Kulturgeschichte der Außenpolitik im ausgehenden Zarenreich (1871-1914) I

Auf einen Blick

Laufzeit
02/2004  – 12/2007
Förderung durch

DFG Sachbeihilfe DFG Sachbeihilfe

Projektbeschreibung

In diesem Projekt soll untersucht werden, wie Außenpolitik als kulturelle Interaktion funktionierte. Anstatt davon auszugehen, dass Außenpolitik einer abstrakten Staatsräson oder dem verhängnisvollen Verlauf der Dinge folgte, wird (wieder) angenommen, dass es die konkreten Menschen - Gesandte, Botschafter, Außenminister, Kaiser - waren, die über Freund und Feind, Krieg und Frieden bestimmten. Allerdings bedeutet dies keine Rückkehr zur Erforschung von Intentionen und "großen Männern", sondern eine Hinwendung zu Repräsentationen und deren Wahrnehmung. Deshalb ist es relevant und längst überfällig, sich von den Makrostrukturen abzuwenden, um zu untersuchen, a) welche eigene kulturelle Fracht und Performanz diese Emissäre mit in die Begegnungen und Verhandlungen brachten und b) welche Vorstellung von ihrem Gegenüber und dessen Darbietung sie entwickelten.

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Projektleitung

  • Person

    Dr. Susanne Schattenberg

    • Philosophische Fakultät
    • Institut für Geschichtswissenschaften