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Wirtschaft

WTT Newsletter Dezember 2019

Ausgabe 11 / 2019

Featured: Gründungsteam "Bildungsurlauber.de"

Dieses Startup sorgt für 5 Tage mehr Urlaub 2020 – auch für Dich.

Wie wäre es mit einer Woche mehr Urlaub pro Jahr? Das Gründungsteam “Bildungsurlauber.de” macht diesen Traum wahr – und das ganz legal. Denn nur wenige Arbeitnehmer wissen, dass sie einen jährlichen gesetzlichen Anspruch auf 5 Tage Extra-Urlaub für anerkannte Weiterbildungen haben: Bildungsurlaub! Dabei muss kein direkter beruflicher Bezug gegeben sein – neben Rhetorik- oder Zeitmanagement-Seminaren ist Bildungsurlaub nämlich auch der Yoga-Kurs in Berlin oder der Sprachkurs in Barcelona.

Klingt spannend und Du möchtest Dich persönlich oder beruflich weiterentwickeln? Auf www.bildungsurlauber.de findest Du nicht nur anerkannte Seminare zu Stressbewältigung. Karriere & Co. – sondern auch Hilfe rund um alle Fragen zu Rechtslage, Beantragung und Förderung.

Nach dem Launch gilt es nun Investoren zu begeistern und – selbstverständlich – so viele Menschen wie möglich in den Bildungsurlaub schicken. Auch HU-Mitarbeiter!  

PS: Die Idee zu Bildunsgurlauber.de hatte übrigens Co-Gründer Anian Schmitt während eines Mittagessens mit seiner Mutter. Die erzählte, dass sie gerade einen Tai Chi-Kurs als Bildungsurlaub gebucht habe. So wurde aus “Bildungsurlaub?” “Bildungsurlaub!” – und ein Konzept validiert: Mütter haben immer die besten Ideen …

Hier kannst Du Dich zum Newsletter anmelden - Bildungsurlauber.de informiert monatlich über Gewinnspiele, New Work, Work-Life-Balance – und natürlich spannende Bildungsurlaube.

Gestern fand die Abschlussveranstaltung des sechsten Ideenwettbewerbs „Forum Junge Spitzenforscher“ statt. Der Wettbewerb wird von der Stiftung Industrieforschung und der Humboldt-Innovation GmbH veranstaltet und richtet sich an herausragende, junge Forschende in Berlin. Insgesamt wurden sechs Teams für ihre Anwendungsideen aus der innovativen Grundlagenforschung im Bereich Klimawandel ausgezeichnet. Der Wettbewerb fand im Tieranatomischen Theater, in Berlin Mitte, statt und wurde in Kooperation mit der Freien Universität, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranstaltet.

In diesem Jahr stand das Thema Klimawandel im Fokus. Ein Thema, das spätestens mit dem von Greta Thunberg initiierten Klimastreik und der daraus entstanden Fridays-for-Future-Bewegung wieder in den Mittelpunkt der breiten Öffentlichkeit gerückt ist. Die zentrale Fragestellung lautete in diesem Jahr: Welche Möglichkeiten gibt es, den Klimawandel zu verlangsamen oder gar zu stoppen und wie lassen sich bereits bestehende Folgen des Klimawandels durch anwendungsnahe Lösungsansätze bewältigen? Sechs Finalistinnen und Finalisten wurden im Vorfeld ausgewählt, um ihre vielversprechenden Einreichungen von einer hochkarätig besetzten Expertenjury und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die namhafte Jury kürte die Gewinner des Wettbewerbs. Die ersten drei Plätze erhielten jeweils ein Preisgeld von 10.000 EUR, die anderen Platzierten konnten sich jeweils 2.000 EUR sichern. Die Preisgelder sollen der Weiterführung ihrer Forschung zugutekommen.

Folgende Forschungsprojekte wurden mit ihren Anwendungsideen ausgezeichnet:

  • 1. Platz: Nachhaltiger Gemüseanbau mit nitrifiziertem Urin (HU Berlin)
  • 2. Platz: CO2-Bindung und Umwandlung durch Sonnenlicht (HU Berlin)
  • 3. Platz: Open Access Lehrbuch: Qualitätssteigerung im Gemüsebau (HU Berlin)

Jeweils einen 4. Platz belegten:

  • Early-warning indicators for tipping points (FU Berlin)
  • Elektrobetriebene Produktion von Feinchemikalien (TU Berlin)
  • PHABIO-up (TU Berlin)

 

Über die Stiftung Industrieforschung

Die Stiftung hat den Zweck, die Forschung auf den die gewerbliche Wirtschaft, namentlich die kleinen und mittleren Unternehmen, besonders interessierenden Gebieten der Betriebswirtschaft, der Organisation und der Technik zu fördern. Die Stiftung Industrieforschung fördert insbesondere junge Forscherinnen und Forscher, die sich auf wissenschaftlicher Basis mit zentralen Forschungsfragen des industriellen Mittelstandes beschäftigen.
www.stiftung-industrieforschung.de

 

Über die HUMBOLDT-INNOVATION GmbH

Die Humboldt-Innovation GmbH ist die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Schnittstelle zur Wirtschaft fördert sie seit 2005 den Wissens- und Technologietransfer der Universität und somit die Realisierung des kommerziellen Potentials innovativer Forschungsergebnisse.
www.humboldt-innovation.de

 


Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten:

Pitch 1: CO2-Bindung und Umwandlung durch Sonnenlicht
(Dr. Oliver Dumele, Niklas Grabicki – Humboldt-Universität Berlin)

Die Erforschung funktionaler Materialien liefert zentrale Lösungsansätze für die Verwendung und Speicherung moderner Energieformen und spielt eine Schlüsselrolle im aktuellen Klimaproblem. Im Rahmen des Projekts sollen neue Werkstoffe auf Kohlenwasserstoff-Basis entwickelt werden, die in der Lage sind, CO2 aus der Atmosphäre zu binden und mit Hilfe von Sonnenenergie die Umwandlung in wirtschaftlich brauchbare Produkte zu fördern. Der Prozess der Licht-induzierten Umwandlung in energiereichere Treibstoffe konnte in Laborversuchen bereits erfolgreich gezeigt werden. Weitere Entwicklungsansätze visieren die Klimaneutralität bei der Herstellung von Stickstoffverbindungen an. Als Inspiration dient dabei der Haber–Bosch-Prozess, indem eine Fixierung von Stickstoff-Gas durch eine neue Lichtreaktion angestrebt. Ziel ist eine Entwicklung im Bereich der porösen katalytischen Materialforschung, welche als Lösung für Energie-Speicherungen, Energie-Umwandlungen und als eine nachhaltige solare Energiequelle dient und eine besondere Rolle in Mobilitätsfragen der Zukunft einnimmt.

 

Pitch 2: PHABIO-up
(Björn Gutschmann, Dr. Sebastian Lothar Riedel – Technische Universität Berlin)

Polyhydroxyalkanoate (PHA) sind biologisch abbaubare Biopolymere, die Eigenschaften ähnlich zu herkömmlichen, erdölbasierten Plastiken aufweisen. Das Bakterium Ralstonia eutropha gilt als Modelorganismus für die PHA Akkumulation. Trotz der vielversprechenden Eigenschaften gibt es bisher kaum PHA-basierte Produkte auf dem Markt. Hauptgrund dafür sind u.a. teure Produktionsverfahren, die auf das verwendete Substrat und die Aufarbeitung zurückzuführen sind. Bisher konnte gezeigt werden, dass PHA im Litermaßstab aus tierischen Abfallfetten mit R. eutropha produziert werden kann. Dieses tierische Abfallfett ist ein sehr günstiges Substrat, da es ein Nebenprodukt aus der Resteverwertung ist. Durch die Nutzung solcher biogenen Reststoffe wird eine geschlossene Kreislaufwirtschaft angestrebt. Ziel des Projektes ist es, den PHA-Produktionsprozess im Litermaßstab zu optimieren und in den Pilotmaßstab (1 m3) zu überführen, um die Machbarkeit eines wettbewerbsfähigen PHA-Produktionsprozesses zu zeigen.

 

Pitch 3: Nachhaltiger Gemüseanbau mit nitrifiziertem Urin
(Mareike Mauerer – Humboldt-Universität zu Berlin)

Für eine nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion können wir Nährstoffe für den Gartenbau aus Haushaltsabwässern recyclen. In der Gemüseproduktion werden vorrangig Mineraldünger eingesetzt. Diese werden in energieaufwendigen, mit Treibhausgasemissionen verbundenen Verfahren hergestellt oder durch den Abbau begrenzter natürlicher Ressourcen gewonnen. Gleichzeitig enthalten unsere Haushaltsabwässer, vor allem Urin, viele Pflanzennährstoffe und müssen unter Einsatz von Energie aufgereinigt werden, um die Eutrophierung von Gewässern zu verhindern. Mit der Separierung, Stabilisierung und Hygienisierung des Urins wird ein wertvoller Dünger gewonnen. In diesem Projekt wird die Integration nitrifizierten Urins als Dünger in das Nährstoffmanagement von geschlossenen Gemüseanbausystemen, unter der Sicherstellung von Erträgen, Produktqualität und Nahrungsmittelsicherheit, entwickelt. Der Nachweis der Verfahrenssicherheit ist eine Voraussetzung für die Zulassung als Dünger in Deutschland. Diese neue Düngestrategie ermöglicht somit eine Reduzierung von Treibhausgasemissionen und die Schonung endlicher Ressourcen.

 

Pitch 4: Early-warning indicators for tipping points
(Prof. Dr. Nikki Vercauteren, Amandine Kaiser, Davide Franda – Freie Universität Berlin)

Adapting to our climate sometimes requires adapting to sudden and large changes in its components, namely tipping points. The ability to detect nearing tipping points provides a means to take active measures to minimize societal impacts. Early-warning indicators of tipping points exist; however, they often suffer from a lack of reliability when applied to highly variable data such as climate or weather data. This alternative early-warning indicator is more reliable than classical metrics in context of highly variable observed data. The main application context is that of the temperature inversion between the ground and the atmosphere aloft. The temperature inversion undergoes tipping points which have very low predictability in weather forecasting. Yet, strong temperature inversions trap pollutants near the ground, leading to pollution hazards, and are associated to high risk of fog and frost formation. Associated damages could be reduced by appropriate planning with a warning system informed by our early-warning indicator. Tipping points also challenge climate and weather models. Being able to detect nearing tipping can be used to improve climate models.

 

Pitch 5: Open Access Lehrbuch: Qualitätssteigerung im Gemüsebau
(Dr. Christoph-Martin Geilfus – Humboldt-Universität zu Berlin)

Sinkende Ernteerträge sind eine weltweite Folge des Klimawandels, indem klimawandel-bedingte Extremwetterereignisse die Produktion von Gemüse beinträchtigen. Die Verzehrempfehlung für Gemüse liegt bei ca. 400g täglich – wird diese Menge unterschritten, steigt das Risiko für Herz-Kreislauf- & Krebserkrankungen. Gemüseproduzenten sind bereits in der Lage, diese extremen Wetterereignisse gezielt zu nutzen, um die Qualität der Gemüsesorten zu verbessern und damit den Gesundheitswert pro Gewichtseinheit Gemüse zu steigern. Das bedeutet, dass die negativen Klimawandel-getriebenen Effekte der Ertragseinbuße durch einen positiven qualitätssteigernden Effekt kompensieren werden können. Um dieses Wissen jedem endgeldfrei zugänglich zu machen, ist das Ziel des Projektes die Mittel der Stiftung Industrieforschung dafür zu nutzen, dem Verlag die Lizenz abzukaufen und in einem englischsprachigen „Open Access“ Dokument zu publizieren. Damit wird forciert, dass vor allem kleinbäuerliche Betriebe in Entwicklungsländern Zugang zu diesem Wissen erhalten.

 

Pitch 6: Elektrobetriebene Produktion von Feinchemikalien
(Dr. Lars Lauterbach, Ammar Al-Shameri, Dr. Bettina Nestl – Technische Universität Berlin)

Der Einsatz von biologischen Katalysatoren ermöglicht eine „grünere“ Chemie und ist ein wichtiger Schritt dem Klimawandel entgegenzuwirken. Viele biologische Katalysatoren benötigen jedoch reduzierte Cofaktoren, um regio-, stereo- und substratspezifische Stoffumwandlungen durchzuführen. Ein effizientes Cofaktor-Regenerationssystem ist notwendig, um die stöchiometrische Zugabe von reduzierten Cofaktoren zu vermeiden. Der Einsatz von Hydrogenasen für diese Regenerationssysteme erlaubt die effiziente H2-getriebene Produktion ohne, dass Nebenprodukte auftreten. Das ist H2 in Luft explosiv ist, basiert dieser neue Forschungsansatz auf der in-situ H2-Synthese durch Elektrolyse. H2 wird nur Mengen produziert, die im Anschluss von biologischen Katalysatoren sofort verbraucht werden, das garantiert, dass keine explosiven Bedingungen eintreten können. Elektrizität für die elektrogetriebene Biotransformation kann nachhaltig durch Solarenergie generiert werden. Das Ziel des Ansatzes ist es, elektrogetrieben und nachhaltig Feinchemikalien zu produzieren und ein skalierbares System zu designen.

 

Pressekontakt
Carina Braselmann
Strategisches Marketing und Unternehmenskooperationen
HUMBOLDT-INNOVATION GmbH
Ziegelstr. 30
10117 Berlin
Tel: +49 30 2093 70759
Fax: +49 30 2093 70779
E-Mail: carina.braselmann@humboldt-innovation.de
Web: www.humboldt-innovation.de | www.forumjungespitzenforscher.de
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finalisten: Mareike Mauerer (HU Berlin), Dr. Oliver Dumele, Niklas Grabicki (HU Berlin), Prof. Dr. Christoph-Martin Geilfus (HU Berlin), Prof. Dr. Nikki Vercauteren, Amandine Kaiser, Davide Faranda (FU Berlin), Dr. Lars Lauterbach, Ammar Al-Shameri, Dr. Bettina Nestl (TU Berlin), Björn Gutschmann, Dr. Sebastian Lothar Riedel (TU Berlin), Jury: Dr. Tobias Reichmuth (CEO & Founder SUSI Partners AG), Olaf Höhn (Florida-Eis Manufaktur GmbH), Dr. Katrin Müller (Simens AG), Ralf Neubert (Schneider Electric Automation GmbH), Dr. Darla Nickel (Berliner Regenwasseragentur), Markus Schulz (CEO & Co-Founder Changers.com), Veranstalter: Rainer Lüdtke (Stiftung Industrieforschung), Jochen Kortmann (Kurator Stiftung Industrieforschung), Dr. Jürgen Varnhorn (Senatsverwaltung Berlin, Kurator Stiftung Industrieforschung), Dr. Thomas Gräbener (Menk-Schmehmann GmbH & Co.KG, Kurator Stiftung Industrieforschung), Ruth Lochte (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Kurartorin Stiftung Industrieforschung) // Foto: © Alexander Rentsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst (Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin) // Foto: © Alexander Rentsch

21. - 22. Januar: Transfer Lab mit DroneMasters

Im Januar 2020 findet das Innovationstraining mit dem Unternehmen DroneMasters als Unternehmenspartner im HU Gründerhaus Mitte statt: Melden Sie sich jetzt an!

Im Transfer Lab lernen Sie an zwei Tagen anhand einer realen Innovations-Challenge, vor welchen Herausforderungen Berliner Unternehmen stehen und beteiligen sich aktiv an der kreativen Lösungsfindung. Das Angebot von Humboldts Wagniswerkstätten ist offen für HU (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen und Studierende. Der Praxispartner ist dieses Mal die Plattform DroneMasters: Welche Herausforderungen bringt der rasant wachsende Markt der Automatisierung der Mobilität im Luftraum mit sich? Wie können Expert/innen und Enthusiasten aus dem Bereich zusammengeführt werden, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten? Wie kann das Potential von Drohnen auch in Bereichen wie der, der Bildung und Wissenschaft genutzt werden?

 

 

Dabei trainieren Sie drei Fähigkeiten:

  • Die Kunst der Ideenfindung: Es gibt noch mehr als das Brainstorming – lernen Sie Methoden, um innovative Ideen zu entwickeln
  • Rapid Prototyping: Machen Sie Ihre Ideen greifbar, um Feedback von anderen einzuholen und diese auszutesten
  • Iteration: Entwickeln und verbessern Sie Ideen, damit sie erfolgreich umgesetzt werden können
 
Warum Innovationskompetenzen?

Alle Arbeitsbereiche werden zunehmend durch „VUCA“ Faktoren geprägt (zu Deutsch Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit). Dadurch sind Kompetenzen im Problemlösen, kreativen und innovativen Denken und Handeln über Fachgrenzen hinweg ein zentraler Bestandteile der Arbeitswelt der Zukunft.

Im kompakten Transfer Lab trainieren Sie diese Kompetenzen und Strategien, um Ihre nächste Innovations-Challenge zu lösen.

 

Details

Praxispartner: DroneMasters
Zeiten: 21.01.20 15-19 Uhr & 22.01.2020 10-17 Uhr
Ort: HU Gründerhaus Mitte, Luisenstr. 53, 10117 Berlin
Anmeldung: an Christina Stehr über innovation@hu-berlin.de, bitte unter Angabe der Fachdisziplin. Begrenzte Platzanzahl!
Link zur Veranstaltungsseite: https://hu.berlin/TL-dronemasters

 

Humboldts Wagniswerkstätten wird finanziert durch die Berliner Wirtschaft. Sie fördert Projekte der beruflichen und akademischen Bildung und des Wissenstransfers sowie der Integration von Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und wird von der IHK Berlin gefördert.

 

Spotlight Förderbekanntmachung

In dieser Serie wollen wir monatlich eine besonders interessante Förderbekanntmachung aus dem Bereich der angewandten Forschung vorstellen und Ihnen nahelegen. Antragsberechtigte sind immer Hochschulen oder Hochschulen im Verbund. | Auszug aus der Bekanntmachung des BMWi:
Richtlinie zur Förderung von forschungsintensiven Unternehmensgründungen (EXIST-Forschungstransfer) im Rahmen des Programms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ –Neufassung–
Gegenstand der Förderung

Die Förderung umfasst folgende Förderphasen:

  1. Förderphase I: Projektförderung der Entwicklungsarbeiten zur Gründungsvorbereitung („Pre-Seed“)
    1. In Förderphase I werden an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland Forscherteams gefördert, die Entwicklungsarbeiten zur Klärung grundlegender Fragen einer Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in technische Produkte und Verfahren durchführen, die darauf basierende Geschäftsidee zu einem Businessplan ausarbeiten und die geplante Unternehmensgründung gezielt vorbereiten.
    2. Die Förderung beinhaltet eine begleitende Beratung der Gründerteams durch ein gründungsunterstützendes Netzwerk.
  2. Förderphase II: Projektförderung der Entwicklungsarbeiten beim Unternehmensstart („Seed“)

Gegenstand der Förderung sind weitere Entwicklungsarbeiten, Maßnahmen zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit im neugegründeten Technologieunternehmen sowie die Schaffung der Voraussetzungen für eine externe Unternehmensfinanzierung.

 

Projektskizzen können bis zum nächsten Stichtag am 31. Januar 2020 eingereicht werden!

 

Weiterführende Informationen wie z.B. Zuwendungsvoraussetzungen oder Antragsformalitäten finden Sie in der Bekanntmachung des BMWi bzw. auf den Seiten zum EXIST-Gründerstipendium und -Forschungstransfers.

Lesetipps des Wissens- und Technologietransferteams

Das HU WTT Team stellt regelmäßig Bücher vor, die allen Humboldtianern, die ihre Ideen und Forschungsergebnisse in die Anwendung bringen möchten, eine Orientierung bieten und die Angebote der Fortbildung des Innovation Managements unterstützen.
Tom Hodgkinson: Business for Bohemians

USA, 2016

Autor Tom Hodgkinson ist Gründer des Magazins „Idler“ und der „Idler Academy“, sowie Autor mehrere Bücher rund um das Thema Müßiggang.

Kern des Buches ist die Auseinandersetzung des Autors mit den Widersprüchen seiner „schöngeistigen“ Geschäftsidee und dem dahinterstehenden Weltbild auf der einen Seite und der schonungslosen Realität der Geschäftswelt auf der anderen Seite.

  • Wie verdiene ich Geld mit meinen Ideen, ohne meine Ideale zu verraten?
  • Wie kann ich meine Gründung finanzieren, wenn meine Idee nicht in das Schema von Banken und Investoren passt?
  • Wie werde ich ein guter Geschäftsmann, wenn ich mit der Welt der Zahlen und des Geldes am liebsten nichts zu tun hätte?
  • Wie bringe ich Gleichgesinnte dazu nicht nur meine Idee toll zu finden, sondern auch dafür zu bezahlen?
  • Was ist der Wert meines Angebots und wie finde ich den richtigen Preis, um diesem Wert gerecht zu werden?
  • Wie kann ein Konsumkritiker ein guter Verkäufer werden?
  • Wie kann ich den unumgänglichen Verantwortlichkeiten der Leitung eines Unternehmens gerecht werden, ohne den Spaß an meiner ursprünglichen Idee zu verlieren?
  • Wie kann ich meine Mitarbeiter zur Arbeit antreiben, wenn sie in der Akademie des Müßigganges arbeiten?
  • Sind meine Freunde gute Mitarbeiter und sollten meine Mitarbeiter meine Freunde sein?
  • Wachstum um jeden Preis? Wie viel und wie schnell kann und möchte ich mit meinem Unternehmen wachsen?

Anhand dieser und weiterer Fragen aus der eigenen langjährigen Erfahrung reflektiert er über die Schwierigkeiten der Vereinbarkeit von Idealismus und Pragmatismus und zeigt Lösungswege für eine funktionierende Balance auf. Daneben gibt er in sehr anschaulicher Weise zahlreiche praktische Hinweise zu möglichen Fehlern und deren Vermeidung, die für jeden Neugründer relevant sind.

Das Buch eröffnet eine ungewöhnliche Perspektive auf das Thema Entrepreneurship, die im erfrischenden Gegensatz zu den zahllosen „höher, schneller, weiter“ Propheten des Silicon Valley steht. Besonders empfehlenswert für den/die wirtschaftsskeptischen Impact-Gründer/in und all jene, die ihre Ideen mit unternehmerischen Mitteln verwirklichen möchten, ohne dabei Weltherrschaftspläne zu verfolgen.

(Sebastian Adolphy, Startup-Tutor)

Kommende Veranstaltungen

Veranstaltungen aus dem Bereich Wissens- und Technologietransfer.

Das Team des HU Innovation Managements bietet regelmäßig selbstständig oder in Kooperation eine Reihe von Info-, Weiterbildungs- und Netzwerkveranstaltungen mit WTT-Bezug an. Eine aktuelle Auflistung finden Sie auf der Veranstaltungsübersicht der Humboldt-Innovation GmbH.

Bevorstehende Deadlines

Eine Übersicht der Deadlines von Förderbekanntmachungen, Kooperationsanfragen und Wettbewerben mit Bezug zum Wissens- und Technologietransfer. (Zugriff auf Kooperationsanfragen nur mit HU-Login.)

Eine umfassendere aktuelle Übersicht über Förderbekanntmachungen, Kooperationsanfragen und Wettbewerbe finden Sie auch auf unserer WTT-Plattform (Zugriff auf Kooperationsanfragen nur mit HU-Login).

 

Ausschreibung des BMEL: Evaluierung des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe

Bewerbungsfrist: 12. Dezember 2019

Ausschreibung des BMEL: Evaluierung des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe - Mehr…

 

Ausschreibung des BMI: Studie Regionalentwicklung

Bewerbungsfrist: 06. Dezember 2019

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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2 + 2 Projekte) zum thema „Bioökonomie in der Land- und Forstwirtschaft“

Bewerbungsdeadline: 10. Dezember 2019

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2 + 2 Projekte) zum thema „Bioökonomie in der Land- und Forstwirtschaft“ - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMBf: im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung Richtlinie zur Förderung von afrikanisch-deutschen Kooperationen im Rahmen des „Programme Advocating Women Scientists in STEM“

Bewerbungsdeadline: 10. Dezember 2019

Bekanntmachung des BMBf: im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung Richtlinie zur Förderung von afrikanisch-deutschen Kooperationen im Rahmen des „Programme Advocating Women Scientists in STEM“ - Mehr…

 

Ausschreibung des BMWi: Untersuchung von Bauschadstoffen in Baustoffen und Bauteilen

Bewerbungsfrist: 12. Dezember 2019

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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien über die Förderung zum Themenfeld „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro) - Photonik und Quantentechnologien

Nächste Bewerbungsdeadline: 15. Dezember 2019

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Technologienachfrage des DTD: Waschen von polyolefinen Kunststoffabfällen

Bewerbungsfrist: 16. Dezember 2019

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Opportunity for Research in Germany: Call for Ideas & Innovation

Entry Deadline: December 16, 2019 (11:59 p.m. CET)

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BMBF / InnoHealth China: eHealth and Bioeconomy - Apply now!

Entry Deadline: December 16, 2019 (11:59 p.m. CET)

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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Industrie (KlimPro-Industrie)“

Bewerbungsdeadline: 16. Dezember 2019

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Bekanntmachung des BMEL: Förderung von Innovationen zur Verbesserung des Tierschutzes beim Transport und bei der Schlachtung landwirtschaftlicher Nutztiere

Bewerbungsdeadline: 18. Dezember 2019

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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien zur Fördermaßnahme „Quantum aktiv – intuitive Outreachkonzepte für die Quantentechnologien“ im Rahmen des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“

Bewerbungsdeadline: 20. Dezember 2019

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien zur Fördermaßnahme „Quantum aktiv – intuitive Outreachkonzepte für die Quantentechnologien“ im Rahmen des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMEL: Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie von Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer für eine nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten

Bewerbungen durchgängig möglich bis 30. Dezember 2020

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Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI

Die Förderrichtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2019.

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Förderbekanntmachung von TETRAMAX: Bilateral Technology Transfer Experiment (TTX) call

Bewerbung: 31. Dezember 2019

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GFaI-Nachwuchspreis

Einsendeschluss: 31. Dezember 2019

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Ideenwettbewerb: Gebäude- und Quartiersprojekte auswerten und den Praxistransfer voranbringen

Bewerbungsfrist: 05. Januar 2020

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Bekanntmachung des BMBF: Förderung von bürgerwissenschaftlichen Vorhaben

Bewerbungsfrist: 10. Januar 2020

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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung in der Klimaforschung mit China

Bewerbungsfrist: 10. Januar 2020

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Innovationswettbewerb "Schaufenster Sichere Digitale Identitäten"

Bewerbungsfrist: 10. Januar 2020

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Bekanntmachung des VDI/VDE: Förderaufru zu Modul 3 "Smarte Algorithmen und Expertensysteme" zur Rahmenbekanntmachung Digitale Innovationen für die Verbesserung der patientenzentrierten Versorgung im Gesundheitswesen

Bewerbungsfrist: 15. Januar 2020

Bekanntmachung des VDI/VDE: Förderaufru zu Modul 3 "Smarte Algorithmen und Expertensysteme" zur Rahmenbekanntmachung Digitale Innovationen für die Verbesserung der patientenzentrierten Versorgung im Gesundheitswesen - Mehr…

 

Bekanntmachung des VDI /VDE: Förderaufruf zu Modul 4 "Smarte Kommunikation" zur Rahmenbekanntmachung Digitale Innovationen für die Verbesserung der patientenzentrierten Versorung im Gesundheitswesen

Bewerbungsfrist: 15. Januar 2020

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Bekanntmachung des BMBF: Fördermaßnahme „Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion“

Nächste Bewerbungsfrist: 15. Januar 2020

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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben im Rahmen der Werkstoffplattform Hybride Materialien - Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)

UPDATE: 2. Förderaufruf - Bewerbungsfrist: 15. Januar 2020

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben im Rahmen der Werkstoffplattform Hybride Materialien - Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat) - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMBF: Fördermaßnahme "Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II"

Nächster Stichtag: 31. Januar 2020

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Bekanntmachung des BMWi: EXIST Gründerstipendium und Forschungstransfer

EXIST-FT: Nächster Stichtag: 31. Januar 2020

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Bekanntmachung des BMBF: Fördermaßnahme "Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II"

Nächste Bewerbungsfrist: 31. Januar 2020

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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Psychische und neurologische Erkrankungen erkennen und behandeln − Potenziale der Medizintechnik für eine höhere Lebensqualität nutzen“

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2020

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Psychische und neurologische Erkrankungen erkennen und behandeln − Potenziale der Medizintechnik für eine höhere Lebensqualität nutzen“ - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMBF: Förderung von Zuwendungen von Vorhaben im Rahmen der Initiative zur Digitalisierung der Materialforschung in Deutschland (MaterialDigital)

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2020

Bekanntmachung des BMBF: Förderung von Zuwendungen von Vorhaben im Rahmen der Initiative zur Digitalisierung der Materialforschung in Deutschland (MaterialDigital) - Mehr…

 

Bekanntmachung des BMBF: Fördermaßnahme „Anwendungsbezogene Forschung in der Quantensensorik, -metrologie sowie -bildgebung“ im Rahmen des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2020

Bekanntmachung des BMBF: Fördermaßnahme „Anwendungsbezogene Forschung in der Quantensensorik, -metrologie sowie -bildgebung“ im Rahmen des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ - Mehr…