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Bekanntmachung des BMEL: Förderung von Innovationen zur Verbesserung des Tierschutzes beim Transport und bei der Schlachtung landwirtschaftlicher Nutztiere

Der unterschriebene Ausdruck der online erstellten Unterlagen ist beim Projektträger auf dem Postweg oder per Telefax (nicht per E-Mail) bis Dienstag, den 18. Dezember 2018, 12.00 Uhr (Ausschlussfrist) einzureichen (Eingang bei der BLE).
Gegenstand der Förderung

Mit der vorliegenden Bekanntmachung sollen innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung unterstützt werden, die geeignet sind, den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere beim Transport und bei der Schlachtung zu verbessern. Die Einbindung der Wirtschaft in die Maßnahmenentwicklung soll die Umsetzung in die Praxis sicherstellen.

Eine Förderung kommt beispielsweise für Innovationen in folgenden Bereichen in Betracht:

Transport:
  • Versorgung nicht abgesetzter Kälber (auf den Transportmitteln und während Ruhepausen mit Entladung)
  • Transport in Behältnissen (z. B. Geflügel, Fische), einschließlich Fangen, Befüllung, Verladung, Transport, Entladung und Entleerung der Behältnisse
  • Erarbeitung neuer Ansätze und Strategien zur Reduzierung der Tierbelastung durch den Transport (z.B. eingesetzte Technik, Besatzdichte, Klima)

 

Schlachtung:
  • Verzicht auf elektrische Treibhilfen beim Zutrieb von Rindern und Schweinen zur Betäubung
  • Ruhigstellung von Schweinen und Schafen für die elektrische Betäubung an handwerklichen Schlachtbetrieben
  • Hälterung, Betäubung und Tötung von Fischen und Krebstieren
  • Weiterentwicklung der Bolzenschussbetäubung von Rindern (stressarme Ruhigstellung, Schussgenauigkeit)
  • Entwicklung von Alternativen zur Betäubung von Schweinen mit Kohlenstoffdioxid und von Geflügel im Wasserbad
  • Validierung verhaltensbasierter Indikatoren und Entwicklung automatischer Verfahren zur Kontrolle von Betäubung und Tod

 

Schulung:
  • Weiterentwicklung der Fortbildung von Personen, die landwirtschaftliche Nutztiere transportieren oder töten bzw. schlachten (aus der Landwirtschaft, dem Transport- und dem Schlachtgewerbe) sowie Tierschutzbeauftragten im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009.

 

Zuwendungsempfänger und -voraussetzungen

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungsein-richtungen, soweit eine substanzielle Kooperation mit der Privatwirtschaft sichergestellt ist. Bei Verbundprojekten ist von den Partnern ein Projektkoordinator zu benennen, der für das Vorhaben eine Projektskizze vorlegt und dem Projektträger in allen Fragen der Abwicklung als Ansprechpartner dient.

 

Art, Umfang und Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

 

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.