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Bekanntmachung des DFG: Qualitätssicherung von Forschungssoftware durch ihre nachhaltige Nutzbarmachung

Dem Projektträger sind Projektskizzen in Deutsch bis zum 1. August 2019 und in Englisch bis zum 6. November 2019 vorzulegen.
Bekanntmachung des DFG: Qualitätssicherung von Forschungssoftware durch ihre nachhaltige Nutzbarmachung

DFG logo

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erbittet Anträge zur nachhaltigen Nutzbarmachung von Forschungssoftware. Diese sollten zum Ziel haben, Forschungssoftware, die das Potenzial hat, deutlich über ihren ursprünglichen Kontext hinaus Verwendung in der Forschung zu finden, für die Wiederverwendung und eine mögliche Weiterentwicklung aufzuarbeiten sowie zur Qualitätssicherung durch eine fachliche Community zugänglich zu machen. Die Vorhaben sollten sich an Best-Practice-Beispielen zur nutzerzentrierten Weiterentwicklung und zur communitybasierten Qualitätssicherung oder sogar zum Aufbau ganzer Softwareökosysteme orientieren oder hierzu neue und innovative Konzepte entwickeln und erproben.

 

Gegenstand der Förderung

Es kann nur Forschungssoftware aufbereitet werden, die in ihrem Entwicklungsgrad bereits den Status eines Prototyps erreicht hat. Förderfähige Vorhaben müssen dazu die folgenden Voraussetzungen nachweisen:

Nutzungsnachweisie:

  • Die erfolgreiche Nutzung der Software zur Erlangung wissenschaftlich hochwertiger Ergebnisse ist in mindestens einem Forschungsprojekt nachgewiesen (z. B. durch hochrangig veröffentlichte wissenschaftliche Publikationen, deren Ergebnisse maßgeblich durch die betreffende Forschungssoftware erreicht wurden).

Eignungsnachweis

  • Darstellung und Begründung der Eignung der Forschungssoftware im Vergleich zu alternativen Lösungen (Stand der Forschung, Anwendungsfälle und Konkurrenzanalyse).

Nutzungspotenzial

  • Ein hoher, über den eigenen Standort hinausgehender Bedarf zur Nutzung der Forschungssoftware zum Zwecke der Replikation, Reproduktion oder deutlichen Ausweitung oder Diversifizierung des Nutzungsszenarios ist gegeben, z. B. nachgewiesen durch schriftliche Absichtserklärungen.

 

Zuwendungsempfänger

Nicht förderbar sind Vorhaben, die eine Forschungssoftware zum Gegenstand haben, die bereits den Status eines Produkts erreicht hat oder für die bereits Infrastrukturen zur nachhaltigen Bereitstellung, Nutzbarhaltung, Verbreitung und Archivierung geschaffen wurden oder deren Nutzung über mehrere Communities hinweg bereits etabliert ist. Software, für die eine kommerzielle Unterstützung verfügbar ist, kann ebenso nicht gefördert werden.

 

Im Rahmen der Ausschreibung können sämtliche im Programm „Sachbeihilfe“ verfügbaren Module beantragt werden, siehe dazu DFG-Vordruck 50.01. Die Mittel müssen projektspezifisch begründet sein. Von den Antragstellerinnen und Antragstellern wird eine angemessene Eigenleistung erwartet.

 

Ausführliche Informationen finden Sie in der Ausschreibung.