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Wirtschaft

WTT Newsletter Dezember 2016

Ausgabe 12/2016

Featured: EXIST-Projekt "RISKANT"

Analyse der Risiken und Chancen des Klimawandels mittels eines Risiko-Analyse-Tools

Der Klimawandel wird spürbare Auswirkungen auf Natur, Gesellschaft und Wirtschaft haben. Sowohl Veränderungen der Temperatur- und Niederschlagsmuster als auch Änderungen in der Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen haben vielfältige Auswirkungen auf ganz unterschiedliche Lebens- und Wirtschaftsbereiche, von der erhöhten Sterblichkeit bei älteren Menschen, über Ernteausfälle in der Landwirtschaft, den erhöhten Kühlenergiebedarf in Gebäuden bis zur Beeinträchtigung von Wintersportgebieten.

Doch wie kann ein Entscheidungsträger ermitteln, ob und wie stark seine Kommune oder sein Unternehmen betroffen ist? Und was kann er tun, um diese Risiken zu mindern?

Das Gründerteam RISKANT hat es sich zum Ziel gesetzt, ein onlinebasiertes RISK-ANalisis-Tool zu entwickeln, mit dem Nutzer intuitiv und ohne Vorwissen die Risiken und Chancen ermitteln können, welche sich für sie durch klimatische Veränderungen in der Zukunft ergeben werden. Darauf basierend wird das Tool passgenaue Handlungsempfehlungen vorschlagen. Ab 01.03.2017 begleitet die Software zunächst Kommunen durch den gesamten Prozess der Anpassung, von der Analyse der Risiken, über die Initiierung von Anpassungsmaßnahmen bis hin zu deren Evaluierung. Die Ausweitung auf den Unternehmensbereich ist für 2018 geplant.

 

Das Team

Hinter der Idee stehen die vier Gründer Adrian Pfalzgraf (im Foto links), Dr. Mady Olonscheck (2. v. links), Leon Landen (2. v. rechts) und Ingo Böing (rechts). Der renommierte Klimatologe Prof. Dr. Wilfried Endlicher vom Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin betreut das Team als Mentor. Das Gründerteam sitzt seit August 2016 im HU Gründerhaus in Mitte. Dort, im Zentrum der urbanen Hitzeinsel, transferiert es wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Klimaanpassungsforschung in die Praxis.

 

Mehr über RISKANT unter:

www.riskant.org

 

Forum Junge Spitzenforscher 2016 - Drei Humboldtianer im Finale!

Wissenschaftler der HU und Wissenschaftlerin der Charité gewinnen beim diesjährigen Wissenschaftswettbewerb „Forum Junge Spitzenforscher“ zum Thema Digitalisierung in den Lebenswissenschaften

Am Mittwoch, den 16. November, hat zum vierten Mal in Folge der Wissenschaftswettbewerb „Forum Junge Spitzenforscher“, der von der Stiftung Industrieforschung in Kooperation mit der Humboldt-Innovation GmbH ausgerichtet wird, stattgefunden. Die Veranstaltung bietet Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforsche die Möglichkeit, ihre innovativen und anwendungsorientierten Forschungsergebnisse und Lösungsansätze vor einer namhaften Jury aus Praxisexperten vorzustellen.

Die Jurymitglieder überzeugen konnten Dr. Jana Marie Schwarz von der Charité und Dr. Ingo Schuch von der Humboldt-Universität zu Berlin. Beide belegen mit ihren Forschungsarbeiten zum Thema "Digitalisierung in den Lebenswissenschaften" gemeinsam den ersten Platz und erhalten jeweils 10.000 Euro von der Stiftung Industrieforschung als Fördermittel für ihre weitere Forschung. Der dritte Platz, ebenfalls mit 10.000 Euro dotiert, geht an Dr. Lutz Kloke von der Technischen Universität Berlin. Die drei weiteren Finalisten, Dr. Matthieu-Patrick Schapranow vom Hasso-Plattner-Institut, Monika Domanska und Juniorprofessor Matthias Weidlich, beide Humboldtianer, teilen sich jeweils den vierten Platz und erhalten je 2.000 Euro als Forschungsmittel. Die sechs Finalistinnen und Finalisten wurden mit Ihren Forschungsprojekten aus einer Vielzahl von Bewerbern aus Berlin und Brandenburg ausgewählt.

 

Die Juroren 2016:

Inga Bergen (Welldoo GmbH), Dr. Kai Uwe Bindseil (Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH), Dr. Claas Junghans und Dr. Esther Kur (Schulz Junghans Patentanwälte PartGmbB), Dr. Peter-Andreas Löschmann (Pfizer Deutschland GmbH), Sven Schiller (CSB-System AG) und Manouchehr Shamsrizi (RetroBrain)

 

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2016 mit Ihren Beiträgen:

1. Platz

  • Aus Viel mach Mehr – Genomdatenanalyse mit XMAS

Dr. Jana Marie Schwarz / Charité - Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Pädiatrie und Exzellenzcluster Neuro-Cure

  • Gewächshäuser der Zukunft - Intelligente Anlagensteuerung mit Phytosignalen

Dr. Ingo Schuch / Humboldt-Universität zu Berlin, Albrecht Daniel Thaer – Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften, Fachgebiet Biosystemtechnik

3. Platz

  • The Organ Generator - Computer aided Biology Design

Dr. Lutz Kloke / Technische Universität Berlin, Institut für Biotechnologie, Fachbereich Medizinische Biotechnologie

4. Platz

  • Mood-Trainer - Digitalisierung in der Psychologie/Psychiatrie

Monika Domanska / Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik, Fachbereich Didaktik der Informatik und Informatik und Gesellschaft

  • Analyze Genomes: A Federated In-Memory Database for Real-time Analysis of Big Medical Data

Dr. Matthieu-Patrick Schapranow, Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik, Program Manager E-Health

  • Mining Location Data for the Health Economy: Operational Analysis for Improved Cancer Care

Prof. Dr. Matthias Weidlich, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik, Fachbereich Process-Driven Architectures  

 

Impressionen zur Veranstaltung finden Sie unter:

www.humboldt-innovation.de/FJSF16Novpics

 

Bildunterschrift:

Von links nach rechts: Sven Schiller, Esther Kur, Inga Bergen, Matthias Weidlich, Ingo Schuch, Jana Marie Schwarz, Kai Uwe Bindseil, Matthieu-Patrick Schapranow, Manouchehr Shamsrizi, Peter-Andreas Löschmann, Rainer Lüdtke, Monika Domanska, Lutz Kloke (Foto: Alexander Rentsch)

Startup Kurs für Forschende an der HU

Blockseminar für Wissenschaftler/innen der HU zum Thema: Was sind die ersten Schritte für die Gründung eines eigenen Startups.

Der Transfer von Ideen, Forschungsleistungen und Erfindung in die Wirtschaft und Gesellschaft ist nicht nur ein wichtiges Anliegen der Universität, sondern auch von entscheidender Bedeutung für die Volkswirtschaft. Denn nur so können neue innovative Produkte entwickelt werden, die die Grundlage der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung bilden. Eine Möglichkeit, die eigene wissenschaftliche Kompetenz zu transferieren, besteht in der Gründung eines eigenen Unternehmens bzw. Startups. Ein eigenes Startup zu führen, bedeutet auch eine selbstbestimmte berufliche Basis zu haben. Dieser Weg könnte für einige eine reizvolle neue Karrieremöglichkeit sein.

Falls Sie schon einmal überlegt haben, ein eigenes Startup zu gründen oder auch einfach herausfinden wollen, ob Ihre Forschung Marktpotenzial hat, dann sind Sie ganz herzlich zum Startup Kurs für Forschende eingeladen. Dieser Kurs wird vom Innovation Management Team des Servicezentrum Forschung anboten und ist für Teilnehmer/innen aller Fachbereiche geeignet.

 

In diesem Blockseminar mit insgesamt 16 Stunden werden folgende Hauptinhalte vermittelt:

  • Wie bestimme ich die Zielgruppen für meine Idee bzw. Produkt/Dienstleistung?
  • Wie kann ich mein Produkt/Dienstleistung markttauglich/marktreif weiterentwickeln?
  • Wie entwickle ich ein Geschäftsmodell und welche Kompetenzen brauche ich in meinem Team?
  • Wie erstelle ich einen Businessplan und wie vermarkte ich meine Idee/mein Produkt?
  • Wie akquiriere ich Projektpartner?
  • Welche Gründungsförderung an der HU und Möglichkeiten der Finanzierung gibt es dafür?
  • Zusätzlich wir noch die Möglichkeit einer fachbereich-spezifischen Q&A Session angeboten.

 

Den Kursteilnehmer/innen wird betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen vermittelt. Zusätzlich soll durch eigenständiges Arbeiten oder in Form einer Gruppenarbeit das vermittelte Wissen in Hinblick auf die eigene Forschung angewandt werden. Auf diese Weise wird das Wissen vertieft und gleichzeitig praktisch umgesetzt.

Alle Teilnehmer/innen erhalten am Ende des Bockseminars ein Teilnahmezertifikat.

 

Das Seminar wird voraussichtlich Ende Januar / Anfang Februar an drei Tagen stattfinden. Die genauen Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung erscheint in Kürze.

Bei Fragen zum Kurs und auch für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne das Innovation Management Team der HU:

 

Daniela Rings| -70763

Tianni Wei| -70764

 

HU WTT-Plattform aktualisiert

Online Plattform für transferrelevante Förderungen, Kooperationsanfragen und Veranstaltungen

Auf der Website der Humboldt-Universität finden Sie unter dem Menüpunkt Wirtschaft alle Informationen und Angebote zum Thema Wissens- und Technologietransfer (WTT) an der Universität. Dort im internen Bereich (nach HU Log-In) sehen Sie zusätzlich die WTT-Plattform an vorletzter Position in der linken Menüleiste. Die Plattform gibt Ihnen eine Übersicht zu aktuellen transferrelevanten Förderbekanntmachnungen, Kooperationsanfragen und Veranstaltungen.

 

Link zur WTT-Plattform: www.hu-berlin.de/de/wirtschaft/wtt_anfragen_foerderung

 

Förderbekanntmachungen

Hier finden Sie laufende Bekanntmachungen für die Förderung anwendungsorientierter Forschungsprojekte, zumeist in Form von Verbundprojekten.

Kooperationsanfragen

Hier finden Sie aktuelle Kooperationsanfragen insbesondere aus der privaten Wirtschaft.

Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht zu Veranstaltungen mit Tranferbezug.

Wettbewerbe

Hier finden Sie laufende Ideenwettwerbe oder auch Innovationspreise für anwendungsorientierte Forschungen oder Gründungsvorhaben.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch der Seite! Wenn Sie Fragen oder auch Anregungen haben, kontaktieren Sie gerne das Innovation Management Team der HU:

 

Daniela Rings| -70763

Tianni Wei| -70764

 

Kommende Veranstaltungen

Veranstaltungen aus dem Bereich Wissens- und Technologietransfer
06. Dezember 2016 - Berliner Gründl

Am 6. Dezember findet wieder das Berliner Gründl im Gründerhaus Mitte statt. Berliner Gründl ist das monatliche Networking-Event des Gründungsservices der HU. Die Veranstaltung findet an jedem ersten Dienstag im Monat ab 18.30 Uhr im Gründerhaus in der Luisenstr. 53 statt. Alle Gründungsinteressierten der HU sind dazu herzlich eingeladen.

Deadlines im Dezember

Transferrelevante Ausschreibungen und Anfragen
COST: Initiative für Europäische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technik

Bewerbungsfrist ist der 01. Dezember 2016 um 12 Uhr

COST: Initiative für Europäische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technik - Mehr…

 

Fulbright-Schuman Innovation Grants

Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember 2016 um 12:00 Uhr.

Fulbright-Schuman Innovation Grants - Mehr… 

 

Gesuch des DTD: Werkstoff zur Fertigung von elektrisch nichtleitenden Unterlegscheiben

Bewerbungsfrist ist der 02. Dezember 2016

Gesuch des DTD: Werkstoff zur Fertigung von elektrisch nichtleitenden Unterlegscheiben - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben der Agrarforschung unter dem Namen "Agrarsysteme der Zukunft" im Rahmen der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030"

Dem Projektträger sind Projektskizzen bis zum 9. Dezember 2016 vorzulegen.

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben der Agrarforschung unter dem Namen "Agrarsysteme der Zukunft" im Rahmen der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien zur Förderung im Themenfeld „Neue Materialien für Batteriesysteme – Förderung deutsch-israelischer Forschungskooperationen (Batterie DE-IL)“

Dem Projektträger sind Projektskizzen bis zum 15. Dezember 2016 vorzulegen.

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien zur Förderung im Themenfeld „Neue Materialien für Batteriesysteme – Förderung deutsch-israelischer Forschungskooperationen (Batterie DE-IL)“ - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von "Transfernetzwerken Digitales Lernen in der Beruflichen Bildung" (DigiNet)

Projektskizzen sind bis spätestens zum 15. Dezember 2016 einzureichen.

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von "Transfernetzwerken Digitales Lernen in der Beruflichen Bildung" (DigiNet) - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMEL: Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie von Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer für eine nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten

Bewerbungen durchgängig möglich bis 30.12.2020

Bekanntmachung des BMEL: Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie von Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer für eine nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMWi: EXIST Gründerstipendium und Forschungstransfer

EXIST-GS: Anträge durchgehend möglich bis 31. Dezember 2020/ EXIST-FT: Stichtage je 31. Januar und 31. Juli bis 2020

Bekanntmachung des BMWi: EXIST Gründerstipendium und Forschungstransfer - Mehr…

 

Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI

Die Förderrichtlinie gilt bis zum 31.12.2019.

Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI -

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shoutr labs nominiert für den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2016

Aus insgesamt 120 Bewerbungen hat die Jury zehn herausragende Einreichungen nominiert, darunter auch das HU Alumni Startup shoutr labs UG. Die Innovation "Augmented Reality On-Demand Streaming" des Startups bietet neue Lösungen für die Umsetzung von so genannter erweiterter Realität (Augmented Reality) mit Smartphones oder Tablet-PC.

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg 2016 wird am 2. Dezember 2016 im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin vergeben.

Mehr Informationen dazu unter:

www.innovationspreis-bb.de