VA: Postkolonialismus und Identitätstropologie. Polen-Metonymien zwischen Deutschland und Russland

Auf einen Blick

Laufzeit
03/2014  – 03/2014
Förderung durch

DFG sonstige Programme DFG sonstige Programme

Projektbeschreibung

Bei der geplanten Tagung, die entscheidend zur Etablierung der Identitätstropologie als eines neuen Forschungsparadigmas in der Ostmitteleuropaforschung verhelfen soll, wird mithilfe der aktuellsten literatur- und kulturhistorischen Perspektivierungen, kritisch ausgehend von den postkolonialistischen Ansätzen, interdisziplinär den diversen Ausprägungen der Identitätsfiguren Polens im antiimperial-imperialen diskursiven Dreieck Polen – Deutschland – Russland, vergleichend und in Interaktion nachgegangen. Die für die Tagung zentrale Thematisierung der Identitätsfigur der Metonymie soll die zum Topos gewordene und nicht selten die Komplexität der Identitätsstrategien schmälernde Dichotomie „eigen – fremd“ korrigieren und dagegen die Kontiguität der Identitäts(de)konstruktionen in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses stellen.

Projektleitung

  • Person

    Prof. Dr. phil. Heinrich Kirschbaum

    • Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät