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Bekanntmachung des BMWi: Kompetenzerhalt in der Kerntechnik (KEK) 2019/2020

Dem Projektträger sind Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form bis zum folgenden Stichtag vorzulegen: 31. Juli 2019.
Bekanntmachung des BMWi: Kompetenzerhalt in der Kerntechnik (KEK) 2019/2020

BMWi logo

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert durch seine Initiative „Kompetenzerhalt in der Kerntechnik (KEK)“ seit 1996 die Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung für kerntechnische Anlagen und trägt damit zum Erhalt wissenschaftlicher Expertise auf diesem wichtigen Gebiet bei. Auch in Zukunft werden hochqualifizierte Experten für kerntechnische Sicherheit in Deutschland dringend benötigt, sei es zur Bewältigung der national anfallenden Aufgaben im Zusammenhang mit dem Rückbau kerntechnischer Anlagen, der Entsorgung radioaktiver Abfälle oder zur unabhängigen Bewertung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen. 

Die KEK-Initiative ermöglicht Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, anspruchsvolle Forschungsthemen an Universitäten, Fachhochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen zu bearbeiten und auf einem geschlossenen Thema zu promovieren. Neben der Promotion sollte angestrebt werden, die Forschungsergebnisse im nationalen und internationalen Rahmen auf Fachkonferenzen sowie in Fachzeitschriften zu veröffentlichen.

 

Gegenstand der Förderung 

Im Forschungsschwerpunkt „Komponentensicherheit und Qualitätssicherung“ wird das strukturmechanische Verhalten von druckführenden Komponenten und Gebäudestrukturen untersucht, und es werden validierte Analysewerkzeuge und Prüfmethoden erarbeitet bzw. gezielt weiterentwickelt, die zur fundierten sicherheitstechnischen Beurteilung des Anlagenzustandes von Kernkraftwerken im In- und Ausland dienen.

Im Einzelnen werden folgende Themenbereiche adressiert:

  • Strukturmechanische Analysemethoden zur Integritätsbewertung von Gebäudestrukturen und Komponenten,
  • Methoden zur Werkstoffcharakterisierung,
  • Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung und zur Anlagenüberwachung sowie
  • Analysewerkzeuge zur Beurteilung der Auswirkungen übergreifender Einwirkungen von innen und außen.

 

Vorlagefrist

Themenvorschläge richten Sie bitte in Form von aussagefähigen Projektskizzen im Umfang von max. 8 Seiten bis zum 31. Juli 2019 an die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, Bereich Projektträger (Schwertnergasse 1, 50667 Köln).

 

Ausführliche Informationen finden Sie in der Förderbekanntmachung.