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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie über die Förderung zum Themenfeld "Zivile Sicherheit - Schutz vor organisierter Kriminalität II"

Bewerbungsfrist: 15. Februar 2019

Im Rahmenprogramm der Bundesregierung "Forschung für die zivile Sicherheit 2018 bis 2023" wird die Forschung ganzheitlicher Ansätze unter interdisziplinärer Einbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendern sowie praxisnahe Erprobung gefördert. Ziel ist es, den Schutz von Gesellschaft und Wirtschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden.

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte, bestehend aus mehreren Projektpartnern, die mit ihren innovativen Lösungen dazu beitragen, die planmäßige Begehung von Straftaten im Bereich der organisierten Kriminalität zu verhindern oder Ermittlungsbehörden die Aufklärung von Taten und die Verfolgung von Straftätern zu erleichtern. Isolierte Insellösungen sollen zugunsten ganzheitlicher Ansätze vermieden werden.
Forschungsfelder sind:

  • grenzüberschreitende Kriminalität (zum Beispiel illegaler Handel mit Gütern, Menschenhandel, bandenmäßiger Diebstahl etc.)
  • Produktion illegaler Güter und Fälschungen (zum Beispiel Kulturgüter, Medizinprodukte, Betäubungsmittel etc.)
  • Finanzkriminalität (zum Beispiel Geldwäsche, Finanzierung der organisierten Kriminalität/Terrorismus etc.)
  • Betrug (zum Beispiel Identitätsbetrug, Schwarzarbeit, CEO Fraud etc.)
  • Strukturen der organisierten Kriminalität (zum Beispiel Clans, Rockergruppierungen und rockerähnliche Gruppierungen, mafiose Strukturen)
  • Internet/Darknet als weiteres Medium der organisierten Kriminalität mit immer größerer Bedeutung (zum Beispiel virtuelle Marktplätze, Handel mit Zugangsdaten)
  • neue oder sich wandelnde Phänomene, Strukturen und Märkte der organisierten Kriminalität
  • systematische, umfassende Analyse der organisierten Kriminalität in Deutschland
Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten3 fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.
Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen (siehe Anlage).
Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.
Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.
Bemessungsgrundlage für Behörden auf Bundes- und Landesebene sowie vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Allgemeine Hinweise zu zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten können den Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA), den Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK) sowie dem Merkblatt Vorkalkulation für Zuwendungen auf Kostenbasis (AZK 4) entnommen werden. 

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen,
  • Behörden und deren Forschungseinrichtungen sowie vergleichbare Institutionen,
  • Verbände und Non-Profit-Organisationen,

sowie Anwender im Sinne dieser Richtlinie:

  • Behörden,
  • Kommunen,
  • Betreiber kritischer Infrastrukturen,
  • Sicherheits- und Einsatzkräfte,
  • Unternehmen der betroffenen Bereiche.

Hier finden Sie die vollständige Bekanntmachung.