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Bekanntmachung des BMBF: Förderung von Zuwendungen für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema "Regionales Phosphor-Recycling" (RePhoR) im Rahmen des Förderprogramms "Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)"

Die Förderanträge für die Konzeptphase sowie für das Vernetzungs- und Transfervorhaben sind dem Projektträger bis spätestens 29. Juni 2018 vom jeweiligen Koordinator vorzulegen.

Gegenstand der Förderung

2.1 Forschungsvorhaben

Innerhalb der Fördermaßnahme sind innovative regionale Lösungen zum P-Recycling unter Beachtung der veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen zu entwickeln und umzusetzen.

In der Konzeptphase liegen die Schwerpunkte im Bereich der Planung und Vorbereitung. Folgende Aktivitäten sind unter anderem förderfähig:

  • Entwicklung einer Gesamtstrategie zum P-Recycling und zur Klärschlammverwertung für die ausgewählte Region
  • Vorbereitung der großtechnischen Realisierung einer Technologie zur P-Rückgewinnung inklusive Klärung von Genehmigungsvoraussetzungen
  • Ausarbeitung eines Zeitplans für die Umsetzungsphase
  • Durchführung von Veranstaltungen, die dem Aufbau der Verbünde dienen
  • Ausarbeitung von Management- und Betreibermodellen
  • Erkundung der regionalen Potentiale für die Vermarktung von P-Rezyklaten

Die Förderung in der Konzeptphase erfolgt in Form eines Einzelvorhabens, das durch einen Partner stellvertretend für den noch zu formierenden Verbund beantragt wird.

In der Umsetzungsphase erfolgt die modellhafte Realisierung der regionalen Konzepte. Dabei sind die folgenden Aspekte wesentlich:

  1. Regionaler Ansatz
  2. Großtechnische P-Rückgewinnung
  3. Qualität der P-Rezyklate
  4. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Bilanzierungen

2.2 Vernetzungs- und Transfervorhaben

Die Fördermaßnahme soll durch ein eigenständiges Vernetzungs- und Transfervorhaben begleitet werden, das inhaltliche und organisatorische Aufgaben wahrnimmt. Der Start des Vernetzungsvorhabens erfolgt jedoch voraussichtlich erst nach Abschluss der Konzeptphase der übrigen Projekte.

Wesentliches Ziel ist dabei die Synthese und Aufbereitung der Ergebnisse aus den regional orientierten Forschungsvorhaben sowie die öffentlichkeitswirksame Darstellung der Fördermaßnahme. Außerdem sollen die Identifikation und die zentrale Bearbeitung übergeordneter wissenschaftlicher Fragestellungen erfolgen.

Die Durchführung des Vernetzungsvorhabens geschieht in enger Abstimmung mit dem BMBF und dem Projektträger. Zu den Aufgaben zählen u. a.:

  • Analyse und Synthese der Erkenntnisse aus den Forschungsverbünden
  • Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Arbeitstreffen, Diskussionsforen und Statusseminaren zu projektübergreifenden Fragestellungen
  • Aufbereitung der Ergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen (Wissenschaft, Öffentlichkeit, Wirtschaft, Behörden und Politik)
  • Vernetzung mit entsprechenden nationalen und internationalen Aktivitäten
  • Weiterentwicklung standardisierter Prüfverfahren und Produktkriterien für P-Rezyklate
  • Analyse der allgemeinen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung von Produkten der P-Rückgewinnungsverfahren
  • Erarbeitung allgemeiner Kriterien zur vergleichenden Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und der Ökobilanz der entwickelten Verfahren

 

Zuwendungsempfänger

Gefördert werden Projekte mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis.

 

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

 

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.