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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung von Projekten in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ mit den Schwerpunkten „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und/oder „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen"

Bewerbungsfrist 8. März 2019!
Gegenstand der Förderung

2.1 Themenbereich „Digitalisierung in der Lehrerbildung“

In diesem Themenbereich können Einzelvorhaben und/oder Verbundvorhaben gefördert werden, die besonders innovative und zukunftsweisende Maßnahmen zur Digitalisierung in der Lehrerbildung umsetzen, empirisch prüfen und für eine nachhaltige Verankerung sowie einen standortübergreifenden Austausch aufbereiten.
Erwartet wird die Einbettung des/der Vorhaben in ein Gesamtkonzept der Hochschule zur Lehrerbildung. Das Gesamtkonzept erläutert, wie innovative Lehr- und Lernkonzepte in Abstimmung zwischen Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften entwickelt und curricular verankert, durch Forschung begleitet bzw. evaluiert, an institutionelle Strukturen der Hochschule rückgebunden und für weitere Phasen der Lehrerbildung anschlussfähig gemacht werden sollen. Auch die an der Hochschule vorhandenen personellen und infrastrukturellen Ressourcen für die Vorhabenumsetzung, inklusive relevanter Unterstützungs- und Kommunikationsstrukturen werden dargelegt. Das Gesamtkonzept orientiert sich am internationalen Kenntnis- und Entwicklungsstand und berücksichtigt aktuelle bildungspolitische Entwicklungen zur Digitalisierung in der Lehrerbildung und der Schule (z. B. die Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“). [...]

2.2 Themenbereich „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“

In diesem Themenbereich können Einzelvorhaben und/oder Verbundvorhaben gefördert werden, die besonders innovative und zukunftsweisende Maßnahmen zum Ausbau und zur Optimierung der Lehramtsstudiengänge für die gegenstandsbezogenen bzw. gewerblich-technischen Berufe, für die kaufmännisch-verwaltenden Berufe und für die personenbezogenen Dienstleistungsberufe entwickeln und umsetzen. Erwartet wird, dass die Vorhaben in ein Gesamtkonzept der Hochschulen eingebettet werden, welches die Abstimmung zwischen Fachbereichen, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften ebenso wie die konzeptionelle Ausrichtung auf die zweite Phase sowie Monitoring- und Evaluationskonzepte beschreibt. [...]

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen in staatlicher Verantwortung sowie in kirchlicher oder privater Trägerschaft, die einen staatlich anerkannten Studiengang in der Lehramtsausbildung anbieten. Der Antrag wird von der jeweiligen Hochschulleitung eingereicht. Neben dem Antrag der Hochschule, der sich auf das Gesamtkonzept für die Lehrerbildung an der Hochschule bezieht, sind darüber hinaus Verbundanträge mehrere Hochschulen, auch länderübergreifend, möglich. Eine gemeinsame Antragstellung mehrerer Hochschulen ist möglich, um den Transfer der Ergebnisse in die Breite zu befördern und von vornherein die Anerkennung von Abschlüssen und die Mobilität von Studierenden und Lehrenden zu gewährleisten.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung und im Fall von Einzelvorhaben mit jeweils bis zu 2 500 000 Euro für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.
Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.
Die Vorhaben dieser Förderrichtlinie werden ab dem ersten Quartal 2020 gefördert; die Laufzeit endet spätestens am 31. Dezember 2023.
Zuwendungsfähig sind Personalausgaben, Sachmittel und Ausgaben für Dienstreisen im Inland sowie in begründeten Ausnahmefällen weitere Finanzpositionen. Bund und Länder sind bestrebt, den internationalen Austausch zu verbessern. Mittel für Auslandsreisen sind grundsätzlich zuwendungsfähig, wenn dadurch Synergien und internationale Vernetzung zum Nutzen des Projekts erwartet werden können.
Die Einstellung von promovierenden wie promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern kann mit wissenschaftsüblichen Personalstellen gefördert werden. Neben der Beschreibung des Vorhabens sind Ausführungen dazu notwendig, wie die Projektarbeiten konkret mit den Qualifizierungsarbeiten der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler verbunden werden sollen. Bei allen Forschungsvorhaben sollten die Vertragslaufzeiten für den beschäftigten wissenschaftlichen Nachwuchs möglichst der Laufzeit des Projekts insgesamt entsprechen.
Nicht zuwendungsfähig sind Ausgaben für grundlegende infrastrukturelle Ausstattung und Stammpersonal. Eine Projektpauschale kann im Rahmen dieses Programms nicht gewährt werden.

Weitere Informationen zur Bekanntmachung finden Sie hier.