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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für den Forschungsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial" im Rahmen des FuE-Programms "Zukunft der Arbeit"

Dritte Wettbewerbsrunde - Dem Projektträger sind Projektskizzen bis zum 01. März 2019 und 02. September 2019 vorzulegen.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das technische und soziale Innovationspotenzial mittelständischer Unternehmen zu stärken, um neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung umzusetzen.

Die Art, wie Produktions- und Dienstleistungen erbracht werden, verändert sich rasant durch drei große Trends: die Globalisierung, die demografische Entwicklung und vor allem die Digitalisierung. Schon heute erreicht die Digitalisierung zwei Drittel der Arbeitswelt in Deutschland; virtuelle und reale Arbeitswelt gehen zunehmend ineinander über. Der Erfolg des Wirtschaftsstandortes Deutschland wird davon abhängen, dass es Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, die Digitalisierung konstruktiv für die Produktivität und die Qualität der Arbeitswelt zu nutzen.

 

Gegenstand der Förderung

Das Programm hat das übergeordnete Ziel, gleichermaßen technologische und soziale Innovationen voranzubringen. Es fördert Innovationen in Betrieben, um technischen Fortschritt auch für soziale Innovationen zu nutzen und durch neue Arbeitsprozesse und ein Miteinander der Sozialpartner voranzubringen. Die direkte Verwertbarkeit in Unternehmen und Organisationen und damit die Entfaltung einer gesellschaftlich relevanten Wirkung ist ein wesentliches Ziel.

Gefördert werden risikoreiche, unternehmensgetriebene und anwendungsorientierte Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen erfordern, zum Thema "Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial". Die FuE-Themen müssen in einer vorwettbewerblichen Zusammenarbeit aufgegriffen werden, die auch entsprechende mittelständische Unternehmen einschließen soll. Zur Verwirklichung einer zukunftsweisenden, innovativen und sozialen Arbeitswelt sollen in diesem Rahmen insbesondere die folgenden Inhalte entlang der neun Handlungsfelder des Programms "Zukunft der Arbeit" gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen bearbeitet werden:

  1. Soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse ermöglichen
  2. Neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen
  3. Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten
  4. Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln
  5. Neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren
  6. Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander
  7. Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unternehmen erschließen
  8. Gesundheit durch Prävention fördern
  9. Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial
 
Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt im Rahmen von Verbundprojekten sind:

  1. KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission.
  2. Mittelständische Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie, d. h. Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen (Auslegung gemäß Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 Anhang I Artikel 3) zum Zeitpunkt der Antragstellung sowohl maximal 1 000 Beschäftigte als auch einen Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro aufweisen.
  3. Kammern, Verbände sowie staatliche und nicht staatliche Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung.