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Bekanntmachung des BMBF: Richtlinie zur Förderung der Zusammenarbeit mit Frankreich unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft ("2+2"-Projekte) bei Forschung und Entwicklung für eine nachhaltige Energieversorgung Europas

Bewerbungsfrist 09. Januar 2019
Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Verbundprojekte von Konsortien mit deutschen und französischen Partnern in der anwendungsorientierten Grundlagenforschung, welche hochinnovative, sektorenübergreifende Lösungen für wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich nachhaltige und sichere Energiespeicherung und -verteilung in Frankreich, Deutschland und Europa zum Ziel haben. Die französisch-deutsche Kooperation muss dabei zu einem Mehrwert führen. Die Projektvorschläge sollen aus folgenden Themenfeldern kommen:

Umwandlung und Speicherung von Energie aus erneuerbaren Quellen

  • Materialien und Technologien für elektrische und elektrochemische Speicher, insbesondere neuartige Batterien,
  • Speichersysteme für Smart Grids (z. B. Netzdienstleistungen, virtuelle Kraftwerke),
  • Power-to-X-Technologien einschließlich Elektrolyse, Erzeugung synthetischer Kraftstoffe, Photo-Elektrochemie und Solarkraftstoffe,
  • Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, Wasserstoffspeicherung und -verteilung.

Smart Grids auf Übertragungs- und Verteilnetzebene

  • Werkstoffe und Technologien für Smart Grids sowie für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung,
  • Flexibilisierung und Netzbetrieb (einschließlich Netzarchitekturen, Digitalisierung, Speichereinbindung, andere Flexibilisierungstechnologien),
  • Grenzüberschreitende Aspekte auf technischer und Regulierungs-Ebene (z. B. Kompatibilität, Regelwerke, europäischer Energiemarkt).
Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Jeder Forschungsverbund wird für eine Vorhabenlaufzeit von bis zu drei Jahren auf deutscher und auf französischer Seite gefördert. Eine Gleichverteilung der Fördermittel wird angestrebt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind grundsätzlich die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Soweit der/die Antragstellerin die Voraussetzungen zur Abrechnung von Kosten erfüllt, kann ausnahmsweise nach vorheriger Absprache mit dem Projektträger die Abrechnung von Kosten beantragt werden. Bei Helmholtz-Zentren – HZ – und der Fraunhofer-Gesellschaft − FhG – ist die Abrechnung der zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten der Regelfall. Zuwendungen können unter Berücksichtigung der beihilfe­rechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden, bei der Abrechnung von Kosten ist grundsätzlich eine angemessene Eigenbeteiligung erforderlich. Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten3 fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. In der Regel können diese – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben (siehe Anlage) bis zu 50 % anteilfinanziert werden. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt in Deutschland sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben sowie andere Organisationen, die Forschungsbeiträge liefern. Bewilligte Vorhaben sind in Deutschland durchzuführen; die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem EWR und der Schweiz genutzt werden. Die Antragstellung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird ausdrücklich begrüßt.

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.