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Humboldt-Universität zu Berlin | Wirtschaft | WTT-Plattform: Förderungen, Kooperationsanfragen und Veranstaltungen | Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien über die Förderung zum Themenfeld „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro) - Photonik und Quantentechnologien

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien über die Förderung zum Themenfeld „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro) - Photonik und Quantentechnologien

Eine Begutachtung und Auswahl der eingereichten Projektskizzen findet alle sechs Monate statt. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres.

Völlig neue Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sind hinsichtlich ihres späteren Marktpotenzials oftmals kaum zu beurteilen. Daher müssen wissenschaftlich-technische Vorarbeiten eine Grundlage schaffen, die es ermöglicht, das Potenzial einer neuen Erfindung bzw. der neuen wissenschaftlichen Erkenntnis zu bewerten. Oft muss dabei schnell reagiert werden, denn je früher den interessierten Unternehmen die Bedeutung des neuen Themas plausibel gemacht werden kann, desto eher werden diese in das neue Thema investieren und versuchen ihre Marktchancen zu nutzen.

Das Bundesforschungsministerium fördert deshalb im Rahmen des Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ und des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ in begrenztem Umfang so genannte „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro). In der Regel werden sie als Einzelprojekt von einem Forschungsinstitut durchgeführt. Sie sollen insbesondere dabei helfen, neue Zukunftsfelder der Photonik mit strategischer Bedeutung zu erschließen. Der Förderumfang beläuft sich dabei auf maximal 300.000 Euro je Projekt.

Förderkriterien:

• Das „Wissenschaftliche Vorprojekt“ (WiVoPro) ist an einer Universität, Fachhochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung angesiedelt und soll als Einzelvorhaben ohne Verbundpartner durchgeführt werden können.

• Der Umfang soll grundsätzlich 300.000 € (ggfs. zuzüglich Projektpauschale) je Projekt nicht überschreiten. 

• Die Laufzeit ist auf maximal 2 Jahre beschränkt.

• Das Vorhaben bezieht sich auf Grundlagenfragen der Photonik, die im Vorfeld eines industriellen Verbundprojektes noch unbedingt der Klärung bedürfen. Diese Fragen müssen mit klaren, nachprüfbaren Zielen verknüpft werden. Weitere Kriterien sind das Markt- und Anwendungspotenzial, das durch die Forschungsergebnisse eröffnet werden könnte.

• Besondere Priorität haben Projekte, durch die ein neues Gebiet der Optischen Technologien eröffnet wird und damit die Optischen Technologien strategisch weiterentwickelt werden. Das Vorprojekt trägt zur Bewertung des neuen Gebietes bei.

Antragstellung:

Die Gliederung soll entsprechend dem zugehörigen Muster gestaltet werden. Zwei Schreiben potenzieller Industriepartner sollen die Zielstellungen/ -parameter im geplanten Vorhaben bewerten und die Anwendungsgebiete/ Märkte benennen, die bei Erfolg des Vorhabens adressiert werden.

 

Hier erfahren Sie mehr über die Förderbekanntmachung.