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Bekanntmachung der BLE: Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz zum Thema „Alternativen zum Einsatz von PMSG/eCG in der Sauenhaltung“

Das Einreichen von Projektskizzen ist bis Donnerstag, den 28.03.2019, 12.00 Uhr möglich.
Thema

Aufgrund der tierschutzrelevanten Problematik um die Gewinnung und den Einsatz von PMSG (Pregnant Mare Serum Gonadotropin) / eCG (equines Choriongonadotropin) in der Sauenhaltung ist es für ein effizientes Vorankommen im Tierschutz sinnvoll, Alternativen hierzu aufzuzeigen.


Aufgabenbeschreibung

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sucht daher im Auftrag des BMEL Projektnehmer mit Ideen/Konzepten, um mögliche Alternativen zum Einsatz von PMSG/eCG in der Sauenhaltung zu identifizieren, den aktuellen Wissensstand basierend auf wissenschaftlichen Studien und Praxiserfahrungen aufzubereiten, praxistaugliche Alternativen aufzuzeigen und zu demonstrieren. Potenzielle Projektnehmer übernehmen im Rahmen von durch Bundesmittel geförderten Projekten den Wissenstransfer und die Vernetzung von Landwirten zum oben genannten Themenbereich. Ziel der Förderung ist es, den Wissenstransfer und Informationsaustausch zu neuesten Erkenntnissen und Erfahrungen im genannten Themenbereich für Fachpublikum zu generieren. Auch im Rahmen von Studienreisen oder Exkursionen kann ein Angebot für Landwirte und Berater geschaffen werden, sich durch die Besichtigung und Demonstration vor Ort Wissen anzueignen und Erkenntnisse mit Fachkollegen auszutauschen.

 

Zuwendungsempfänger/ Projektnehmer

Gefördert werden unabhängig von der gewählten Rechtsform Anbieter des Wissenstransfers und der Informationsmaßnahmen als „Wissensmittler“. Zuwendungsempfänger kann eine natürliche oder eine juristische Person sein, die eine Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland hat. Der Zuwendungsempfänger muss entsprechende Erfahrung bei der Durchführung vergleichbarer Veranstaltungen nachweisen.

Forschungseinrichtungen oder Einrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, können neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bewilligt werden

 

Art, Umfang und Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden grundsätzlich im Wege der Projektförderung auf Ausgabenbasis als Anteilsfinanzierung, in begründeten Fällen auch als Vollfinanzierung gewährt. Sie können als nicht rückzahlbarer Zuschuss bewilligt werden. Der Förderzeitraum soll 24 Monate betragen.

Bis zu 100 % förderfähige Ausgaben für den Wissensmittler im Einzelnen sind:

  • Personalausgaben für die Koordination und Durchführung des Vorhabens (soweit diese für das Vorhaben eingesetzt werden, bei Zuwendungen auf Ausgabenbasis sind Ausgaben für Stammpersonal sowie anteilige Ausgaben für die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur grundsätzlich nicht förderfähig);
  • projektbedingte zusätzliche Ausgaben für Instrumente und Ausrüstungen, soweit und solange sie für das Vorhaben genutzt werden. Wenn diese Instrumente und Ausrüstungen nicht während ihrer gesamten Nutzungsdauer für das Vorhaben verwendet werden, gilt nur die nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung ermittelte Wertminderung während der Dauer des Vorhabens als förderfähig;
  • Ausgaben für Aufträge an Dritte;
  • sonstige Ausgaben für Sachmittel und Reisen (förderfähig nach den Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes - BRKG), die unmittelbar durch das Vorhaben entstehen.
  • Ausgaben für Maßnahmen zum Austausch und zur Bündelung von Informationen, Wissen und Erfahrungen, die dem Wissenstransferzweck dienen (z.B. Ausgaben für Reisen und Tagegelder für am Projekt beteiligte Landwirte).

Sollten im Rahmen des Projektes Demonstrationsbetriebe neue Erkenntnisse durch Investitionen in die Praxis umsetzen, sind die Zuwendungen für Demonstrationsbetriebe auf 100.000 Euro über einen Zeitraum von drei Steuerjahren begrenzt.

 

Zur Bekanntmachung gehts hier.