VA: Postkolonialismus und Identitätstropologie. Polen-Metonymien zwischen Deutschland und Russland
Auf einen Blick
DFG sonstige Programme
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Projektbeschreibung
Bei der geplanten Tagung, die entscheidend zur Etablierung der Identitätstropologie als eines neuen Forschungsparadigmas in der Ostmitteleuropaforschung verhelfen soll, wird mithilfe der aktuellsten literatur- und kulturhistorischen Perspektivierungen, kritisch ausgehend von den postkolonialistischen Ansätzen, interdisziplinär den diversen Ausprägungen der Identitätsfiguren Polens im antiimperial-imperialen diskursiven Dreieck Polen – Deutschland – Russland, vergleichend und in Interaktion nachgegangen. Die für die Tagung zentrale Thematisierung der Identitätsfigur der Metonymie soll die zum Topos gewordene und nicht selten die Komplexität der Identitätsstrategien schmälernde Dichotomie „eigen – fremd“ korrigieren und dagegen die Kontiguität der Identitäts(de)konstruktionen in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses stellen.
Projektleitung
- Person
Prof. Dr. phil. Heinrich Kirschbaum
- Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät