Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Wirtschaft

Humboldt-Universität zu Berlin | Wirtschaft | WTT-Plattform: Förderungen, Kooperationsanfragen und Veranstaltungen | Abgelaufen | Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“

Bewerbungsfrist: 17. Juni 2019 | UPDATE: Infoveranstaltung am 15. Mai 2019 (11 - 15 Uhr | Anmeldung zur Infoveranstaltung bis zum 12. Mai)
Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Einzelvorhaben oder Verbünde aus bis zu zwei Partnern aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die zum Stichtag eingereichten Projektskizzen werden von einem Gutachtergremium geprüft, wobei bis zu zehn Vorschläge ausgewählt werden. Diese werden in einer geförderten Wettbewerbsphase von zwölf Monaten parallel an der Umsetzung ihrer Vorschläge in den Kategorien FPGA-System und ASIC-Design arbeiten. Die Ergebnisse werden im Anschluss evaluiert. Die Gewinner werden auf einer Abschlussveranstaltung bekannt gegeben. Details zum Ablauf sind in Nummer 7 dargestellt. Die spezifischen technischen Rahmenbedingungen werden im technischen Regelwerk veröffentlicht.

Die Vorhaben sollen in Skizzenform ein Konzept für ein FPGA-System/ASIC-Design inklusive der zum Betrieb notwendigen Software erarbeiten und vorstellen, welches bei erfolgter Auswahl nach Projektbeginn innerhalb einer Laufzeit von einem Jahr realisiert werden kann. Das System soll eine Problemstellung mittels Methoden des maschinellen Lernens lösen. Zum Projektstart wird ein Datensatz zum Training der Klassifikation gestellt. Am Ende des Wettbewerbs muss ein vorher unbekannter, für alle Teilnehmer gleicher Testdatensatz mit mindestens der vorgegebenen Genauigkeit innerhalb der vorgegeben Maximalzeit klassifiziert werden, wobei die Gesamtenergieaufnahme gemessen bzw. simuliert wird. Die genauen Randbedingungen werden im technischen Regelwerk im Rahmen einer Infoveranstaltung veröffentlicht. [...]

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die im Rahmen der aufgrund dieser Richtlinie geförderten Vorhaben im nicht-wirtschaftlichen Bereich tätig sind. Übt eine antragsberechtigte Einrichtung darüber hinaus auch wirtschaftliche Tätigkeiten aus, muss sie über deren Finanzierung, Kosten und Erlöse getrennt Buch führen, um die Verwendung der im Rahmen dieser Richtlinie gewährten Zuwendung für den nicht-wirtschaftlichen Bereich nachweisen zu können.

Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient, in Deutschland verlangt.

Das BMBF ist bestrebt, den Anteil der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Forschungsförderung zu erhöhen. Hochschulen, Fachhochschulen und technische Hochschulen sind deshalb besonders aufgefordert, sich an den Vorhaben zu beteiligen.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung nach dieser Richtlinie erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

Zuwendungsfähig sind Ausgaben bzw. Kosten für Personal, Verbrauchsmaterialien, Reisetätigkeiten und ggf. die Vergabe von Aufträgen. Darüber hinaus sind in begründeten Ausnahmefällen Ausgaben bzw. Kosten für Investitionen förderwürdig.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren – HZ – und der Fraunhofer-Gesellschaft – FhG – die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können. Gegebenenfalls zugesagte monetäre Beteiligungen der industriellen Partner müssen als Mittel Dritter angegeben werden.

Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Weitere Informationen zur Bekanntmachung finden Sie hier.

 

UPDATE: Infoveranstaltung

15. Mai 2019 von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Saal „Alexander von Humboldt“
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin

Teilnahme ist kostenfrei, aber Anmeldung ist bis zum 12. Mai notwendig.

Mehr Informationen und die Anmeldung zur Informationsveranstaltung finden Sie hier.