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Humboldt-Universität zu Berlin | Wirtschaft | WTT-Plattform: Förderungen, Kooperationsanfragen und Veranstaltungen | Bekanntmachung des ZUG: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Bekanntmachung des ZUG: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Kommunen, lokale Akteure, mittelständische Betriebe und Bildungseinrichtungen können sich vom 1. August bis 31. Oktober 2019 mit ihren Ideen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels bewerben.

Mit dem Programm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ fördert das Bundesumweltministerium Projekte, die Antworten auf die Folgen der Erderwärmung wie Hitzeperioden, Hochwasser oder Starkregenereignisse liefern und die Anpassung an den Klimawandel unterstützen. Gefördert werden lokale und kommunale Akteure, Vereine und mittelständische Betriebe sowie Bildungseinrichtungen in den drei folgenden Förderschwerpunkten:

Förderschwerpunkt 1: Anpassungskonzepte für Unternehmen

Förderschwerpunkt 2: Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und Klimaanpassung

Förderschwerpunkt 3: Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen

Die geförderten Aktivitäten dürfen nicht gegen den Klimaschutz stehen. Hier sind Alternativen gefragt, sich gegenüber den Klimaveränderungen anzupassen. Das Förderprogramm soll eine möglichst breite Wirkung entfalten. Im Mittelpunkt stehen dabei lokal und regional wirkende Vorhaben. Eine große Breitenwirkung wird darüber hinaus durch eine ausgewogene regionale Verteilung der Fördermittel angestrebt.

 

Einen Antrag auf Förderung können Bildungsträger wie zum Beispiel Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kommunen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Stiftungen und vergleichbare Einrichtungen mit Sitz oder Niederlassung und Schwerpunktaktivitäten in Deutschland stellen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung das Europäische Beihilferecht, welches insbesondere für Unternehmen von Bedeutung ist.

 

Für die Durchführung der Vorhaben können Zuwendungen im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Gefördert werden können projektbezogene Ausgaben bzw. Kosten, die im Rahmen einer wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsführung zur Erreichung des Projektziels erforderlich sind, sofern eine Realisierung ohne diese Förderung nicht möglich ist.

Für alle Projekte gilt bis zum Eingang und zur Prüfung des Verwendungsnachweises ein Schlusszahlungsvorbehalt von 10 Prozent der Zuwendungen. Investive Maßnahmen sind nicht förderfähig.

Maximale und minimale Zuwendung:

Förderschwerpunkt 1: Die maximale Zuwendung beträgt 100.000 Euro

Förderschwerpunkt 2: Die maximale Zuwendung beträgt 200.000 Euro

Förderschwerpunkt 3: Die maximale Zuwendung beträgt 300.000 Euro

Ausgaben beziehungsweise Kosten eines Vorhabens müssen so bemessen sein, dass sich eine Zuwendung von mindestens 20.000 Euro ergibt.

 

Das Auswahlverfahren ist zweistufig, weitere Informationen zur Förderung und Einreichung von Projektskizzen finden Sie auf der Website der ZUG.