des BMWI (www.foerderdatenbank.de), führt aktuell über 2000 verschiedene Förderprogramme. Ca. 95% dieser Förderprogramme sind themenspezifisch.

In der Menge an transferrelevanten Förderprogrammen kann man schon leicht den Überblick verlieren. Dabei gestaltet sich die Suche nach dem passenden Förderprogramm oft von vornherein als schwierig. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die thematische Eingrenzung der Idee einer wissenschaftlichen Anwendung in ihrem frühen Stadium oftmals nicht gelingt oder das gefundene Förderprogramm zu spezifisch ist, und somit Forschung, Anwendungspotenzial und folglich auch die Innovationskraft eingeschränkt werden.

Themenoffene transferrelevante Förderprogramme bieten daher bedeutende Vorteile: Sie lassen Raum für themenübergreifende Entwicklung, erlauben das Ausloten verschiedener wirtschaftlicher Anwendungsbereiche und sind eine hervorragende erste Anlaufstelle für alle an Wissens- und Technologietransfer interessierten Forschenden.

Je nach Ausgangslage empfehlen wir grundsätzlich eines der folgenden anwendungsbezogenen themenoffenen Förderprogramme:

 

EXIST-Gründerstipendium

Das Programm fördert auf wissenschaftliche Erkenntnisse beruhende innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben oder Dienstleistungen mit hohen Kundennutzen und mit zu erwartendem Alleinstellungsmerkmal am Markt.

Max. Förderdauer: 1 Jahr
Gründungsteams bis zu 3 Personen
Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts je nach Graduierung: 1.000 – 3.000€ / Monat
Sachausgaben: 10.000€ bei Einzelgründungen, bis zu 30.000€ bei Teamgründungen
Gründungsbezogenes Coaching: 5.000€

Anträge können durchgehend eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des EXIST-Gründerstipendiums.

 

EXIST-Forschungstransfer

Ein Programm, das besonders anspruchsvolle technologieorientierte Unternehmensgründungen in zwei Phasen fördern will. Förderphase I: Nachweis der prinzipiellen technischen Machbarkeit und Erstellung eines Businessplans. Förderphase II: Umsetzung der Geschäftsidee in ein vermarktungsfähiges Produkt und Aufnahme der Geschäftstätigkeit.

Max. Förderdauer: 18 Monate je Förderphase (in Ausnahmen bis zu 36 Monate in Phase I)
Forscherteams bis zu 3 Wissenschaftler + eine weitere Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz
Förderfähige Leistungen (Förderphase I):
Personalausgaben
Sachausgaben: bis zu 250.000€
Förderfähige Leistungen (Förderphase II):
Gründungszuschuss von max. 180.000€ (max. 75% der vorhabenspezifischen Kosten)

Bewertungsstichtage sind jeweils der 31. Januar und der 31. Juli eines Jahres.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des EXIST-Forschungstransfers.

 

Transfer BONUS

Mit dem Transfer BONUS sollen technologieorientierte kleinere und mittlere Unternehmen (sowie nicht-technologieorientierte Unternehmen mit ausgeprägtem Technologiebezug) mit Sitz in Berlin bestärkt werden, zunehmend mit Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg zu kooperieren. Dieses Programm ist v.a. für Forschende interessant, die im Rahmen von Auftragsforschung mit kleineren Unternehmen kooperieren wollen. Mögliche förderfähige Inhalte wären u.a. Machbarkeitsstudien, Messungen, Prototyp- und Produktentwicklungen usw. (i.d.R. über max. 6 Monate).

Einstiegsvariante: 100% des Auftragsvolumens, max. 3.000€

Standartvariante: 70% des Auftragsvolumens, max. 15.000€

Standartvariante Digitalisierung: 70% des Auftragsvolumens, einmalig bis zu 45.000€

Anträge können durchgehend durch die Unternehmen gestellt werden.

In unserem Beitrag aus dem Oktober-Newsletter finden Sie ausführlichere Informationen zum Transfer BONUS.

 

Validierungsförderung VIP+

Dieses Förderprogramm soll Forschende dabei unterstützen, das Innovationspotenzial von Forschungsergebnissen zu erkennen, prüfen und nachzuweisen als auch Anwendungsbereiche zu erschließen. Wissenschaftliche Ideen mit hohen Anwendungspotenzial, welche noch über ein hohes wirtschaftliches Risiko verfügen, sollen mithilfe von VIP+ ihre wirtschaftliche Attraktivität und Anwendbarkeit aufzeigen können und so für eine weitere wirtschaftliche Verwertung / Anwendung aufbereitet werden.

Eine Besonderheit dieses Programmes ist der breit angelegte Innovationsbegriff. Dieser schließt wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Innovationen mit ein und inkludiert ausdrücklich auch die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.

Max. Förderdauer: 3 Jahre

Höhe der Zuwendung: bis zu 500.000€ / Jahr (also insgesamt 1.500.000€ insgesamt)

Aufgrund einer gewissen Bearbeitungszeit innerhalb des Projektträgers sollten Anträge bald gestellt werden. Die eingereichten Beiträge werden dann voraussichtlich bei einer Gutachtersitzung im ersten Quartal 2018 bewertet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Validierungsförderung VIP+.

 

KMU-innovativ und ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) Kooperationsprojekte:

Beide Förderprogramme unterstützen im Kern innovative Forschung im deutschen Mittelstand und werden daher i.d.R. von den kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) beantragt. An Wissens- und Technologietransfer interessierte Forschende an der Hochschule können durch diese Programme im Rahmen eines Kooperations- oder Verbundprojekts, in dem die Hochschule Partner des KMUs ist, gefördert werden.

KMU-innovativ: Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

ZIM: Anträge können durchgehend eingereicht werden.

Weitere Informationen zum KMU-innovativ und ZIM Innovationsprogramm finden Sie auf den entsprechenden Seiten.