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Bekanntmachung des BMEL: Förderung von Tierwohl-Kompetenzzentren im Rahmen des Bundesprogramms „Nutztierhaltung“

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 31. August 2019 Projektskizzen vorzulegen.
Bekanntmachung des BMEL: Förderung von Tierwohl-Kompetenzzentren im Rahmen des Bundesprogramms „Nutztierhaltung“

BMEL logo

 

Das Bundesprogramm Nutztierhaltung wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiiert und ist ein zentraler Bestandteil der Nutztierhaltungsstrategie des Bundes. Die Tierwohl-Kompetenzzentren sollen zur Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe hinsichtlich einer tierwohlgerechten, umweltschonenden und nachhaltigen Nutztierhaltung errichtet werden. Sie sollen als zentrale Kontaktstellen für tierhaltende Betriebe vor Ort fungieren und Fachinformationen zur Anpassung an eine zukunftsfähige Nutztierhaltung zur Verfügung stellen. Deutschlandweit soll jeweils ein Tierwohl-Kompetenzzentrum für die Nutztierarten Schwein, Geflügel und Rind eingerichtet werden.

 

Es wird deutschlandweit je win TWZ für die Tierarten Schwein, Geflügel und Rind eingerichtet. Die TWZ sind tierspezifisch under Berücksichtigung der jeweils unterschiedlichen Produktionsrichtungen (z.B. Mast, Zucht) aufgebaut, wodurch das Wissen gebündelt wird und die Strahlkraft nach außen zielgerichtet erfolgen kann.

Die Wissentransfer verfolgt das Ziel, die Öffentlichkeit und Unternehmen für die technologischen und wirtschaftlichen Potentziale einer tierwohlgerechten, umweltschonenden und nachhaltigen Nutztierhaltung zu sensibilisieren und bei deren Erschließung zu unterstützen. Im Einzelnen sind die folgende nicht-wirtschaftliche Maßnahmen geplannt:

  • Verbreitung von Forschungsergebnissen, insbesondere aus geförderten Projekten der Forschung und Entwicklung, bzw. Modell- und Demonstrationsvorhaben
  • Information der Öffentlichkeit, Erweiterung der Wissens und der Verständnisses über ein tierwohlgerechte, umweltschonende und nachhaltige Nutztierhaltung
  • Erarbeitung und Veröffentlichung von Best-Practice-Beispielen zur Darstellung, welche Chancen sich dadurch eröfnen und wie die Umsetzung in die Praxis gelingen kann. Bestimmte Firmen, Handelsmarken oder Einzelprodukte werden dabei nicht herausgestellt
  • Förderung ung Koordinierung der Vernetzung durch Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Betrieben sowie mit kompetenten Ansprechpartner vor Ort

 

Zuwendungsempfänger kann eine natürliche oder eine juristische Person des Privat- oder öffentlichen Rechts sein. Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Beratungs- und Forschungsaufgaben und andere öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Institutionen wie Vereine und Verbände, Wirtschaftsförderer oder Kammern.

 

In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger bis spätestens 31. August 2019 zunächst eine Projektskizze vorzulegen.