Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Wirtschaft

Humboldt-Universität zu Berlin | Wirtschaft | WTT-Plattform: Förderungen, Kooperationsanfragen und Veranstaltungen | Bekanntmachung des BMBF: Förderung einer "BNE-Kompetenzagentur Kommunen"

Bekanntmachung des BMBF: Förderung einer "BNE-Kompetenzagentur Kommunen"

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis zum 30. September 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

 

„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) bezeichnet ein ganzheitliches Bildungskonzept, das Lernende dazu befähigt vor dem Hintergrund globaler, ökologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Wirtschaft und eine gerechte Gesellschaft zu handeln – für aktuelle und künftige Generationen.

Zur Erreichung dieses Ziels beabsichtigt die Bundesregierung im Rahmen ihrer Zuständigkeit eine bundesweit agierende „BNE-Kompetenzagentur Kommunen“ zu fördern. Diese soll Informationen aus der Umsetzung von BNE in Kommunen und Bildungslandschaften für interessierte Kommunen aufbereiten und Kommunen bei der strukturellen Verankerung von BNE unterstützen. Diese überregional geprägte Aufgabe des Wissenstransfers ist Teil des deutschen Engagements im UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE, für den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Federführung in der Bundesregierung hat.

 

Gegenstand der Förderung ist die Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes für eine bundesweit agierende BNE-Kompetenzagentur Kommunen (im Folgenden abgekürzt: Agentur), die interessierte Kommunen bei der strukturellen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung entlang der Bildungskette unterstützt.

Gefördert werden die Einrichtung und der Betrieb der Agentur zunächst für drei Jahre. Eine sich anschließende zweite Förderphase von zwei Jahren ist vorgesehen, muss jedoch neu beantragt werden.

Förderfähige Aktivitäten:

  • Unterstützungsservice für Kommunen
  • Öffentlichkeitsarbeit

 

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts (wie beispielsweise Vereine, Stiftungen, Bildungsinstitutionen), einschlägige wissenschaftliche Einrichtungen (aus der Transfer-, Kommunal- oder Bildungs­forschung) sowie vergleichbare Institutionen (Hochschulen) wie auch Einrichtungen im Sektor öffentlicher Beratung (förderungsfähig sind nur Tätigkeiten im nichtwirtschaftlichen Tätigkeitsbereich).

 

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbaren Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.