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Bekanntmachung des BMBF: Förderung von KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen

In der ersten Phase des Verfahrens ist der Projektträger für die elektronische Einreichung bis zum 16. September 2019 und die schriftliche Einreichung bis zum 20. September 2019 verantwortlich.
Bekanntmachung des BMBF: Förderung von KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) strebt eine stärkere Berücksichtigung des großen Potenzials, die umfassendere Beteiligung und den stärkeren Einfluss von Frauen in der KI-Forschung an. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Förderung von KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen im Rahmen dieser Bekanntmachung.

Mit der Richtlinie zur Förderung von KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen wird das BMBF qualifizierte Frauen aus den Fachbereichen Informatik, Mathematik, Physik, Linguistik, Neuro- und Kognitionswissenschaften, Psychologie oder angrenzender Fachgebiete sowie aus KI-bezogenen Spezialisierungen in Anwendungsgebieten fördern, um die Forschung zum Thema KI in Deutschland weiter voranzubringen und um die verantwortungsvolle Beteiligung von herausragend qualifizierten Frauen im Wissenschaftssystem weiter zu erhöhen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Die Nachwuchsgruppen müssen Arbeiten in einem oder mehreren der folgenden Themengebiete durchführen:

  • Grundlagen der KI (z. B. Explainable AI, Knowledge Representation, Autonomous agents bzw. Multi-Agenten-Systeme, Automated reasoning, Entscheidungen unter Unsicherheit, etc.)
  • Maschinelles Lernen (z. B. Kombinationen mit deduktiven Systemen, Trainingseffizienz, Performance, Robustheit, praktische Anwendbarkeit etc.)
  • Sprach-, Text- und Bildverarbeitung (z. B. Bildverstehen, Language Understanding, Knowledge Refinement, etc.)

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Das BMBF wird im Rahmen der Bekanntmachung ausgewählte Nachwuchsgruppen mit bis zu 400 000 Euro jährlich, längstens für 48 Monate fördern. In dieser Summe sind die Mittel für Personal, Reisen und sonstige Ausgaben bzw. Kosten enthalten.